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  #1  
Alt 24.07.2012, 09:06
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Bea

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Standard Seehundbestand so hoch wie nie

Moin zusammen!

Im Wattenmeer gibt es derzeit so viele Seehunde wie nie. Nach zwei großen Epidemien in den letzten Jahrzehnten hat sich der Bestand sehr gut erholt. Auch der Bestand an Kegelrobben hat zugenommen.

So erfreulich dies zunächst klingen mag - man kann dies auch kritisch sehen.
So viele Robben brauchen natürlich auch viel Nahrung. Der große Bestand an Meeressäugern wird dafür verantwortlich gemacht, dass die Fischer immer weniger Fang machen. Außerdem wurde beobachtet, dass Seehunde u.a. Eiderenten fressen.

Jetzt wurden in Dänemark erste Stimmen laut, Seehunde wieder bejagen zu dürfen, um die Population einzudämmen. Dies könne auch verhindern, dass eventuell eine neue Seehundseuche eintritt. Der Landesjagdverband und der Landesfischereiverband Schleswig-Holstein schließen sich der Argumentation des dänischen Seehundexperten an, während das Nationalparkamt in Tönning und die Seehundstation in Friedrichskoog sich strikt gegen eine Freigabe der Jagd auf Seehunde aussprechen.

(Quellen: http://www.shz.de/nachrichten/top-th...freigeben.html und http://www.shz.de/nachrichten/schles...-noch-nie.html).

Gruß

Bea
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  #2  
Alt 24.07.2012, 09:56
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squarerigger

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Zitat:
Zitat von Bea
So erfreulich dies zunächst klingen mag - man kann dies auch kritisch sehen.
So viele Robben brauchen natürlich auch viel Nahrung. Der große Bestand an Meeressäugern wird dafür verantwortlich gemacht, dass die Fischer immer weniger Fang machen.

Hm, ich weiß nicht so recht...

Irgendwie müssen immer irgendwelche Tierarten herhalten, wenn irgendwo die Fischbestände knapp werden. Hier sind es die Seehunde, in Grönland und Kanada schlachtet man mit einer ähnlichen Begründung die Robbenbabys (und unterschlägt dabei, daß man eigentlich nur ihre schneeweißen Felle haben will), anderswo versucht man, mit dieser Begründung die Erlaubnis zur Walschlachtung zu erhalten.

Dabei unterschlägt man aber gerne mal, daß eines der größten fischjagenden Raubtiere die Spezies HOMO SAPIENS ist.

Natürlich kann eine Jagd auf Tiere dann sinnvoll sein, wenn der Bestand überhand nimmt und weitere Faktoren dazukommen. Zu diesen Faktoren zählen meiner Meinung nach das Nicht-Mehr-Vorhandensein der natürlichen Feinde (an Land z.B. von Wölfen, die früher dafür gesorgt haben, daß die Bestände an Rehen, etc. immer wieder dezimiert wurden) und/oder die starke Vermehrung aufgrund früher so nicht zur Verfügung stehenden Nahrung (früher hatten die Wildschweine z.B. nicht so viele Maisfelder, in denen sie "Kraftnahrung" vorfanden).

Aber auf See?

In der Nordsee gibt es wohl kaum irgendwelche neue Nahrungsquellen, die für einen Zuwachs der Seehundpopulation verantwortlich wären. Und mir sind auch keine ausgestorbenen natürlichen Feinde bekannt, die früher die Bestände dezimiert hätten.

Im Klartext: Wenn man jetzt jagend eingreifen würde, würde man nicht irgendwelche durch den Menschen zu verantwortende "Fehlentwicklungen" (im Sinne von Entwicklungen aufgrund von menschlichen Eingriffen in die Natur) korrigieren, sondern tatsächlich massiv in die Natur eingreifen. Und das sehe ich durchaus kritisch...

Alexander
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  #3  
Alt 24.07.2012, 12:21
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Croudy

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Zitat:
So erfreulich dies zunächst klingen mag - man kann dies auch kritisch sehen.

Ich sehe da gar nichts kritisch.
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  #4  
Alt 24.07.2012, 12:46
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Bea

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@ Croudy

Ich habe nicht geschrieben, dass ich das kritisch sehe (das tue ich nicht).

Gruß

Bea
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  #5  
Alt 24.07.2012, 14:49
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geoHartmut

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Zitat:
... Dies könne auch verhindern, dass eventuell eine neue Seehundseuche eintritt. ...
Bei solchen Argumenten richten sich mir die Haare auf! Das Seehundstaupevirus wurde als Ursache der Erkrankungen nachgewiesen. Zusätzlich wurden bakterielle und parasitäre Infektionen festgestellt, die u.a. zu Lungenentzündungen bei den Tieren führten weil ihr Imunsystem geschwächt war/ist.

Ohne wirklich Ahnung davon zu haben lehne ich mich wahrscheinlich nicht zu weit aus dem Fenster wenn ich behaupte, dass wir Seehundseuchen ebenfalls vermeiden könnten, wenn wir unsere Meere nicht so verschmutzen würden...


Hartmut
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Meine Homepage zu Helgoland: http://www.welkoam-iip-lunn.de/
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  #6  
Alt 24.07.2012, 15:23
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dwarslöper

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Standard Moin

Ich lebe schon seit jahrzehnte mit der Nordsee und ihrer Tierwelt, es hat sich immer wieder eingependelt, der Mensch braucht nicht einzugreifen.

Und zu schreiben: Die Seehunde und Robben fressen den ganzen Fischbestand ist wohl nicht richtig, wo nicht mehr viel ist, kann auch nicht viel genommen werden. Ich, der indirekt in den 60 +70 ern ,mit beteiligt war die Nordsee zu überfischen, wundert sich das die Robbentiere noch jeden Tag satt werden!
UND ! Die Tierwelt ist schon länger da, als wir! Gruss Udo
__________________
Mit Liv un Seel bün un bliv ik BüsumerJung!
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  #7  
Alt 25.07.2012, 09:22
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Bea

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Moin zusammen!

Nicht nur hier im Küfo stieß der Vorschlag eines dänischen Seehundexperten, die Jagd auf Seehunde freizugeben, auf Kritik und Empörung. Auch deutsche Experten lehnen die Seehundjagd vehement ab. In dem gestern von mir angegebenen Artikel kamen bereits Sprecher der Seehundstation Friedrichskoog, des Nationalparkamtes und des Multimar Wattforums zu Wort. Heute ist nun ein weiterer Zeitungsartikel erschienen, in dem sich u.a. Biologen der Schutzstation Wattenmeer und auch Sylter Seehundjäger (die keine Jäger sind, sondern eher Seehundschützer) gegen die Seehundjagd aussprechen:

Zitat:
Ob Jäger, Naturschützer oder Touristiker - eine Regulierung der Population durch Abschuss von 10 000 Tieren zur Vermeidung von Seuchen kann auf Sylt niemand nachvollziehen. Der Sylter Biologe Lothar Koch weist Jensens Argumentation zurück: Weder seien Seehundseuchen die Folge von Überbevölkerung noch die Seehunde Schuld an rückläufigen Fischbeständen in Küstennähe. Die Fischerei mache sich selbst und die Meeresumwelt durch hunderttausende Tonnen nutzlosen Beifangs kaputt. Kochs Fazit: "Alle Jahre wieder versucht es die Lobby der Fischer und Jäger, Ur-Großmutters Robbenjagd im Wattenmeer wiederzubeleben."

Auch der Lister Seehundjäger Thomas Diedrichsen und sein Kollege Claus Dethlefs halten schon aus praktischen Erwägungen nichts von der Idee. "Die Sandbänke, auf denen sich die Seehunde aufhalten und die bejagbar wären, liegen alle in der Schutzzone 1 des Nationalparks Wattenmeer, in der jegliche Nutzung oder gar Jagd verboten ist", sagt Dethlefs
Weiter geht es hier: http://www.shz.de/nachrichten/lokale...mand-will.html.

Gruß

Bea
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  #8  
Alt 25.07.2012, 10:13
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squarerigger

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Zitat:
Weder seien Seehundseuchen die Folge von Überbevölkerung noch die Seehunde Schuld an rückläufigen Fischbeständen in Küstennähe. Die Fischerei mache sich selbst und die Meeresumwelt durch hunderttausende Tonnen nutzlosen Beifangs kaputt. Kochs Fazit: "Alle Jahre wieder versucht es die Lobby der Fischer und Jäger, Ur-Großmutters Robbenjagd im Wattenmeer wiederzubeleben."

Das sind ja deutlich klärende Worte! Gut so!

Ich hab ja Verständnis, daß die Fischer Angst um ihre Betriebe haben, aber sie sollten sich halt auch mal an die eigene Nase fassen.

Und zur These, daß die hohen Seehundbestände Schuld an den niedrigen Fischbeständen seien, fällt mir spontan das wohl bekannteste Zitat des Comedians Dieter Nuhr ein:

Wenn man keine Ahnung hat: einfach mal Klappe halten!



Alexander
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  #9  
Alt 26.07.2012, 08:46

knorhan

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Hier haben wir einen natürlichen Feind der kleinen Seehunde, und Fische natürlich.

Mit die Größte davon ist die der Schweinswale, von denen etwa geschätzte 264.000 in den Gewässern der Nordsee leben und hauptsächlich westlich von Sylt und Amrum.

Das mit dem Beifang ist sicherlich richtig. Nur müssen wir unterscheiden zwischen den großen Holländischen Kuttern die alles mit ihren schweren Rollnetzen kaputt machen und den kleinen Kuttern die ebenso wenig wie VIELEICHT die Robben für den wenigen Fisch in den Zonen in denen sie fischen können verantwortlich sind. Alleine schon die Geschwindigkeit mit denen die großen Trawler (Schleppnetzfischer) und Kutter schleppen und in der großen Tiefe muss man unsere kleinen Kutter trennen. 3 bis 6 Meter Ausleger. (gibt natürlich auch bei uns größere) 2,5 bis 3 Knoten schleppen. Vielleicht bis 4,5 schleppen bei 6 Meter Tiefe. Bei den großen holländischen Kuttern können wir es wohl mit 5-mal nehmen. Genau weiß ich es sicherlich auch nicht, nur was so von den Fachleuten, den Fischern erzählt wird.
Gruß knorhan
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  #10  
Alt 26.07.2012, 09:29
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Bea

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Moin zusammen!

Heute ist ein weiterer Zeitungsartikel zum Thema erschienen.

Ebenso wie der schleswig-holsteinische Umweltminister äußert sich auch die staatliche dänische Umweltbehörde gegen die Zulassung der Seehundjagd. Der dänische Biologe, der die Diskussion ausgelöst hat, soll sich rein als Privatmann geäußert haben.

Ein Sprecher des schleswig-holsteinischen Landesjagdverbands äußert sich nicht eindeutig gegen eine Bejagung:

Zitat:
Der Landesjagdverband wies darauf hin, dass die Seehundstation in Friedrichskoog in seiner Regie betrieben werde. Die Organisation trage wesentlich zum Erhalt der Tierart bei. "Unabhängig davon muss man sich aber auch in einem Schutzgebiet einmal darüber unterhalten, wie hoch die verträgliche Seehundpopulation vor allem aus Gründen der Seuchenprävention sein soll", präzisierte Geschäftsführer Andreas Schober. "Ein unkontrolliertes Bejagen ist nicht in unserem Sinne. Dennoch können wir nicht tatenlos zusehen, wie die Bestände Jahr für Jahr stetig anwachsen und die Seuchengefahr auf den Seehundbänken steigt. Schutz und Bewirtschaftung nach strengen Kriterien schließen sich nicht aus."
Der komplette Artikel ist hier zu finden: http://www.shz.de/nachrichten/schles...-seehunde.html


Hm, die "rein private" Äußerung eines pensionierten dänischen Biologen hat da ja ganz schön hohe Wellen verursacht.

Gruß

Bea
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  #11  
Alt 26.07.2012, 11:56
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Solche Aussagen sind einfach nur traurig, genauso könnte man nämlich auch folgendes sagen:
Zitat:
wie hoch die verträgliche Menschenpopulation vor allem aus Gründen der Seuchenprävention sein soll

Geändert von Croudy (26.07.2012 um 11:56 Uhr).
  #12  
Alt 26.07.2012, 12:06
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squarerigger

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Zitat:
Zitat von knorhan
Genau weiß ich es sicherlich auch nicht, nur was so von den Fachleuten, den Fischern erzählt wird.

Die Frage ist halt, WAS die erzählen...

Gerade das hierzulande übliche Fanggeschirr mit den Baumkurren ist ja nicht ganz unumstritten, da es den Meeresboden ja förmlich umpflügt. Da wächst danach nicht mehr viel, also ist auch der Lebensraum der Tiere dort schnell dahin.

Daß allerdings Schweinswale natürliche Feinde der Seehunde sein sollen, das halte ich für ein Gericht. Die fressen wohl eher Fisch und ähnliches, aber jagen i.d.R. keine Seehunde.

Alexander


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