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Vollständige Version anzeigen : 72. Nordseewoche: 2.- 5. Juni 2006


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12.05.2006, 07:25
Das Mekka der Hochseesegler - Zu Pfingsten wird Helgoland zum Mittelpunkt der deutschen Segelszene. Die Segelsaison steht vor der Tür – und auf der Nordsee laufen die Vorbereitungen für eine der anspruchsvollsten Regattaserien Deutschlands auf Hochtouren. Das Pantaenius Rund Skagen Rennen sorgt für steigende Teilnehmerzahlen und ein neues Fleet-Tracking System bringt Transparenz und Spannung.

In diesem Jahr werden über Pfingsten wieder sportliche Wettfahrten mit dem Flair der Hochseeinsel Helgoland zu einer beliebten Mischung und einem großen Seglerfest vereint. „Die Nordseewoche, als einzige Hochseeregatta in Deutschland, entwickelt sich zu einer idealen Kombination aus Sport und Spaß, die für Teilnehmer wie Zuschauer gleichermaßen interessant ist. Wir rechnen in diesem Jahr mit 160 bis 170 teilnehmenden Yachten die sich spannende Wettkämpfe liefern werden“, meint Bernd Jörg, Leiter des Organisationsteams. Und damit wird Helgoland über Pfingsten in einem glücklichen Ausnahmezustand versetzt. Mehr als 1500 Segler finden Anfang Juni ihren Weg auf die Hochseeinsel und der Hafen wird dann bis auf den letzten Platz gefüllt sein. Ein Spektakel der ganz besonderen Art.

Gesegelt werden insgesamt elf sportliche Wettfahrten. Dazu zählen die Zubringer Regatten von Hamburg, Bremerhaven und Wilhelmshaven nach Cuxhaven, die Strecke nach Helgoland, das beliebte BHF-Bank Rund Helgoland Rennen, die traditionelle Helgoländer Acht und natürlich die Langstrecke, sowie die Rück-Regatten. Neben den anspruchsvollen Rennen im Tidenrevier der Nordsee kann sich auch das Programm an Land sehen lassen.

Am Sonnabend lädt der Hauptsponsor der Nordseewoche alle Segler, die Helgoländer und ihre Gäste zur großen hanseboot - Regatta-Party in die Nordseehalle ein. Und am Sonntag wird nach der Preisverleihung des BHF-Bank-Cup Rund Helgoland erneut ordentlich gefeiert. „Das Highlight in diesem Jahr ist das Pantaenius Rund Skagen Rennen, das auf altbekanntem Kurs immer mehr Anhänger findet“, erklärt Wettfahrtleiter Stefan Lehnert (Bremen). Denn am Pfingstmontag heißt es wieder: Start frei zur Langstrecke rund Skagen.

Jeweils im Wechsel mit der Wettfahrt Helgoland–Edinburgh wird das Pantaenius-Rund- Skagen Race alle zwei Jahre ausgeschrieben. Für die 510 harten Seemeilen um die nördlichste Spitze Dänemarks bis nach Kiel brauchen die Segler je nach Wetterlage zwei bis fünf Tage. Der Kurs durch das Skagerrak verlangt den Crews einiges an taktischer Finesse
und guter Seemannschaft ab.

Spannend wird es auf der beliebten Langstrecke im Kampf um den Streckenrekord. Die bisher schnellste Zeit liegt bei 43 Stunden und 46 Minuten. Wird es in diesem Jahr gelingen, den vor sechs Jahren aufstellten Rekord von Klaus Murmann und seiner „UCA“ zu unterbieten?

Neu in diesem Jahr: Das Langstrecken-Rennen wird live im Internet zu verfolgen sein. Die Nordseewochen-Organisatoren und der Sponsor Pantaenius haben mit der Firma Webskipper auf eine Zusammenarbeit vereinbart. Das bedeutet, dass alle teilnehmenden Yachten mit Positionsmeldungen (3x täglich) auf einer im Internet präsentierten Kurskarte zu sehen sein werden. So kann auch von Land aus mitgefiebert werden!

Bereits 1922 wurde der Grundstein zum heutigen Erfolg der Nordseewoche gelegt, als die allererste Veranstaltung zu Pfingsten ausgetragen wurde. Die Anfänge lassen sich aber noch weiter zurückverfolgen. Die heute zur Nordseewoche zählende Wettfahrt Hamburg – Cuxhaven fand bereits 1910 erstmalig statt, veranstaltet vom SVAOe. In den Jahren 1940 bis 1952 musste eine kriegsbedingte Pause eingelegt werden. Somit wird die Nordseewoche nach offizieller Zeitrechnung in diesem Jahr (2006) zum 72. Mal ausgesegelt. Hochzeiten erlebte die Nordseewoche als in den Achtziger/Neunziger Jahren die Qualifikation zum Admirals Cup in Deutschland innerhalb der Regattaserie rund um Helgoland ausgesegelt wurde. Die Nordseewoche war schon immer eine Veranstaltung für Profis und Amateure gleichermaßen. Neben den, nach Vermessungsformeln wie IMS (International Measurement System) oder ORC Club berechneten Yachten segeln auch Einheitsklassen wie Sprinta Sport und X-99 mit. Der hohe Ranglistenfaktor von 1,2 ist für die Saisonplanung besonders attraktiv. Und auch für Familien und ungeübte Regattasegler ist erneut der Family-Cruiser- Cup im Rahmen der Nordseewoche ausgeschrieben. Hier können Crews ausprobieren, ob ihnen der Regattasport Spaß macht, ohne dass es gleich richtig ernst wird. Weitere Informationen sind unter www.nordseewoche.org (http://www.nordseewoche.org) zu finden.

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26.05.2006, 12:34
Starkes Feld zur Nordseewoche 2006

In einer Woche machen sich mehr als 140 Yachten auf den Weg zum roten Felsen um bei Deutschlands größter Hochseeregattaserie, der Nordseewoche zu starten. Davon haben 74 Yachten bisher Ihre Teilnahme am Pantaenius Rund Skagen Rennen angemeldet. Auf der Langstrecke sind spannende Kämpfe um den Rekord zu erwarten.

Hamburg, 26. Mai 2006 – Die Nordseewoche ist jedes Jahr zu Pfingsten das größte Ereignis der Hochseesegler in Deutschland. In diesem Jahr haben sich bereits 142 Yachten zur Regattaserie rund um Helgoland angemeldet. „Das Meldeergebnis ist sehr gut, aber durch das schlechte Wetter haben sich einige abschrecken lassen, und wir rechnen damit, dass noch weitere Crews nachmelden, sobald das Wetter wieder besser wird“, sagt Marcus Boehlich von der Regattagemeinschaft Nordseewoche. Am Freitag den 2. Juni versammeln die Yachten sich mit den Zubringerregatten von Hamburg, Bremerhaven und Wilhelmshaven in Cuxhaven wo das Fest der Hochseesegler mit der abendlichen Eröffnungsfeier beginnt. Am Sonnabend starten dann alle Yachten zur Regatta nach Helgoland wo anspruchsvolle Wettfahrten rund um die Nordseeinsel folgen. Wenn am Montag den 5. Juni dann mehr als 70 Yachten das „Pantaenius Rund Skagen“ Rennen antreten, findet die Regattaserie ihren Höhepunkt.

Unter den 142 bereits fest angemeldeten Teilnehmern der Nordseewoche sind einige besonders interessante Yachten zu finden. Nicht nur in der IMS Klasse wird mit einem spannenden Kampf um die Plätze zu rechnen sein. Vorjahressieger Christian Plump (Bremen) ist mit seiner brandneuen J/V 46 „Hanseatic Lloyd“ als Favorit am Start und wird den Titel verteidigen wollen. Unter den Konkurrenten ist die IMX-45 „Varuna“ von Jens Kellinghusen aus Hamburg. Auch die „Inschallah VI“ von Volker Andreae (Hamburg) will auf den vorderen Plätzen mitmischen. Und die Marten 49 „Vineta“ von Felix Scheder-Bieschin (Hamburg) wird ebenso wie die Knierim 49 „Desna“ von Sven Wackerhagen aus Kiel für Aufregung sorgen. Als Neuzugang der deutschen Regattaszene wird die „Scho-ka-Kola von Uwe Lebens mit Spannung erwartet. „Die Nordseewoche wird unsere erste Regatta mit dem neuen Schiff, wir sind schon ganz ungeduldig“, so der Eigner aus Neumünster.

Die Kieler „UCA“ von Ex-Arbeitgeberpräsident Klaus Murmann wird sich auf das „Pantaenius Rund Skagen“ Rennen konzentrieren um den sechs Jahre alten Rekord einzustellen. 43 Stunden und 46 Minuten brauchte Murmann 2002 mit seiner damaligen „UCA“, einer Baltic 67. Jetzt startet der passionierte Regattasegler mit seiner deutlich schnelleren 85-Fuß - Leichtbau-Yacht, die gerade das Rund Skagen Rennen von Ost nach West gewinnen konnte.

Das gut 500 Seemeilen lange Rennen um die dänische Nordspitze bis nach Kiel kann in diesem Jahr auf dem Race Tracker mitverfolgt werden, der die Positionen der Yachten dreimal am Tag aktualisiert, den Kurs der Teilnehmer aufzeichnet und damit ein aktuelles Bild vom Stand der Regatta bietet.

Der Auftakt zur Nordseewoche ist am Freitag, den 2. Juni in Hamburg. Wer auf dem Tidengewässer dabei sein will, muss früh aufstehen: Denn um den Strom elbabwärts zu nutzen, startet die erste Zubringerwettfahrt Hamburg – Cuxhaven um 7.00 Uhr vor den Toren des Yachthafens Wedel. Im Rahmen der Nordseewoche werden insgesamt elf Wettfahrten ausgesegelt.
Dazu zählen neben den Zubringer- und Rück-Regatten von Hamburg, Bremerhaven und Wilhelmshaven nach Cuxhaven, die Strecke von und nach Helgoland, das beliebte BHF-Bank Rund Helgoland Rennen, die traditionelle Helgoländer Acht und das Pantaenius Rund Skagen Rennen.

Die aktuelle Meldeliste sowie Informationen zu den einzelnen Wettfahrten, Termine und Ausschreibung unter:
www.nordseewoche.org oder bei der Regattagemeinschaft Nordseewoche e.V., c./o Segler-Vereinigung Altona-Oevelgönne, Neumühlen 21, 22763 Hamburg, Telefon: 040 881 14 40, Fax: 040 880 73 41, Email: regatta@nordseewoche.org.


Weitere Informationen sind unter www.nordseewoche.org zu finden.

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03.06.2006, 06:29
Wetterberuhigung zum Start der 72. Nordseewoche:
Das Regattafest der Hochseesegler kann beginnen

Mäßiger Wind aus Nordwest und einen ordentlichen Mix aus Sonne und Wolken sagen die Wetterexperten für Freitag voraus. Das wilde Wetter der letzen Tage beruhigt sich zum Start der Nordseewoche. Die erste Wettfahrt der Hochseeregattaserie führt am Freitag von Hamburg nach Cuxhaven, wo am Abend die 72. Nordseewoche offiziell eröffnet wird.

Hamburg, 1. Juni 2006 - „Der Starkwind wird sich beruhigen, so das am Freitag mit etwa drei Windstärken aus Nordwest zu rechnen ist und auch am Sonnabend die Überfahrt nach Helgoland bei 3-4 Beaufort für alle Teilnehmer gut zu meistern sein wird“, ist sich Wetterexperte Ralf Brauner vom Deutschen Wetterdienst sicher.
Ingesamt 145 Yachten wurden zur Regattaserie der Nordseewoche auf Helgoland gemeldet - ein starkes, bunt gemischtes Feld. Darunter finden sich Maxi-Yachten wie die 26 Meter lange „UCA“ von Ex-Arbeitgeberpräsident Klaus Murmann, ebenso wie einige der nur sieben Meter langen Yachten vom Typ Sprinta Sport. Das anspruchsvolle Revier in der Elbmündung, rund um Helgoland und über die Nordsee, verlangt den Seglern einiges ab und so kommt die Wetterberuhigung gerade rechtzeitig zum Start der 72. Nordseewoche.

Bereits am Freitag, den 2. Juni, geht es frühmorgens um sieben Uhr in Hamburg-Wedel mit der ersten Zubringerwettfahrt nach Cuxhaven los. Hier startet ein Feld von 41 Yachten. Der Weg, die Elbe hinauf verspricht ein langer Kreuzkurs zu werden.

Der Bürgermeister von Cuxhaven Herr Gerd Raulff wird am Freitagabend die Flotte im Yachthafen an der Elbmündung willkommen heißen. Nach der Siegerehrung um 18.00 Uhr wird er dann gemeinsam mit dem ersten Vorsitzenden der Seglervereinigung Cuxhaven, Herrn Friedhelm Landwehrmann gegen 19.00 Uhr die Nordseewoche offiziell eröffnen.

Am folgenden Morgen (Sonnabend, 3. Juni) heißt es dann: Kurs nehmen auf den roten Felsen. Von Cuxhaven, Bremerhaven und Wilhelmshaven starten die Zubringerregatten nach Helgoland, wo am Abend die große hanseboot-Party in der Nordseehalle gefeiert wird. Auch viele Segler, die nicht an den Regatten teilnehmen, werden über Pfingsten die Nordseeinsel ansteuern um das große Segler-Fest mitzuerleben. Die Organisatoren rechnen mit etwa 1500 Seglern. Die Insel Helgoland erwartet zudem etwa 4000 Gäste anlässlich der Nordseewoche.

Am Sonntag startet das beliebte BHF-Bank Rund Helgoland Rennen das besonders gut vom Oberland aus zu beobachten ist. Die traditionelle Helgoländer Acht wird am Montagvormittag ausgesegelt und am Montagnachmittag startet dann das Pantaenius Rund Skagen Langstreckenrennen. Hier bahnt sich ein spektakulärer Rekord an, da die „UCA“ ihre eigene Bestzeit von 43 Stunden und 46 Minuten (im Jahr 2000) für die gut 510 Seemeilen lange Strecke von Helgoland, rund Skagen nach Kiel unterbieten will.

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03.06.2006, 22:14
Spannende Kämpfe auf dem Weg nach Helgoland „X Play“ untermauert Favoritenrolle.

Gleich drei Wettfahrten hatte die Regattaorganisation der diesjährigen Nordseewoche am Samstagmorgen zu starten. Von Cuxhaven, Bremerhaven und Wilhelmshaven machte sich jeweils ein ungeduldiges Feld auf den Weg zur Hochseeinsel Helgoland. Insgesamt sind 145 Crews bei der diesjährigen Regattaserie über Pfingsten dabei.

Helgoland, 3.Juni 2006 - Schon bei der Wettfahrt 1 von Hamburg nach Cuxhaven hatte Jens Nickel am Freitag mit seiner Grand Soleil „X Play“ berechnet die Nase vorn. Nun zeigte der Cuxhavener Segelmacher auch auf der 35 Seemeilen langen Regatta am Sonnabend nach Helgoland Gespür für den schnellsten Weg ins Ziel und siegte in der Klasse IMS 1. „Die Motivation von gestern haben wir heute gehalten und konnten den Strom der Elbe optimal nutzen, dadurch haben wir auch unseren schlechten Start kompensiert“, berichtete Großsegeltrimmer Ulf Gerlach aus Hamburg. So blieben im Ziel viele große Boote hinter der neunköpfigen Besatzung; unter anderem die IMX-45 „Varuna“ von Jens Kellinghusen, der berechnet auf Platz sieben landete. Den Titel „First Ship Home“ ersegelte die neu auf Deutschen Regattabahnen startende „Scho-Ka-Kola“ von Uwe Lebens aus Neumünster im 80 Yachten starken Feld von Cuxhaven.
Den Sieg in der Klasse IMS 2 von Cuxhaven nach Helgoland ersegelte Heiko Päsler aus Cuxhaven auf seiner X35s „Static Electric“. Und in der Klasse IMS
3+4 hat Jörg Inselmann auf der „Mandus Helmholt“, einer Dehler 34, die
berechnet schnellste Zeit ersegelt.
Einen schönen Erfolg erkämpfte auch die Crew der Segelkameradschaft das Wappen von Bremen um Skipper Jochen Orgelmann mit ihrer brandneuen „Bank von Bremen“. In der Wettfahrt 3 siegte die Crew mit der erst im Mai getauften Judel/Vrolijk 53 in der Klasse IMS1. „Unser Hauptgegner war heute die „Xenia“ aber auf dem Anlieger von Bremerhaven nach Helgoland konnten wir genug Zeit heraussegeln, um zu gewinnen“ berichtete Orgelmann nach dem Zieldurchgang. „Als Bremer Team ist die Nordseewoche für uns ein Highlight und wir segeln gerne hier, gerade weil unser Verein Mitglied in der Regattagemeinschaft Nordseewoche ist“, fügte er hinzu.

Die Zubringerregatta von Wilhelmshaven nach Helgoland konnte Jens Harms mit der X-412 „Nirvana“ in der Wertungsgruppe IMS1 für sich entscheiden. Die Klasse ORC gewann Werner Müller mit der Hanseat “Zenit“.

Für den Pfingstsonntag ist der „BHF-Bank-Cup Rund Helgoland“ angesetzt. Die 30-40 Seemeilen lange Regatta führt die Segler einmal rund um den roten Felsen. Auch für die Zuschauer an Land werden die gut 140 Yachten ein schönes Bild abgeben. „Wenn der Wind morgen wie vorhergesagt mit fünf Beaufort aus Nordwest weht, wird das eine spektakuläre Wettfahrt mit viel Nordseewelle werden. „Wir starten dann zwischen Mole und Düne und legen drei verschieden lange Kurse aus, für die großen Yachten, die kleinen Yachten und den Family-Cruiser-Cup“, erklärt Wettfahrtleiter Stefan Lehnert, so dass alle Segler gegen 16.00 Uhr wieder im Hafen sein sollten.