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Startseite > Büsum > Allgemeines zum Nordsee-Heilbad Büsum > weiterer Verlust beim Kur- und Tourismus Service endeckt
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  #1  
Alt 24.08.2007, 11:50
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Sieglinde

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Info weiterer Verlust beim Kur- und Tourismus Service endeckt

Der seit Jahren finanziell chronisch kranke Kur und Tourismus Service (KTS) hat den Büsumer Kommunalpolitikern einen neuen Schock versetzt: Erst jetzt stellt sich heraus, dass der gemeindeeigene Wirtschaftsbetrieb im vergangenen Jahr weit höhere finanzielle Verluste gemacht hat, als für das vergangene KTS-Wirtschaftsjahr 2006 einkalkuliert war.

Wie aus kommunalpolitischen Kreisen zu erfahren war, handelt es sich um eine Summe von einer halben Million Euro. Für die Gemeinde, die als Eigentümerin des KTS den Verlust ausgleichen muss, eine erhebliche zusätzliche Belastung. Und das bei einer finanziellen Situation Büsums, die sich „dramatisch verschlechtert hat.“ So jedenfalls nannte Kämmerer Michael Meier im Gemeindehaushaltsplan 2007 das Kind beim Namen. Immerhin schließt der Etat für 2007 mit einem Fehlbetrag von über 817 000 Euro und ist zum ersten Mal in Büsums Geschichte nicht auszugleichen. Frühestens 2009, so schätzt Meier, kann der Fehlbetrag gedeckt werden.

Aber wie nur kam der verspätete KTS-Verlust-Nachläufer zustande? Es war die „allzu optimistische Erwartung“ des ehemaligen kaufmännischen KTS-Leiter Dirk Schumaier, so analysieren einige Kommunalpolitiker. Schließlich habe er in seinem KTS-Wirtschaftsplan für 2006 nur einen Verlust von 1,1 Millionen Euro errechnet. Sein Nachfolger dagegen informierte jetzt die zuständigen Gemeindeausschüsse über das tatsächliche Manko von über 1,6 Millionen Euro. Ob die allerdings das endgültige Ende der roten Zahlenreihe sind, sei noch nicht sicher, heißt es auf Nachfrage.

Verwundert fragt man sich heute in den Rathausgremien, wieso die KTS-Betriebsauswertung so lange Zeit brauchte – inzwischen acht Monate – , um ein konkretes Ergebnis des längst vorauf gegangenen Geschäftsjahres zu bekommen.

Wie sehr das ahnungslos aufgetauchte zusätzliche KTS-Minus von 500 000 Euro den gebeutelten Gemeindeetat für dieses Jahr weiter strapazieren wird, zeigt bereits der 2007er Ansatz im Wirtschaftsplan des KTS. Der schätzte – noch unter Schumaier – den diesjährigen Verlust auf 1,2 Millionen Euro, also sogar um 100 000 Euro höher ein als für 2006 veranschlagt war. Immerhin werden im KTS-Wirtschaftsplan 2007 auch einige Bereiche von dicken roten Zahlen beherrscht. Beispiele: Veranstaltungen minus 199 500 Euro, Piraten-Meer minus 463 500 Euro, Werkstatt minus 361 800 Euro, Gärtnerei minus 322 500 Euro, Werbung minus 159 000 Euro, KTS-Verwaltung minus 486 300 Euro. Und zu guter Letzt: das Vitamaris - minus 1,064 Millionen Euro.

Pluspunkte dagegen sammeln Gäste-Service, Strandkorbvermietung und Seglerhafen. Doch die vermögen den erwarteten Verlust nicht auszugleichen. Also muss wieder der Gemeindesäckel dafür herhalten.

Einige Kommunalpolitiker hoffen bereits heute inständig, dass nicht wieder Monate nach Jahresende 2007 eine „überraschungsreiche“ Betriebsauswertung „hinten rauskommt.“


aus der Dithmarscher Landeszeitung vom 24.08.07

Grüße von Sieglinde
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  #2  
Alt 26.08.2007, 22:41
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Nordseequalle

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Beitrag Planung und Wirklichkeit

Zitat:
Zitat von Sieglinde
Beispiele: Veranstaltungen minus 199 500 Euro, Piraten-Meer minus 463 500 Euro, Werkstatt minus 361 800 Euro, Gärtnerei minus 322 500 Euro, Werbung minus 159 000 Euro, KTS-Verwaltung minus 486 300 Euro. Und zu guter Letzt: das Vitamaris - minus 1,064 Millionen Euro.

Pluspunkte dagegen sammeln Gäste-Service, Strandkorbvermietung und Seglerhafen. Doch die vermögen den erwarteten Verlust nicht auszugleichen. Also muss wieder der Gemeindesäckel dafür herhalten.

Grüße von Sieglinde


Moin, moin Sieglinde!

Danke für diesen ausführlichen Bericht!

Doch eines verstehe ich auch hier nicht: Wenn ich Veranstaltungen plane, Eintrittszahl im Piratenmeer und Vitamaaris veranschlage, dann muss ein Kaufmann doch von realitätsnahen Zahlen ausgehen und nicht von "Traum"-Zahlen!

Dann: Wieso macht die Gärtnerei ein Minus von 322.500,00 € ??? Stadtgärtnerei? Ich plane soviel Bäume, Rabatte, Wasser, Düngung, Beschneidung, sonstige Pflege - wie kann ich da ins Minuns kommen in der Höhe???

Dann: Wieso kann der Posten Werbung ein Minus machen von 159.000,00 €??? Ich muss doch wissen, was meine Prospekte, Flyers, Rundfunk-, Fernsehen- und Messewerbungen kosten! Das sind doch keine "in-etwa-Zahlen", sondern da gibt es feste Beträge, Vereinbarungen etc.

So etwas, was da in Büsum passiert, kann einem Dorf/Städtchen/Stadt den Ruin bringen. Man kann nur von Herzen wünschen, dass jetzt kompetente Leute mit Über- und Weitblick die Finanzen samt Planung in die Hände nehmen und Büsum wieder ein positives Konto erhält!

meint Charlita
__________________
Stolz geht einem Sturz voraus -und ein hochmütiger Geist dem Straucheln! (Spr. 16:18)
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  #3  
Alt 27.08.2007, 08:33
storm_raider
 
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Hi

Man erschlage den Schreiberling des schlecht recherchierten Artikels

Die Gärtnerei, die Werkstatt sowie Werbung und Verwaltung sind Kostenstellen denen keine direkten Einnahmen gegenüberstehen

Also Kostenstellen die aus anderen Einnahmequellen gedeckt werden müssen.

Ein Problem seh ich in den gesponserten Veranstaltungen die unter dem Strich fast 200 000 Euro kosten. Das Vitamaris ist sicherlich auch ein riesen Klotz bei dem ein wahnsinniger Handlungsbedarf besteht. Ok das Schwimmbad kostet auch nen Haufen aber es gibt glaub ich in Deutschland nicht wirklich viele öffentliche Bäder die kostendeckend arbeiten.

Hoffen wir mal auf inovative ideen unseres neuen KTS Chefs, gutes Wetter für den Rest der Saison und für die Zukunft mehr Kurtaxehrlichkeit von unseren Vermietern ( ich weiß das ist Wunschdenken )
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  #4  
Alt 27.08.2007, 12:24
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Sieglinde

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Zitat:
Zitat von storm_raider
Man erschlage den Schreiberling des schlecht recherchierten Artikels
Moin Storm Raider,
genau so aber stand dieser Artikel in der Dithmarscher Landeszeitung vom 24.08.07.
Allerdings gebe ich Dir recht, daß sich der Autor dieses Artikels vielleicht mal nähere Hintergrundinformationen beschaffen sollte, bevor er so etwas schreibt. Denn wir Leser können das nicht wissen.
Gruß,
Sieglinde
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  #5  
Alt 27.08.2007, 23:36
Tobi
 
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Offengestanden frage ich mich, was solche Artikel in der Zeitung suchen haben.
Würde der KTS sämtliche Einnahmen versaufen oder ins Meer werfen, könnte man sich ja mal darüber unterhalten, aber jemanden öffentlich an den Pranger zu stellen und damit das schlechte Geschäft noch weiter zu schädigen,finde ich nicht gerade die feine Englische Art.
Wer in Erwägung zieht, hier Urlaub zu machen und das liest, denkt vermutlich, daß es in Büsum bald keinen Strom mehr gibt oder er nix zu essen bekommt, wenn er hier Urlaub macht.
Hoffentlich hat die Anprangerung des KTS, die Darlegung der Mißstände in Büsum und die Verunsicherung potentieller Gäste wenigstens dem Zeitungsverleger die gewünschte Umsatzsteigerung gebracht und die Sensationsgeilheit der Leser ausreichend befriedigt
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  #6  
Alt 13.12.2007, 10:56
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Sieglinde

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Info Büsumer Haushalt in schwerer See – Alles wird teurer

Eigentlich hätten die Büsumer auch für ihre Sitzung des Kurbetriebsausschusses am vergangenen Dienstag im Rathaus Eintritt kassieren können. Unterhaltsam genug war die gut zweistündige Veranstaltung allemal.

Doch die Lage ist zu ernst, um Witze zu reißen. Allein im Jahresergebnis des Kur und Tourismus Service (KTS) klafft zurzeit ein Loch von fast zwei Millionen Euro. „Ein Ausgleich des Jahresverlustes durch Rücklagen ist weder für die Gemeinde noch für den KTS in Zukunft möglich“, bilanziert der kaufmännische Leiter Jens Hermann. Dennoch ist die Gemeinde verpflichtet, diesen Verlust auszugleichen, leitete Bürgermeister Volker Johann die einstündige Generaldebatte ein, die noch vor dem Einstieg in die Tagesordnung entflammte. Die rosigen Zeiten für die einstige „Steuer-Oase Büsum“ mit niedrigen Abgaben und Gebühren seien ein für allemal vorbei. „Um im Wettbewerb um die Touristen den Anschluss nicht zu verlieren, müssen wir nun die Kehrtwende vollziehen.“ Was jetzt für Büsum dringend notwendig ist, sei in vergleichbaren Urlauberhochburgen (Johann nannte die Ostküste und St. Peter-Ording) längst gang und gäbe.

„Die Gemeinde Büsum hat den Handlungsspielraum verloren und ist deshalb zu Einsparungen gezwungen. Wir werden erstmals Sonderzuweisungen vom Land beantragen müssen, weil wir den Haushalt nicht mehr ausgleichen können.“ Am kommenden Dienstag wollen die Gemeindevertreter ab 18 Uhr in der öffentlichen Sitzung im Rathaus das trostlose Weihnachtspaket voller Gebühren- und Steuererhöhungen abschicken. Die Lasten verteilen sich gerecht auf die Einwohner, die Gewerbetreibenden und Gäste, findet der Verwaltungs-Chef. Durch die gesetzliche Verpflichtung, den Fehlbetrag im Kurhaushalt auszugleichen, wachse das Defizit schon im laufenden Büsumer Haushalt von ursprünglich veranschlagten 800 000 Euro auf dramatische 2,8 Millionen Euro, was gleich zwei Nachträge zum Haushalt 2007 erforderlich macht.

Und das helle Ende des Tunnels ist nicht in Sicht: Der Entwurf des sogenannten Erfolgs- und Vermögensplanes des Wirtschaftsjahres 2008 des Kur und Tourismus Service weist einen Fehlbetrag von 1,1 Millionen Euro aus – obwohl das Jahr noch nicht mal begonnen hat. Doch Gewinne seien auch mittelfristig nicht zu erwarten.

Als einzige Möglichkeit, den Gemeindehaushalt nicht weiter zu strapazieren, sprach der Bürgermeister, der im kommenden Jahr altersbedingt aus seinem Amt ausscheiden wird, die Drohung aus, dass sich die Kommune komplett aus dem Tourismus zurückziehen könnte, was aber – wie er selbst einsieht – wohl nicht im Sinne der Büsumer sein kann. „Leider hat der Gemeinderat nicht rechtzeitig die Kurve bekommen, um dagegenzuhalten. Jetzt schwebt die Zwangskeule über uns, und wir sind in der Pflicht, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen“, stellte Volker Johann in der gut besuchten Sitzung am Dienstag Abend fest.

„Ich kann es nicht verantworten, dass wir uns weiter verschulden. Jetzt sehe ich keinen Ausweg mehr aus der bedrohlichen Lage. Der Giftliste der Landesregierung muss gefolgt werden, sonst kriegen wir keinen Cent vom Land als Sonderbedarfszuweisung. Wenn jetzt nicht die Notbremse gezogen wird, sehe ich schwarz für unser Büsum. Da müssen wir durch; es gibt keine andere Lösung.“ Und er mahnte gleich: „Jeder, der nicht zustimmt, muss der Öffentlichkeit auch sagen, wie die Gemeindefinanzen gesunden sollen!“

Eindringlicher hätte kein Bürgermeister darum ringen können, unter anderem die Kur- und Fremdenverkehrsabgabe, die Strandbenutzungsgebühren sowie die Miete für das Gäste- und Veranstaltungszentrum anzuheben. Die Freie Wählergemeinschaft Büsum (FWB) stellt sich trotzdem quer und will die meisten der neuen Tarife nicht mittragen. „Denk' ich an Büsum in der Nacht, werd' ich um den Schlaf gebracht“, sinnierte Wortführer Eike Oelker. Seiner Ansicht nach wurde die jetzige dramatische touristisch-wirtschaftliche Situation herbeigeführt durch „politische Uneinsichtigkeit, gemischt mit einer Portion Dilettantismus“. Er sprach von der „Service-Wüste Sandstrand“, fordert zum Beispiel attraktive Verkaufspavillons in Ufernähe und vermisst das „Wir-Gefühl“, wenn es um die Kurverwaltung geht. „Wir betrachten das hier als Stunde null.“ Jetzt seien endlich „zeitgemäße“ Veränderungen notwendig, um zukunftsfähig zu werden. „Alle gemeinsam müssen wir verhindern, dass eines Tages am Büsumer Ortsausgang steht: Zu verkaufen.“

CDU-Fraktions-Chef Timm Hollmann verteidigte die „bitteren, aber notwendigen Entscheidungen“, gab aber zu, „dass das eine oder andere aufgearbeitet werden muss.“ So seien die Erwartungen an den Blanken Hans mit Blick auf die Besucherzahlen enttäuscht worden, räumte Hollmann öffentlich ein, und es sei ein Fehler gewesen, zu lange mit der Anhebung der Steuern und Kurtaxen gewartet zu haben.

Holger Lichty, Fraktionsvorsitzender der SPD, resümierte: „Eine Abrechnung mit der Vergangenheit ist nicht zielführend, denn was uns heute quält, wurde von allen getragen.“

FDP-Mann Hugo Köhler schloss sich den Beiträgen von CDU und SPD an, „auch wenn wir sonst ja eher die Steuersenkungspartei sind. Sich hier und heute zu verweigern, ist fahrlässig und nicht hinnehmbar. Hier ist Verantwortung gefragt – und nicht Populismus!“

Wie passend kommen da also die Zeilen daher, die die KTS-Betriebsleiter Malte Keller und Jens Hermann vor einigen Tagen auf einer fröhlichen Karte an unsere Redaktion schickten: „Weihnachtszeit. Zeit, innezuhalten und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Weihnachtszeit. Zeit, nach vorn zu schauen und neue Ziele zu formulieren. Weihnachtszeit. Zeit, für die besten Wünsche.“

Neue Tarife
Geplant ist beispielsweise, die normale Kurtaxe in der Hauptsaison um 50 Cent pro Person und Tag anzuheben. Dies sei die erste Erhöhung seit sieben Jahren. Der ganztägige Zugang zum Strand soll um 25 Cent teurer werden.

Die genauen neuen Tarife werden wir nach der Verabschiedung des Zahlenwerkes durch die Gemeindevertreter in der kommenden Woche veröffentlichen.

aus der Dithmarscher Zeitung vom 13.12.2007
  #7  
Alt 13.12.2007, 11:15
Seerobbe
 
Standard Wie darf man das jetzt nennen????

Die Frage stellt sich mir nach dem Lesen dieses Artikels...

Hat man das alles verpennt, ist das alles an der Gemeinde Büsum vorbeigeschwappt oder war das Absicht????Sprich Mißmanagment???Man kann doch nicht einfach sagen das es schon fast 5 nach 12 ist....

Ich kann das nicht nachvollziehen.....die Gemeinde weiß doch um ihre Finanzen....Warum kommt man erst jetzt zu dieser Einsicht???

Ich kenne die Kommunalpolitik in Büsum zu wenig um einen genauen Einblick darin zu haben, allerdings habe ich so meine ganz persönlichen Zweifel das die Gemeinderatsmitglieder das nicht gewußt haben....Oder war das ne Vogel Strauß politik.....????Und jetzt dürfen die Gäste, die Mieter, und die Einwohner dafür bezahlen????

Tja wie darf man das jetzt nennen????

Gruß
Seerobbe
  #8  
Alt 13.12.2007, 15:34
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manu

manu ist offline
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Moin,

das sind schon erschreckende Zahlen . Verpennt ????....nun bei vier politischen Parteien und dem dazu passenden Machtgerangel, um Eigengesetze, um Ideengrundsätze, um Widerstand, um Polemik der einfachsten Dinge....ne da verwundert mich gar nichts mehr!

Eher kann man erstaunt sein, dass vieles nicht schon früher eingetreten ist.

Um hier nicht weiter zu dramatisieren....wir werden einfach mal abwarten müssen und schauen, in wie weit sich die Parteien zusammen schließen und das Gebühren-Erhöhungspaket auf den Weg bringen werden, denn dass es kommt scheint unausweichlich.

Ich denke auch, dass die Bürgermeisterwahlen im nächsten Jahr unter solcher Schuldlast, sich sehr interessant gestalten.
__________________
Gruss Manu

Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.

www.manuela-rohde.de,www.98fahrenheit.de,www.vinland-cats.de
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  #9  
Alt 14.12.2007, 01:07
Büsum-TV
 
Standard

Denke Manu hat´s am ehesten getroffen - wenn alle miteinander arbeiten würden, statt sich gegenseitig zu kritisieren und Steine in den Weg zu legen, wäre das Ziel einfacher zu erreichen.

In der etwa 2-3 km langen Gehzone in Bremerhaven z.B. gibt´s links und rechts eine Aluminiumüberdachung, die sich in gleicher form vom Anfang bis an das Ende der Gehzone erstreckt, also ungefähr auf einer länge von 2-3 km. In Büsum würde so ein Projekt wahrscheinlich schon nach 50 m scheitern, weil sich der erste Hauseigentümer querstellen würde.

Das "Miteinander" muss hier noch gelernt werden, nicht nur auf politischer Ebene.

Zu Bedenken: Wenn man Vitamaris, Schwimmbad und den Blanken Hans hier nicht hätte, wäre das ein Rückschritt um mehrere Jahrzehnte, unter dem jeder hier direkt oder indirekt leiden würde. Guter Service kostet.

Nicht immer nur draufhauen, sondern mit anpacken, liebe Mit-Büsumer.
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  #10  
Alt 01.01.2008, 21:18
paulssofa
 
Standard KTS Büsum

Hallo,Frohes Neues Jahr,

verpennt ? war hier die Frage.
Ich denke Büsum hat schon länger einiges verpennt.Meine Eltern haben mich schon in den 60er Jahren mit nach Büsum in den Urlaub genommen.Daraus ist auch bei mir eine gewisse Liebe zu diesem Ort gewachsen.So bin denn auch ich später mit Familie immer wieder mal nach Büsum gefahren,als meine Eltern dann in den 90ern Dauercamper waren verbrachten wir noch mehr Zeit in dem Wohnwagen auf dem Platz Nordsee bei Schröder.Später wegen dem Alter haben meine Eltern dann nur noch Ferienwohnungen gebucht und nach dem Tod meines Vaters der in Büsum liegt begleite ich 2 x im Jahr meine Mutter in den Urlaub und habe festgestellt das in den letzten Jahren die attraktivität Büsum abgenommen hat.Ich selbst verbringe meinen Haupturlaub gar nicht mehr in Büsum.
Warum ist das so,aus meiner Sicht wird auch Büsum von Generation zu Generation weiter gegeben,ich kenne viele Leute wo jetzt schon die dritte Generation mit Büsum vetraut gemacht wird.
Ein Paar aus Wanne Eickel z.b, hat mir jetzt nach meinem Weihnachtsbesuch in Büsum berichtet das man in Zukunft Büsum den Rücken kehren wird.
Die Dritte generation ist ca 1 Jahr jung,seitdem aber das Baby dabei ist wird von allen Seiten schief geguckt ,man kann nirgendwo hingehen wo man nicht dumm angeschaut wird weil vielleicht gerade jetzt das Kind schreit.
Insbesondere die ältere Generation ist wohl schon so alt auf die Welt gekommen und beansprucht Büsum für sich allein.
Der Anteil ältere Leute war in diesem Weihnachtsbesuch wieder höher als junge oder junggebliebene.
Was will ich sagen.
Büsum verpasst den Aufbau der Generationen, zuviel für "alte" Leute zu wenig für junge und vor allem junge Familien die Ihren Nachwuchs Büsum schmackhaft machen so wie ich es erlebt habe.Es reicht nicht aus ein großes Bad zu bauen oder auch den Blanken Hans mit überteuerten Preisen.Seit Jahren überlegt man ein Hotel mit 5 Sternen zu bauen,die Leute die sich solche Zimmer erlauben kommen nicht nach Büsum ,die fahren woanders hin.
Ausserdem sollte man erstmal dafür Sorgen das die vorhandenen Hotels ausgebucht sind.Immer mehr Geschäfte schließen und irgend ein Nippes den keiner braucht eröffnet.Ganz schlimm finde ich neben dem Kalle Bäcker die Läden mit den Westen und den Ständern in der Strasse Der Typ hat wohl schon 3-4 Läden.Das ist nicht attraktiv für eine Zone wie Büsum, das ist für mich rumpel.Überhaupt ist auch die freundlichkeit der Angestellten gesunken,wenig Fachkräfte und teilweise nur Aushilfen.
Im Sommer wollte meine Mutter an dem Stand in der Nordseestr. Erdbeeren kaufen und bat doch die eine schlechte wegzunehmen,daraufhin sagte die Verkäuferin ,geben Sie her sie bekommen bei mir keine Erdbeeren.
Kein Respekt vor dem Alter.
Es muß unbedingt mehr für Familien und junge Leute getan werden um wieder mehr Publikum in den Ort zu holen.Ich kann es genau an unserer Chronik sehen wie die alten sterben und die jungen nicht nachkommen.
Wenn man z.b. erlaubt einige Verkaufsstände am Strand zu genehmigen oder andere Attraktionen anbietet und nicht nur Wattlaufen mit Musik( man da bin ich schon vor 35 jahren mitgelatscht)dann ist es egal ob die Kurabgabe 2,75 E oder 3 E kostet,für ein tolles Angebot zahlt jeder gern mehr ,aber es muss auch was geboten werden.So fehlen auf dem Deich im Bereich des Bades jede Menge Bänke zum sitzen,keiner kommt mal darauf einige Bänke mehr aufzustellen entlang des Deiches.
Ich bin eben der Meinung das man in den letzten Jahren nicht genug in den Nachwuchsbüsumer investiert hat und der Meinung war Büsum ist ein selbstläufer,so ist es aber nicht.
Daher fehlen heute Gelder im Haushalt weil die Nachwuchsurlauber fehlen.
Ich wünsche mir das man die Kurve bekommt und nicht wirklich irgendwann dort steht "Zu verkaufen "
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  #11  
Alt 01.01.2008, 21:29
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kostheutnix

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Hallo zusammen,

da fängt das neue Jahr ja nicht sonderlich gut für Büsumfans an.
Zitat:
Um im Wettbewerb um die Touristen den Anschluss nicht zu verlieren, müssen wir nun die Kehrtwende vollziehen.“ Was jetzt für Büsum dringend notwendig ist, sei in vergleichbaren Urlauberhochburgen (Johann nannte die Ostküste und St. Peter-Ording) längst gang und gäbe.
An was man bei diesen Zeilen als Urlauber zuerst denkt, ist die mittlerweile vollzogene Erhöhung von Kurabgabe und Strandbenutzung. Aber wie weiter zulesen ist kommt es noch dicker.
Zitat:
Die Lasten verteilen sich gerecht auf die Einwohner, die Gewerbetreibenden und Gäste, findet der Verwaltungs-Chef.

Die Steuererhöhungen werden mit Sicherheit mittelfristig von den Gewerbetreiben und damit meine ich in erster Linie Vermieter, Gaststronomen und alles was sonst noch mit der Tourismusbranche zu tun hat, an den Urlauber durchgereicht.

Weiter finde ich folgendes sehr interessant:
Zitat:
CDU-Fraktions-Chef Timm Hollmann verteidigte die „bitteren, aber notwendigen Entscheidungen“, gab aber zu, „dass das eine oder andere aufgearbeitet werden muss.“ So seien die Erwartungen an den Blanken Hans mit Blick auf die Besucherzahlen enttäuscht worden, räumte Hollmann öffentlich ein,
In einer Pressemldung des KTS vom März 2007, hier der Link
http://www.buesum.de/buesum/informat...6596cb0c88e2b/
ist u.a. zu lesen:
Zitat:
Ein Jahr Blanker Hans: Gästeresonanz, Besucherzahlen und Gruppenangebote

Büsum (kts) Nach nur 8 ½ Monaten begrüßte die am 15. April 2006 in Büsum eröffnete Sturmflutenwelt Blanker Hans ihren 111.000 Besucher
Was denn nun? 111000 Besucher in 8 1/2 Monaten liest sich doch wohl durchaus als erfolgreich, oder? Wenn dies nicht so ist, so wie Herr Hollmann zu verstehen gibt, dann passt die Pressemeldung wohl in die Reihe der
Zitat:
allzu optimistischen Erwartungen
__________________
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  #12  
Alt 02.01.2008, 17:43
Tobi
 
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Hallo beisammen,

da es inzwischen Tradition zu sein scheint, da***223; Leute, die in B***252;sum oder SPO ein paar Tage Urlaub verbracht haben, im Anschlu***223; Ihren Unmut ***252;ber alles was Sie dort ertragen mu***223;ten, in diesem Forum publizieren, w***252;rde ich, als jemand der dort lebt, wo Ihr Urlaub macht, auch gerne mal ein paar Worte dazu sagen:

Grunds***228;tzlich gibt es hier in der Region sicherlich viele Dinge, ***252;ber die man sich gelegentlich etwas wundert und die vielleicht etwas anders gehandhabt werden (m***252;ssen), als anders wo, aber man sollte sich vielleicht doch mal einiges vor Augen halten, was immer wieder gerne vergessen wird:

Wir sind hier kein Freilichtmuseum, finanziert durch Gottes guten Willen, mit der Aufgabe in der Saison den Kasper f***252;r die Touris zu spielen, sondern unterliegen betriebswirtschaftlichen Gesetzen, wie (fast) ***252;berall auf der Welt.
Wenn hier Betriebe Ihre Pforten f***252;r immer schlie***223;en, dann liegt das nicht daran, da***223; sie die Touristen ***228;rgern wollen oder so viel Geld verdient haben, da***223; sie es nicht mehr n***246;tig haben zu arbeiten, sondern an der traurigen Tatsache, da***223; sie nicht kostendeckend arbeiten konnten und gezwungen waren, den Betrieb einzustellen.

Wenn man die Beitr***228;ge hier verfolgt, die den Unmut der Touris behandeln, geht es vorwiegend um drei Themen:
a) zu teuer,
b) Baustelle im Urlaub,
c) was im Urlaub gefehlt hat (speziell die letzte Frage scheint den Touri ab einer gewissen Altersstufe so schwer zu besch***228;ftigen, da***223; Aufrufe zum Brainstorming und gemeinsamen Meckern gestartet werden, Hauptsache man hat etwas gefunden, wor***252;ber man sich hingebungsvoll auslassen kann)

Diese drei Kritikpunkte sind sicherlich grunds***228;tzlich nicht immer unberechtigt, aber widersprechen sich oftmals doch sehr.

Um dem Touri Neues zu bieten, wird gelegentlich etwas gebaut. Auch bei uns an der Nordsee fallen die Bauwerke nicht vom Himmel, sondern m***252;ssen, wie der Name schon vermuten l***228;***223;t, gebaut werden. Da***223; dies ausgerechnet dann passiert, wenn Ulfriede Tr***246;tenkn***246;t dort samt Ehemann und Dackel Urlaub macht, ist sicherlich ***228;rgerlich f***252;r Frau Tr***246;tenkn***246;t, Ihren Ehemann und den Dackel, sollte aber vielleicht von allen dreien als der Versuch gewertet werden, Ihrem permanenten Gemeckere ***252;ber die Mi***223;st***228;nde im Urlaubsort Ihrer Wahl, entgegen zu wirken. Die Annahme, da***223; die Bauarbeiter im Winter auf Mallorca sitzen und nur in der Saison arbeiten ist ***252;brigens falsch! Aber baut mal bei acht Windst***228;rken etwas, das ist nicht so einfach, weil es gelegentlich wieder umf***228;llt und besonders doof ist es dann, wenn man darunter begraben wird...;o)

Da es, wie fast ***252;berall auf der Welt, auch hier nur sehr wenige Menschen gibt, deren Lebensziel darin besteht, es aus Jux und Dollerei f***252;r die Touris etwas nett zu machen, kostet nat***252;rlich alles Geld. Wer dass bezahlen soll? Na Du, der Touri, wer denn sonst? Oder glaubt Ihr die B***252;sumer haben den Blanken Hans f***252;r sich gebaut?
Klar seid Ihr "G***228;ste", das nennt man aber nur so, Ihr seid Kunden, wie in jeder anderen Branche auch. Zufrieden oder unzufrieden, ebenfalls wie in jeder anderen Branche. Und ganz wichtig: zahlend weil sonst kein Kunde sondern dann wirklich Gast, aber ungebeten!
Nat***252;rlich ist Geiz geil, saugeil sogar, aber ohne Moos ist halt nix los!
Die Nation (oder wenigsten Teile davon) schreien nach der Einf***252;hrung von Mindestl***246;hnen f***252;r die armen Brieftr***228;ger. Acht Euro sollen die bekommen, wenn ich mich recht entsinne.
In B***252;sum werden Jobs f***252;r Servicekr***228;fte mit 4-5 Euro in der Stunde gehandelt. Und was glaubt ihr wieviel Trinkgeld von G***228;sten zu erwarten ist, die sich Kaffee+Kuchen f***252;r einen Schn***228;ppchenpreis von 2,90 Euro bestellen und selbst da noch jammern, da***223; es Ihnen zu teuer ist?
Was kostet der Kaffee bei Euch daheim? 2,50 ohne Kuchen ist doch eigentlich normal, oder? (Bitte verschont mich nun damit, dass es irgendwo am Stra***223;enverkauf um die Ecke nur 1,20 Euro ist, ich rede von einem Restaurant und keinem umgebauten Wohnwagen)

Die geographischen Gegebenheiten haben in B***252;sum und an der gesamten Westk***252;ste f***252;r einen Sandstrand leider keinen Platz gelassen. (Mit Ausnahme SPO und den Inseln)
Ein junger Mensch, der einen Aktivurlaub mit Trendsportarten anstrebt, ist dort am falschen Platz. Es spielt dann keine Rolle, ob Eis am Strand verkauft werden darf oder ob es eine Disco gibt oder nicht. Junge Familien, mit dem Wunsch nach einem Badeurlaub, Sandburgen etc. sind hier ebenfalls am falschen Ort.
W***252;rde man heute beschlie***223;en ganz B***252;sum mit einem Sandstrand zu versehen, also k***252;nstlich aufsch***252;tten, beim n***228;chsten Sturm w***228;re alles wieder weg. Sicherlich schade, aber ist halt so.
Und damit ist die Frage gekl***228;rt, warum sich haupts***228;chlich ***228;lteres Publikum in B***252;sum wohl f***252;hlt. Spazierengehen und auf dem Deich hocken langweilt die meisten jungen Menschen t***246;dlich.

Nach dem Mauerfall haben sich dem Deutschen unz***228;hlige neue Urlaubsorte an der Ostsee erschlossen und was denen wirklich zu Gute kam, dort wurde finanziert durch unseren Solizuschlag und durch steuerliche Anreize, wirklich viel gemacht, was auch dringend n***246;tig war. Ist sch***246;n geworden!
Billigfl***252;ge in alle L***228;nder sind oftmals deutlich g***252;nstiger als eine weite Anreise mit dem PKW nach B***252;sum und dort gibt es Sand und es ist warm! Und das sind die Konkurrenten.
Der heute typische B***252;sumurlauber, der am Ortseingang bei Aldi alles kauft, was er im Urlaub braucht und dann eine Ferienwohnung bezieht und das ist leider die Mehrheit, an dem ist nicht viel verdient, das ist einfach so und nicht sch***246;n zu reden.
Das sind dann die Leute, die sich dar***252;ber aufregen, da***223; in ihrem Urlaubsort etwas gebaut oder abgerissen wurde, ohne sie um Erlaubnis zu fragen und den glorreichen Rat ausgeben, erst mal die bestehenden Hotelzimmer zu vermieten, bevor neue gebaut werden. Danke f***252;r den guten Rat, wir sind hier n***228;mlich alle etwas bescheuert und f***252;r tolle Tips von Menschen, die hunderte von Kilometer entfernt wohnen, immer ganz besonders dankbar!

Strandgut Ressort: Umstritten ja, weil nicht sonderlich sch***246;n, mag sein, aber: Das ist ein neues Hotelkonzept f***252;r junge Menschen mit Selbstbedienung im Restaurantbereich, weil klassischer Hoteberieb mit vollem Service sich in einer Nation, in der alle alles haben, aber nichts daf***252;r bezahlen wollen, an diesem Ort nicht loht!
Und wer ist daran schuld? Der Betreiber oder seine Kunden?

Der KTS und/oder die Gemeindeverwaltung von B***252;sum m***246;gen bestimmt auch an vielem die Schuld tragen und wenn nicht, dann gibt man sie ihnen halt einfach, funktioniert immer und ist auch sehr bequem so. F***252;r intolerante alte Trottel, die sich trotz fortgeschrittener Schwerh***246;rigkeit, ***252;ber Kindergeschrei aufregen, daf***252;r kann der KTS dann aber vielleicht doch (noch) nichts.
Man mu***223; sich mal vor Augen halten, da***223; der Schreihals irgendwann unsere Rente zahlt und daf***252;r ist er dann schon wieder Recht.

Ich pers***246;nlich empfinde die ***252;berzogenen, weltfremden Anspr***252;che vieler Urlauber oftmals als anma***223;end und unversch***228;mt.
Mein Tipp f***252;r Euch: Fahrt wo anders hin, oder bleibt zu Hause!

Viele Gr***252;***223;e von der Nordsee,
Tobi

Geändert von Tobi (02.01.2008 um 17:46 Uhr).
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