Zurück  

Nordsee - Amrum bis Sylt - Küstenforum

Kuestenforum Nordsee Portal Forum Shop Heutige Beiträge Kalender Registrieren Impressum Links Hilfe
Allgemeines zu Föhr Alle wichtigen Infos zu Föhr
Startseite > Föhr > Allgemeines zu Föhr > "Syltifizierung" von Föhr?
Werbung (Bitte registrieren um dieses Banner abzuschalten)
 
Thema teilen Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht
  #1  
Alt 09.08.2011, 09:38
Benutzerbild von squarerigger

squarerigger

squarerigger ist offline
Nordseefreak
 
Registriert seit: 05.05.2006
Ort: Saarland
Alter: 46
Beiträge/Danke: 1.215/105
1488 Danksagungen in 485 Beiträgen
squarerigger ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard "Syltifizierung" von Föhr?

Die nachfolgenden Zeitungsartikel deuten darauf hin, daß Föhr in absehbarer Zeit ein ähnliches Problem wie Sylt erwarten kann: massiv steigende Immobilienpreise, die dazu führen, daß sich Einheimische irgendwann kaum noch Wohnraum leisten können:


SHZ: Inseltausch der Immobilienkäufer

http://www.shz.de/nachrichten/schles...enkaeufer.html



Welt: Auf nach Föhr

http://www.welt.de/print/die_welt/fi...ach-Foehr.html



Welt: Inseln zu teuer für Einheimische

http://www.welt.de/print/die_welt/ha...heimische.html


Dazu fällt mir ein Witz (obwohl ich ihn eigentich gar nicht so witzig finde, denn er ist ja irgendwie traurige Realität) ein, den ich vor einiger Zeit mal auf Sylt gehört habe:

Wie heißt der größte Ort auf Sylt? - Klanxbüll!

Sogar "Tante Wiki" widmet im Artikel zu Sylt (http://de.wikipedia.org/wiki/Sylt#20...dert_bis_heute) diesem Phänomen ein paar Sätze:

Zitat:
Da Sylt im Gegensatz zum strukturschwachen Festland Nordfrieslands ein Überangebot an Arbeitsplätzen aufweist, pendelt ein Großteil der Arbeitnehmer, ca. 3.000 Personen, täglich vom Festland per Zug und Fähre auf die Insel; somit wirkt sich die Wirtschaftskraft der Insel auch auf das angrenzende Festland aus.

Die große Wirtschaftskraft zieht nicht nur Arbeitnehmer an, sie ist gleichzeitig Grund für einen stetigen Wegzug von Sylter Familien auf das benachbarte Festland, da die extrem hohen Grundstücks- und Immobilienpreise sowie die höheren Lebenshaltungskosten für viele Sylter nicht mehr tragbar sind. Dieser Prozess wird als Gentrifizierung bezeichnet.

Wer mit dem Begriff "Gentrifizierung" nix anfangen kann: http://de.wikipedia.org/wiki/Gentrifizierung

Auf Sylt ist die Situation, daß aufgrund der vielen Zweitwohnsitze sowie der Umwandlung von Gebäuden in Beherberungsbetriebe kaum noch erschwinglicher Wohnraum für Einheimische vorhanden ist, ja nicht neu. Insofern sind ja, wie man diversen Berichten entnehmen kann, viele Sylter aufs Festland "ausgewandert". Sie arbeiten zwar nach wie vor auf der Insel, wo ja vor allem der Tourismussektor mit allen damit verbundenen Nebengewerben boomt, pendeln aber jeden Tag über den Hindenburgdamm auf die Insel. Und da bietet sich ja als Wohnort wirklich Klanxbüll an, denn von dort aus ist man ja per NOB-Zug schnell auf der Insel.

Wenn das aber nun auf Föhr ähnlich kommt, dann dürfte die Situation für die Föhrer deutlich schwieriger werden, denn auch wenn mit den Fähren der WDR von Dagebüll aus eine regelmäßige Verbindung besteht, so ist man da doch deutlich länger unterwegs.

Und man darf auch nicht vergessen, daß dieser Trend hin zu mehr Zweitwohnsitzen für begüterte Festländer auch zu einem Strukturwandel führen dürfte. Mehr Schickimicki auf Föhr statt mehr Ursprünglichkeit? Ob das der richtige Weg ist?

Alexander

Geändert von squarerigger (09.08.2011 um 09:43 Uhr).
 2 Benutzer bedanken sich bei squarerigger für diesen Beitrag:
  #2  
Alt 09.08.2011, 10:00
Benutzerbild von squarerigger

squarerigger

squarerigger ist offline
Nordseefreak
Themenstarter
 
Registriert seit: 05.05.2006
Ort: Saarland
Alter: 46
Beiträge/Danke: 1.215/105
1488 Danksagungen in 485 Beiträgen
squarerigger ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard

Nachtrag: Das gleiche Problem scheint auch auf Amrum akut zu werden:

Zitat:
Auf der etwas kleineren Insel Amrum will man ähnliche Wege wie auf Sylt gehen, erzählt der Bürgermeister des Ortes Nebel, Bernd Dell Missier. Auch dort arbeitet man mit Erbbaurechten, Grund und Boden verbleiben bei der Gemeinde. "Aber die Ressourcen sind endlich, wir wollen nicht unbegrenzt Bauland ausweisen." Für Durchschnittsverdiener sei es schon schwer, Immobilien zu erwerben

http://www.badische-zeitung.de/panor...-48308734.html

Alexander
  #3  
Alt 09.08.2011, 10:46
Benutzerbild von BerlinKuddel

BerlinKuddel

BerlinKuddel ist offline
Nordseeprofi
 
Registriert seit: 10.08.2006
Ort: Berlin
Beiträge/Danke: 458/220
232 Danksagungen in 107 Beiträgen
BerlinKuddel ist einfach richtig nettBerlinKuddel ist einfach richtig nettBerlinKuddel ist einfach richtig nettBerlinKuddel ist einfach richtig nettBerlinKuddel ist einfach richtig nettBerlinKuddel ist einfach richtig nettBerlinKuddel ist einfach richtig nettBerlinKuddel ist einfach richtig nettBerlinKuddel ist einfach richtig nettBerlinKuddel ist einfach richtig nettBerlinKuddel ist einfach richtig nettBerlinKuddel ist einfach richtig nett
Standard

Es geht bei allem darum, die Reichen zu "melken".Vielen tut irgendein utopischer Preis nicht weh und alle wollen da mitmelken.Vielleicht dürfen ja auch bald nur 1.Klasse IC's auf die Insel fahren, damit die Bestvermögenden unter sich sind.Und natürlich morgens und abends Pendlerzüge.Sylt wird dann fürs Wochenend-Ticket gesperrt. Im Kapitalismus (ich bin übrigens liberal/konservativ) gibt es keine Grenzen, wenn die sog.soziale Marktwirtschaft nicht greift.
  #4  
Alt 09.08.2011, 10:55
Benutzerbild von squarerigger

squarerigger

squarerigger ist offline
Nordseefreak
Themenstarter
 
Registriert seit: 05.05.2006
Ort: Saarland
Alter: 46
Beiträge/Danke: 1.215/105
1488 Danksagungen in 485 Beiträgen
squarerigger ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard

Zitat:
Zitat von BerlinKuddel
Es geht bei allem darum, die Reichen zu "melken".

Na ja, es gehören immer Zwei dazu, wenn Immobilien zu gnadenlos überhöhten Preisen verkauft werden. Es gibt ja das alte Sprichwort, daß beim Immobilienkauf drei Dinge Einfluß auf den Preis haben:

1. Die Lage
2. Die Lage
3. Die Lage

Und solange irgendwelche Reichen bereit sind, solch hohe Preise zu zahlen, wäre ein Verkäufer ja auch blöd, wenn er sich nicht darauf einlassen würde...

Und wie willst Du das in den Griff kriegen? Ich wüßte spontan keine Lösung.

Insofern find ich den Weg, den die Kommunen jetzt gehen wollen, durchaus sinnvoll: Schaffung von erschwinglichem Wohnraum mit klaren Bedingungen, wer diesen erwerben oder mieten kann.

Alexander
1 Benutzer bedankt sich bei squarerigger für diesen Beitrag:
  #5  
Alt 06.10.2011, 09:04
Benutzerbild von Bea

Bea

Bea ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 12.08.2004
Ort: Baden-Württemberg
Alter: 54
Beiträge/Danke: 6.139/6284
9127 Danksagungen in 2964 Beiträgen
Bea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes Ansehen
Bea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes Ansehen
Standard

Moin zusammen!

Gerade habe ich einen neuen Artikel entdeckt, der sich mit der Problematik befasst, siehe hier: http://www.shz.de/nachrichten/lokale...aeltnisse.html.

Zitat:
So erweise sich der Mangel an zumut- und bezahlbarem Wohnraum als Problem für die hiesigen Unternehmer, wenn es gelte, Fachkräfte und/oder Auszubildende vom Festland einzustellen. Dies aber sei notwendig, da Mitarbeiter, die dem Arbeitsmarkt aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung stehen, ersetzt werden müssten. Aus dem Bevölkerungsbestand der Insel, so Braren, sei kaum zu schöpfen, "da junge Menschen, die eine Familie gründen wollen, Föhr auf Grund der desolaten Wohnraumsituation verlassen". Mit gravierenden Folgen, denn "die Lage spitzt sich immer mehr zu."

Bleibt zu hoffe, dass die lokalen Politker mit Fingerspitzengefühl an die Lösung des Problems herangehen.

Gruß

Bea
  #6  
Alt 06.10.2011, 09:50
Benutzerbild von BerlinKuddel

BerlinKuddel

BerlinKuddel ist offline
Nordseeprofi
 
Registriert seit: 10.08.2006
Ort: Berlin
Beiträge/Danke: 458/220
232 Danksagungen in 107 Beiträgen
BerlinKuddel ist einfach richtig nettBerlinKuddel ist einfach richtig nettBerlinKuddel ist einfach richtig nettBerlinKuddel ist einfach richtig nettBerlinKuddel ist einfach richtig nettBerlinKuddel ist einfach richtig nettBerlinKuddel ist einfach richtig nettBerlinKuddel ist einfach richtig nettBerlinKuddel ist einfach richtig nettBerlinKuddel ist einfach richtig nettBerlinKuddel ist einfach richtig nettBerlinKuddel ist einfach richtig nett
Standard

Mich würde mal interessieren, wie die Preise steigen.Z.B.ein Hausverkäufer auf Föhr wollte vor 10 Jahren 100.000 Euro haben.Wann geht er wieviel mit dem Preis hoch? Jetzt z.B.einfach 200.000 verlangen?Mal sehen ob es geht?

Mein Vater verkauft z.B. gerade seine Doppelhaushälfte in Hahneburg .. in Garding unter Einstandspreis.
  #7  
Alt 19.11.2011, 11:20
Benutzerbild von Bea

Bea

Bea ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 12.08.2004
Ort: Baden-Württemberg
Alter: 54
Beiträge/Danke: 6.139/6284
9127 Danksagungen in 2964 Beiträgen
Bea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes Ansehen
Bea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes Ansehen
Standard

Moin zusammen!

Die lokalen Politiker auf Föhr wollen der "Syltifizierung" entgegenwirken, indem Grundstücke in neuen Baugebieten in erster Linie an einheimische junge Familien vergeben werden, die ihren Lebensmittelpunkt bereits seit längerer Zeit auf der Insel haben und sich verpflichten, für mindestens 10 Jahre weitere Jahre dort zu wohnen.

Zitat:
Wohnraum ist knapp auf der Insel und die Gemeinden sind bestrebt, alle Möglichkeiten auszuschöpfen und ihre jeweilige Bevölkerung mit dem Objekt der Begierde zu versorgen. Wie derzeit in Borgsum und Midlum, wo Neubaugebiete mit 14 beziehungsweise 13 Grundstücken zur Dauerwohnnutzung entstehen werden.
Mehr dazu hier: http://www.shz.de/nachrichten/lokale...insulaner.html


Wollen wir mal hoffen, dass diese Maßnahme greifen, damit Föhr nicht irgendwann mal zum reinen Zweitwohnsitz betuchter Festländer wird.

Gruß

Bea
  #8  
Alt 19.11.2011, 12:46
Benutzerbild von Der Hesse

Der Hesse

Der Hesse ist offline
Nordseeprofi
 
Registriert seit: 08.08.2001
Ort: im Rhein-Main-Gebiet
Beiträge/Danke: 307/181
345 Danksagungen in 130 Beiträgen
Der Hesse ist einfach richtig nettDer Hesse ist einfach richtig nettDer Hesse ist einfach richtig nettDer Hesse ist einfach richtig nettDer Hesse ist einfach richtig nettDer Hesse ist einfach richtig nettDer Hesse ist einfach richtig nettDer Hesse ist einfach richtig nettDer Hesse ist einfach richtig nettDer Hesse ist einfach richtig nettDer Hesse ist einfach richtig nettDer Hesse ist einfach richtig nettDer Hesse ist einfach richtig nett
Standard

Zitat:
Zitat von Bea
Wollen wir mal hoffen, dass diese Maßnahme greifen, damit Föhr nicht irgendwann mal zum reinen Zweitwohnsitz betuchter Festländer wird.
Das hoffe ich auch.
Allerdings kann diese Maßnahme ja nur bei neu ausgewiesenen Baugebieten aus kommunalem Eigentum greifen.
Man kann damit aber leider kaum verhindern, dass Verkäufe aus privater Hand zunehmend an auswärtige Investoren gehen, die womöglich immer häufiger bereit sind, dafür Mondpreise zu bezahlen.
Die Frage ist außerdem, wie lange sich solche "frommen Wünsche" halten, bis auch die Kassenwarte chronisch leerer, öffentlicher Gemeindekassen der Versuchung nicht mehr widerstehen können oder wollen, sich ihren Grund und Boden vergolden zu lassen.
Mich würde mal außerdem mal interessieren, ob es auf Föhr überhaupt genug junge Famlien gibt, welche die Kriterien erfüllen und außerdem über genug Kapital verfügen. Der Trend geht ja normalerweise eher dahin, dass sich junge Familien (oft) freiwillig oder (noch öfter) aus beruflichen Gründen weg aus ländlichen Räumen in städtische Gegenden orientieren. Sieht das auf Föhr gegen diesen Trend etwa anders aus? Schön wäre es ja, würde mich aber trotzdem wundern.
Gruß
Stefan
  #9  
Alt 03.12.2011, 16:43
Benutzerbild von Bea

Bea

Bea ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 12.08.2004
Ort: Baden-Württemberg
Alter: 54
Beiträge/Danke: 6.139/6284
9127 Danksagungen in 2964 Beiträgen
Bea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes Ansehen
Bea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes Ansehen
Standard

Moin zusammen!

Gerade habe ich in einem aktuellen Zeitungsartikel gelesen, dass in Utersum, einer kleinen Gemeinde auf Föhr, rund die Hälfte der Wohngebäude nicht mehr dauerhaft bewohnt werden, sondern als Zweitwohnsitz dienen.

Zitat:
Angehoben wurde auch die Zweitwohnungssteuer, die ab 2012 zwölf Prozent betragen wird. Der alte Ortskern blute aus, begründete Schmidt den unpopulären Schritt, die Einwohnerzahl sei in erschreckendem Maße gesunken und dies schlage sich finanziell nieder. So dienten rund 50 Prozent der Häuser mittlerweile als Zweitwohnsitz. Da sämtliche Leistungen der Gemeinde ganzjährig vorgehalten werden müssten, ergäbe sich daraus ein Ungleichgewicht zu Lasten derer, die dauerhaft in Utersum leben, das ausgeglichen werden müsse.
Quelle: http://www.shz.de/nachrichten/lokale...angehoben.html

Hm, auch wenn ich selbst von einem Zweitwohnsitz an der Nordsee träume (es wird wohl auch ein Traum bleiben ) - für eine Gemeinde und auch für das Gemeinwesen ist es gewiss nicht gut, wenn so viele Häuser über lange Zeit hinweg unbewohnt sind.

Gruß

Bea
1 Benutzer bedankt sich bei Bea für diesen Beitrag:
  #10  
Alt 22.05.2012, 14:05
Benutzerbild von Bea

Bea

Bea ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 12.08.2004
Ort: Baden-Württemberg
Alter: 54
Beiträge/Danke: 6.139/6284
9127 Danksagungen in 2964 Beiträgen
Bea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes Ansehen
Bea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes AnsehenBea genießt hohes Ansehen
Standard

Moin zusammen!

Auch der Bauausschuss von Wyk auf Föhr sieht das Problem, dass bezahlbarer Wohnraum für Einheimische immer knapper wird und dies zu einer Abwanderung von eingesessenen Insulanern führen könnte.

Zitat:
Für die Einheimischen bezahlbaren Wohnraum vorzuhalten, ist ein allgegenwärtiges Thema auf der Insel. So auch in Wyk, wo sich die Mitglieder des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses mit einer Grundsatzentscheidung bezüglich der weiteren städtebaulichen Entwicklung (Inhalte der Bebauungspläne, Milieuschutz in der Erhaltungssatzung) ausein andersetzen mussten.

Ein Tagesordnungspunkt, dessen Dringlichkeit durch ein Schreiben des Kreises Nordfriesland unterstrichen wurde. In dem hatte Burkhard Jansen, Leiter des Amtes für Kreisentwicklung, Bau und Umwelt, eine erhöhte Nachfrage nach Immobilien insbesondere in Wyk konstatiert. Mit dem Ergebnis, dass bezahlbarer Wohnraum für Insulaner knapper werde und die Zahl der Pendler steige. Jansen weist auf den schleichenden Prozess der Abwanderung und Verdrängung der einheimischen Bevölkerung hin und warnt vor einer Liberalisierung der Wyker Bebauungspläne (B-Pläne), die in die falsche Richtung führen könnte.

Hier geht es weiter: http://www.shz.de/nachrichten/lokale...f-stoppen.html.


Hoffentlich finden die Verantwortlichungen Lösungen.

Gruß

Bea
  #11  
Alt 22.05.2012, 14:50
4Campis
 
Standard

Wo führt das hin...........??

Es mag sein, das der ein oder andere der vom Land auf eine Insel zieht damit zurechtkommt. Aber was ist mit den anderen, die dann auf einmal feststellen das es im Urlaub ja ganz toll ist, aber der normale Alltag fernab des Urlaubsfeelings liegt? Pendeln? Wie lange, bis das dann zu teuer oder zu beschwerlich wird? Dann irgendwann steht wieder fest, das geht so nicht und wieder zurück aufs Festland. Die Insulander vertrieben....was bleibt dann?

Nur eine kurzfristige persöhnliche Überlegung von mir!!

Gruß Dirk

Geändert von 4Campis (22.05.2012 um 16:34 Uhr).
Fotos Nordsee
  #12  
Alt 22.05.2012, 17:42
Smirne
 
Standard vermeidbarer Irrtum

Zitat:
Zitat von 4Campis
Wo führt das hin...........??

..., die dann auf einmal feststellen, dass es im Urlaub ja ganz toll ist, aber der normale Alltag fernab des Urlaubsfeelings liegt? ....was bleibt dann?
Die Erkenntnis bleibt hoffentlich, sich selbst gegenüber zu unkritisch gewesen zu sein. Zu wenige Ratschläge eingeholt oder beachtet zu haben. Das gilt für alle Urlaubsorte, nicht nur Inseln und Halligen. Sie gestalten die Erfahrung jedoch sehr viel teurer.

Was nimmt man mit auf eine Insel? Eine dicke Portion Objektivität.


Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Trackbacks are An
Pingbacks are An
Refbacks are An

Ähnliche Themen
Thema Erstellt von Forum Antworten Letzter Beitrag
"Eisiger Empfang" auf Föhr Bea Allgemeines zu Föhr 2 22.07.2013 22:33
Was passiert mit dem Haus zw. "Sparkasse" und "Kiek in" im Dorf nordseefans Allgemeines zu St.Peter-Ording ( SPO ) 3 01.01.2013 09:17
Ehemalige W.D.R.-Fähre "Insel Föhr" wird abgewrackt squarerigger Allgemeines zu Föhr 0 13.09.2011 12:18
"Helgoland" rammt "Funny Girl" mylights Allgemeines zu Helgoland 10 28.08.2011 20:40
die "kleine" und die "große" lange anna seemöwe Allgemeines zu Helgoland 13 25.09.2010 12:45


Alle Zeitangaben in MEZ. Es ist jetzt 02:52 Uhr.


Kuestenforum: Das Forum für den Urlaub an der Nordsee (c)2001-2017 by 98fahrenheit
Seite wurde generiert in 0,12427 Sekunden mit 17 Queries

Search Engine Friendly URLs by vBSEO