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Alt 01.04.2014, 17:52
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Schimmelrieder

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Standard Zeitzeichen – Jahrestage an der Westküste

Moin tosamen —

vielleicht kennt der eine oder andere hier die Radiosendung Zeitzeichen, die in verschiedenen dritten Programmen gesendet wird, und in der täglich ein geschichtliches Ereignis, manchmal banal, manchmal kurios und manchmal auch von historischer Bedeutung, vorgestellt wird, das sich einst an diesem Tag des Jahres ereignete.

Das bringt mich auf die Idee, hier ein Thema mit einem Rückblick auf Ereignisse an der Westküste zu starten — immer an dem Tag des Jahres ins Forum gestellt, an dem das jeweilige Ereignis stattfand. Dies kann die Geburt oder der Tod eines für die Westküste bekannten oder bedeutenden Menschen sein, eine Sturmflut, die sich an diesem Tag des Jahres ereignete, ein Malheur in der Seefahrt, das Erscheinen der Erstausgabe eines Buches, ein historisches Konzert, der Baubeginn oder die Einweihung eines für die Küste bedeutenden Bauwerks, der Stapellauf eines Schiffes, die Erfindung der Mistgabel durch einen Küstenbewohner oder was sonst auch immer.

Natürlich kann oder muss es hier nicht tagtäglich einen Beitrag geben, doch ich fände es schon interessant, beim morgendlichen Blick ins Forum hin und wieder einen Beitrag über etwas zu finden, das in der "Geschichte der Westküste" an dem jeweiligen Tag passiert ist.

Genug der Vorrede, das Thema ist eröffnet. Und so beginne ich im folgenden Beitrag mit dem "ersten Zeitzeichen".

Tschüüs und bis gleich
Jürgen
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Alt 01.04.2014, 17:56
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Standard Zeitzeichen: 1. April 1854

1. April 1854 — Die Eisenbahn erreicht Nordfriesland

Nach zwei Jahren Bauzeit wird unter der Herrschaft des dänischen Königs Frederiks VII. die Strecke Tönning – Husum – Flensburg provisorisch in Betrieb genommen, die erste Eisenbahnlinie im Herzogtum Schleswig überhaupt. Ohne den König, denn bis zur offiziellen Eröffnung der Strecke durch ihn dauerte es noch ein halbes Jahr; die fand nach Fertigstellung des Flensburger Bahnhofs am 24. Oktober des gleichen Jahres durch den König statt.

Ein wesentlicher Grund für den Bau der Linie von Flensburg an der Ostsee nach Tönning an der Mündung der Eider in die Nordsee war der Export von lebendem Vieh nach England und umgekehrt der Import von Kohle aus England.
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Alt 02.04.2014, 12:30
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Standard Zeitzeichen: 2. April 1805

2. April 1805 — Hans Christian Andersen wird geboren

In Odense wird Dänemarks bis heute wohl bekanntester Dichter und Schriftsteller geboren.

Für den größten Teil seines Lebens gehörte Nordfriesland, das auch in sein Werk Einfluss gefunden hat, zum dänischen Gesamtstaat. So schildert er in Elisabeth auf Oland das Leben auf den Halligen um 1830. In der Erzählung beschließen der junge, zum Witwer gewordene Pastor der Hallig Oland und seine Schwester gemeinsam für die kleine Elisabeth zu sorgen, deren Mutter bei der Geburt starb und deren Vater verschollen ist, und nehmen sie mit auf die Hallig, wo das kluge, aber verschlossene Mädchen ihre neue Heimat fasziniert zu erkunden beginnt.

Wer sich dafür interessiert: Eine Taschenbuchausgabe der Erzählung ist für wenig Geld im Husum Verlag erhältlich. ISBN 978-3-89876-214-4
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Alt 02.04.2014, 12:57
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Bea

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Standard

Moin zusammen!

Tolle Idee, diese Zeitzeichen.
Danke, Jürgen.


Zur Taschenbuchausgabe von Elisabeth auf Oland möchte ich noch anmerken, dass darin zahlreiche Fotos von Günter Pump enthalten sind, der sicherlich vielen Küstenforums-Mitgliedern durch seine Bildbände und Kalender über den Norden bekannt sein dürfte. Das Büchlein ist sein Geld auf jeden Fall wert.

Gruß

Bea
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  #5  
Alt 02.04.2014, 16:27
Python
 
Standard Zeitzeichen: 17. Februar 1500

Schlacht bei Hemmingstedt

Die Schlacht ist bei Tante Wiki sehr ausführlich beschrieben: http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Hemmingstedt

Bei der Lektüre wird dem einen oder anderen ein Licht aufgehen warum es so viele "Wulf-Isebrand" Straßen gibt.

Gruß Stephan

@ Moderation: Löscht es, falls ich dran denke schreibe ich es am 17.04.2015 noch mal

Anmerkung der Moderation: ich lasse es mal stehen, als Merkposten für den 17. Februar.

Geändert von Bea (02.04.2014 um 21:34 Uhr). Grund: Anmerkung eingefügt.
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  #6  
Alt 02.04.2014, 17:18
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Zitat:
Zitat von Python
Schlacht bei Hemmingstedt ...
Hallo Stefan -

sicher, ein wichtiges Ereignis, doch die Idee für diesen Thread (siehe erster Beitrag) war:

Zitat:
Zitat von Schmmelrieder
... ein Thema mit einem Rückblick auf Ereignisse an der Westküste zu starten ***8212; immer an dem Tag des Jahres ins Forum gestellt, an dem das jeweilige Ereignis stattfand ...
damit man zum einen beim Blicken in den Thread an ein "zum Tag passendes Ereignis" erinnert wird und zum anderen die Ereignisse im Jahresverlauf sortiert sind. Und heute haben wir dummerweise nicht den 17. Februar.

Einen schönen Gruß
Jürgen
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Geändert von Schimmelrieder (02.04.2014 um 17:23 Uhr).
  #7  
Alt 07.04.2014, 14:20
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Standard Zeitzeichen: April 1888

April 1888 (Tag unbekannt) — Veröffentlichung der Novelle Der Schimmelreiter

In der Deutschen Rundschau, Bd. 55, erscheint im April 1888 der Erstabdruck von Theodor Storms Novelle Der Schimmelreiter über das tragische Scheitern des Deichgrafen Hauke Haien an der Gewalt der Nordsee.

Obwohl sich Storm über Jahrzehnte mit dem Stoff beschäftigt hatte, wäre die bekannteste seiner Novellen beinahe nicht vollendet worden, denn nachdem man bei ihm Magenkrebs festgestellt hatte, hatte er die Arbeit an ihr eingestellt und lebte nur noch lethargisch vor sich hin. Daraufhin entschloss sich die Familie zu einem frommen Betrug: man inszenierte eine Ärztekonsilum, das eine neue Untersuchung vornahm und ihm vorgaukelte, die Krebserkrankung sei ein Irrtum gewesen. Worauf er die Arbeit an der Novelle wieder aufnahm und sie im Februar 1888 abschloss. Am 4. Juli starb er.

Hier der vollständige Text der Novelle im Projekt Gutenberg.
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Alt 13.04.2014, 17:58
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Standard Zeitzeichen: 13. April 1956

13. April 1956 – Der Todestag Emil Noldes

“Und wie sollte dieser Garten sein? Wir machten Risse, die nichts wurden. Dann aber zeichnete ich zwei Buchstaben hin, A und E, mit einem kleinen Wasser wie ein Schmuck dazwischen, die Buchstabe verbindend.”

A und E, Ada und Emil. Am 13. April 1956 starb der große Einzelgänger des deutschen Expressionismus, wie er genannt wird, neuneinhalb Jahre nach seiner Frau Ada im Alter von 88 Jahren in Seebüll, mit Blick auf diesen Garten, in dem er seine letzte Ruhe fand. 1927 hatte er mit dem Bau des von ihm selbst entworfenen Atelierhauses auf einer Warft begonnen, die er ein Jahr zuvor erworben hatte. “Denken kann ich nur noch langsam”, klagte er wenige Monate vor seinem Tod, doch malte er bis in seine letzten Tage Aquarelle, da er nach einem Armbruch keine Ölbilder mehr malen konnte. Ein gemeinsames Testament verfügte die Gründung der Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde, und der Garten, den die beiden anlegten, ist bis heute erhalten.

Lesetipp: Nordfriesland im Licht: Auf Emil Noldes Spuren. Verlag Ellert und Richter, Hamburg 2010, ISBN 978-3-8319-0345-0
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Alt 17.04.2014, 22:04
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Standard Zeitzeichen: 18. April 1864

18. April 1864 — Die Erstürmung der Düppeler Schanzen

Bei den Düppeler Schanzen, einer Befestigungsanlage an der Flensburger Förde, kommt es am 18. April 1864 zur entscheidenden Schlacht im Krieg um Schleswig-Holstein zwischen Preußen und Österreich auf der einen und Dänemark auf der anderen Seite. Der Erstürmung der Schanzen durch die preußischen Truppen war eine mehrwöchige Belagerung vorausgegangen. Anschließend drangen die Preußen bis an den Alensund vor. Am Ende gab es 3.000 Tote und Verwundete. Dazu ein Gedicht von Klaus Groth aus jener Zeit:

De junge Wetfru *

Wenn abends roth de Wulken treckt,
so denk ik och an di!
So trock voerbi dat ganze Heer,
un du werst mit darbi.

Wenn ut de Böm de Blaeder fallt,
so denk ik glik an di:
So full so männi brawe Jung,
un du weerst mit darbi.

Denn sett ik mi so truri hin
un denk so vel an di.
Ik et alleen min Abendbrot —
un du büst nich darbi.

Der Krieg endete nach zweimaligen Friedensverhandlungen im Oktober des gleichen Jahres mit dem Frieden von Wien, in dem Preußen sich die Herzogtümer Sachsen-Lauenburg und Schleswig einverleibte, während Holstein an Österreich fiel. Nur zwei Jahre später wandte sich Preußen gegen seinen vormaligen Bundesgenossen Österreich, annektierte Holstein und bildete aus den drei Gebieten die preußische Provinz Schleswig-Holstein.

_________
* Hier unpoetisch von mir ins Hochdeutsche übersetzt:

Die junge Witwe
Wenn abends rot die Wolken ziehn, / so denk ich auch an dich. / So zog vorbei das ganze Heer, / und du warst mit dabei.
Wenn aus den Bäumen Blätter fall’n, / so denk ich gleich an dich: / So fiel’n so viele brave Jungs, / und du warst mit dabei.
Dann setz ich mich so traurig hin / und denk so viel an dich. / Ich ess allein mein Abendbrot — / und du bist nicht dabei.
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Alt 24.04.2014, 09:34
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Standard Zeitzeichen: 24. April 1819

24. April 1819 — Der Geburtstag des niederdeutschen Dichters Klaus Groth

Im Haus Lüttenheid No. 48 wird in Heide Klaus Groth geboren. Nach einer Lehre als Schreiber beim Kirchspielvogt besuchte er das Lehrerseminar in Tønder und arbeitete ab 1842 als Lehrer an einer Mädchenschule in seiner Geburtstadt und später an einer Schule auf Fehmarn. 1848 erschienen seine ersten Gedichte, 1852 Band I seiner Sammlung Quickborn (Lebendiger Brunnen) mit Liedern, Balladen und Erzählungen aus und über seine Heimat. 1853 zog er nach Kiel, arbeitete an der Universität an Erstellung einer plattdeutschen Grammatik und Orthographie mit und wurde 1866 zum Professor für Deutsche Sprache und Literatur ernannt. Vier Monate vor seinem Tod am 1. Juni 1899 ernannten ihn die Städte Heide und Kiel anlässlich seines 80sten Geburtstages zu ihrem Ehrenbürger.

Seine lebenslange Verbundenheit zu seiner Heimat Dithmarschen drückt sich vielleicht am besten in seinem Gedicht Mien Vaderland* aus:

Dar ligt in’t Noorn en Ländeken deep,
— en Ländeken deep,
Un eensam liggt de Strand.
Dar blenkt de See, dar blenkert de Scheep,
— dar blenkert de Scheep,
Dat is mien Vaderland.

Ik seeg an Heben Wulken so blank,
— de Wulken so blank,
se kaamt ut’t blaue Haff,
Un öwer dat Ländeken trocken se lang,
— dar trocken se lang,
Un Regen druus heraf.

Nu blenkt wull de Dau op Wischen un Holt,
— op Wischen un Holt,
Un dufti steiht de Saat,
Un du liggst still, du Ländeken stolt,
— du Ländeken stolt,
In al dien Pracht un Staat.

Schien nich de Fleier as Gold op’n Toorn,
— as Gold op’n Toorn,
Wenn avends de Beedklock summ?
Un öwer dat Feld blöh Hecken un Doorn,
— de Hecken un Doorn
Un de Marsch war wied un stumm.

Denn glänz as Sülwer unendli dat Meer,
— unendli dat Meer,
Un flö un ebb heraf;
Un klingt dat deep as Klocken darher:
— As Klocken darher:
Höör to! Denn bruust dat Haff.

Blendt de Wulken so, nu dat dämmri ward?
— nu dat dämmri ward?
Weer dat dat Haff, wat klung?
Och ne, den Toon in mien egen Hart,
— in mien egen Hart
Hett liesen de Wehmot sung’n.


* Und hier noch der unpoetische Versuch (hier und da musste ich, wenn mir mein Wörterbuch nicht weiterhalf, auch ein wenig raten), den Inhalt des Gedichtes mehr oder weniger wortgetreu auf Hochdeutsch wiederzugeben:

Da liegt im Norden ein Ländchen versteckt, / Und einsam liegt der Strand.
Da glitzert die See, da glänzen die Schiffe, / Das ist mein Vaterland.

Ich sah am Himmel Wolken so weiß, / Sie kamen vom blauen Haff,
Und über das Ländchen zogen sie lang, / Und Regen rieselt herab.

Nun glänzt der Tau auf Wiesen und Holz, / Und duftend steht die Saat,
Und du liegst still, du Ländchen so stolz, / In all deinem Staat und deiner Pracht.

Leuchtete die Wetterfahren nicht wie Gold auf dem Turm, / Wenn abends die Betglocke klang?
Und über dem Feld blühten Hecken und Dorn,’ / Und die Marsch lag weit und stumm.

Dann glänzt wie Silber unendlich das Meer, / Und flutet und ebbt herab;
Und klingt es tief wie die Glocken daher: /Hör zu! Dann braust das Haff.

Blenden Wolken so, da es nun dämmrig ward? / War es das Haff, was klang?
Ach nein, den Ton in mein eigen Herz / Hat die Wehmut singen lassen.
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  #11  
Alt 02.05.2014, 15:38
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Standard Zeitzeichen: 2. Mai 1945

2. Mai 1945: Flensburg wird Hauptstadt der Nazidiktatur

Unmittelbar vor seinem Selbstmord hatte der GröFaZ bestimmt dass die Reichsregierung nach Schleswig-Holstein verlegt werden sollte. Zum neuen „Reichspräsidenten“ hatte er Großadmiral Karl Dönitz bestimmt. Er sollte Deutschland in einen „heldenhaften“ Untergang führen, Dönitz befolgte diesen Befehl zum Glück nicht. Nachdem die bedingungslose Kapitulation am 8. Mai in Kraft getreten war blieb Flensburg noch bis zum 23. Mai Regierungssitz, dann kamen auch diese Nazischergen hinter Gitter sofern sie sich nicht durch Flucht oder Suizid vom Acker gemacht hatten.

Ich hab hier eine extrem grobe Vereinfachung geschrieben, eine genauere Wiedergabe würde dieses Forum sprengen.

Gruß aus dem Sauerland
Stephan
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Alt 02.05.2014, 16:45
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Bienenvater

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Wobei es durchaus bezweifelt werden könnte, daß mehr Details wünschenswert wären. Wer will, kann sich in jeder öffentlichen Bücherhalle umfassend informieren. Wem das zu umständlich ist, dem hält Tante Google gleichfalls alle öffentlichen Dokumente verfügbar.

Grüße aus dem abgekühlten Hamburg,
Horst
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Auch wenn Du kein Bienchen hast,
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Geändert von Bienenvater (02.05.2014 um 16:46 Uhr).
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