Vollständige Version anzeigen : Neues Hafenkonzept
Frankensailor
02.03.2007, 10:10
das "neue hafenkonzept" von Land u. Kreis ist wohl richtig gut eingeschlagen:(
hier mal die beiden Links zum Hamburger Abendblatt:
http://www.abendblatt.de/daten/2007/03/01/698003.html
http://www.abendblatt.de/daten/2007/03/02/698829.html
Wie sagt schon unser "Kaiser Franz": schau`n mer mal........:)
Also ehrlich,
Helgoland ohne Börteboote ist wie Türke ohne Döner, Grieche ohne Gyros, Italiener ohne Pizza u.s.w. Ich bin leicht verwirrt.
Gruß Stephan
SydTheWitch
02.03.2007, 16:50
Vom Bürgermeister gab es heute eine Postwurfsendung. Die Artikel sind so, wie sie erschienen sind nicht ganz richtig. Es ist noch lange nichts beschlossen. Es gab einige Gespräche, es gibt aber noch keine ebdgültige Entscheidung. Die Zeitungsartikel geben nur eine Seite der Medaille wider. Ich werd mal sehen, ob diese Stellunganhem des Bürgermeisters auch an die Zeitungen geht. Ansonsten muss ich mich hinsetzen, und den Text mehr oder weniger abtippen.
Gesagt sei nur ausdrücklich: Was in den Artikeln steht ist NICHT Fakt!!
So dann braucht Syd nicht alles abtippen :top: !!!
Hier der ganze Text:
(PR-inside.com 02.03.2007 15:24:44) - Am 28.02.2007 fand im Rathaus der Hochseeinsel Helgoland eine Arbeitssitzung zwischen Gemeindevertretern, Gemeindeverwaltung, Landrat des Kreises Pinneberg und Vertretern des Landes Schleswig-Holstein zum Thema Hafenkonzept statt. Über die Inhalte der Gespräche wurde stillschweigen vereinbart, das nur 30 Minuten gehalten wurde. Jetzt meldet sich die Gemeindeverwaltung Helgolands mit einer Postwurfsendung an alle Haushalte zu Wort.
Liebe Helgoländerinnen,
liebe Helgoländer,
am 28. Februar 2007 hat es im Inselrathaus eine Besprechung gegeben, an der Vertreter des Landes Schleswig-Holstein, der Bundeswasserstraßenverwaltung, des Kreises Pinneberg sowie der Bürgervorsteher, die Fraktionsvorsitzenden, der Bürgermeister und die leitenden Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Helgoland teilgenommen haben.
Die Darstellung der Sachverhalte in der Presse zwingen mich dazu, Sie über den tatsächlichen Verlauf zu unterrichten.
Mit dem Hafenkonzept von 1999 soll der Wirtschaftsstandort Helgoland gesichert werden. Ziel ist es, eine Anpassung der touristischen Entwicklung zu vollziehen, aber auch die Sicherung der Tradition und Aufrechterhaltung = Börte. Ferner ist es immer noch Absicht den am Frachtverkehr beteiligten Unternehmen einen geordneten Frachtumschlag zu gewährleisten, weil ein Schallschutzgutachten des TÜV Norddeutschland eine Verlagerung aus dem Binnenhafen fordert.
Ein weiterer Punkt aus dem Konzept ist die Sicherstellung der Grund- und Regelversorgung der Insel Helgoland, also eine Schiffsverbindung für das ganze Jahr bzw. die Sicherung des Winterverkehrs von Oktober bis April.
Nach schwierigen und langwierigen Verhandlungen konnten wir uns im Jahre 2006 endlich ausreichend Gehör verschaffen und es wurde ein Arbeitskreis, bestehend aus Bund, Land, Kreis und Gemeinde gebildet, um Möglichkeiten der Umsetzung und Abstimmung einer gemeinsamen Vorgehensweise zu erreichen. Der Auftrag war eindeutig: Anpassung der Landungsbrücke an neue Aufgaben, unter ausdrücklicher Beibehaltung der Börte.
Durch den Landrat des Kreises Pinneberg bzw. durch den von ihm Beauftragten wurde, ohne ausreichende Abstimmung mit der Gemeinde Helgoland, ein Konzept erarbeitet, dass nunmehr die Verlängerung der Landungsbrücke um rd. 400 Meter vorsieht. Acht Schnellfähren und konventionelle Seebäderschiffe sollen an Seepontons anlegen können, die über entsprechende Brücken zu erreichen sind. Die Börte spielt darin keine Rolle mehr und sollte nach Ansicht des Kreises Pinneberg abgeschafft werden.
Diesen Vorschlag haben die gewählten politischen Vertreter der Gemeinde Helgoland zur Kenntnis genommen und hierzu angemerkt, dass die geplanten Baukosten in Höhe von 13,0 Millionen Euro überprüft werden müssen. Ferner erwartet man Informationen darüber, wie denn die Beteiligung der Insel Helgoland aussehen soll, wenn die Landungsbrücke an den Kreis Pinneberg abgegeben wird und welche Mitspracherechte den Insulanern eingeräumt werden. Gleichzeitig möge der Herr Landrat ein Konzept vorlegen, in dem Zukunftsperspektiven für die 40 Mitarbeiter der Börte aufgezeigt und ein entsprechender Sozialplan unterbreitet werden.
Die Vertreter des Landes Schleswig-Holstein haben keine Zusage über mögliche Zuschüsse gegeben, wonach bis zu 80 Prozent aus Steuermitteln zur Verfügung gestellt werden können.
Von der Gemeinde Helgoland wurde ein weiterer Vorschlag unterbreitet, der eine modifiziertere bauliche Ergänzung der Landungsbrücke vorsieht, unter Beibehaltung des Anlandungsdienstes. Dieser Vorschlag basiert auf Untersuchungen und technische Bearbeitungen des Landes Schleswig-Holstein und schließt insgesamt mit einem geschätzten Baukostenvolumen von rd. 11,0 Millionen Euro ab. Er sieht zwei Liegeplätze für Katamarane und einen Liegenplatz für ein Ganzjahresschiff vor. Alle anderen Helgoland anlaufenden Schiffe sollen weiterhin den Anlandungsdienst in Anspruch nehmen müssen.
Seitens der Vertreter der Landesministerien wurde die Notwendigkeit einer näheren Untersuchung des Vorschlages der Gemeinde Helgoland für zwingend erforderlich angesehen und eine Übernahme der Kosten hierfür zugesichert. Allein dies zeigt allen Verantwortlichen von Helgoland, das der Vorschlag des Landrates allein nicht die Lösung aller Probleme sein wird. Es wurde vereinbart, bis zum Ende des 1. Halbjahres 2007 das Ergebnis dem Arbeitskreis zu präsentieren, um dann die erforderlichen Weichenstellungen vorzunehmen und darüber die Öffentlichkeit zu unterrichten.
Von dieser Vereinbarung ist der Landrat des Kreises Pinneberg unmittelbar nach Sitzungsende abgewichen, hat als erstes Vertreter des örtlichen Handels über seine Vorstellungen informiert und hat vor einem örtlichen Serviceclub seine Ideen vorgetragen. Ferner war die Presse bereits vor Ende der Sitzung informiert und so kam es zur Mitteilung am 1. März 2007. Diese Vorgehensweise wird seitens der Gemeinde Helgoland ausdrücklich missbilligt.
Die Statements örtlicher Verbandsvertreter, wie sie insbesondere in einem Artikel des Hamburger Abendblattes vom 2. März 2007 zu lesen sind, tragen nicht unbedingt dazu bei, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu fördern. Selbstverständlich kann und soll sich jeder Ge-danken über die wirtschaftliche Entwicklung der Insel Helgoland machen. Dabei aber vorzupreschen und Dinge zu behaupten, die jeder Grundlage entbehren (z.B. die technischen Richtlinien für Hafenbarkassen direkt auf die Börteboote zu projizieren oder es wären nur 25 Mitarbeiter bei der Börte bzw. seien die alle sowieso schon zu alt) oder sich mit den Worten zitieren zu lassen: 'Das ist die letzte Chance für Helgoland', reichen nicht.
Hinsichtlich der Verlagerung des Frachtumschlages in den Südhafen, die Sanierung und Übernahme des Binnenhafens bleibt die Gemeinde Helgoland weiter in Verhandlungen mit der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord und auch hier zeichnen sich endgültige Ergebnisse noch im laufenden Jahr ab.
Ich hoffe deutlich gemacht zu haben, dass die Vertreter der Gemeinde Helgoland sich ihrer Aufgaben sehr bewusst sind und durch ihre Verhandlungen dazu beitragen, dass die ver-schiedenen Interessen ausreichend Berücksichtigung finden. Wir sind alle von einander ab-hängig und müssen gemeinsame Wege gehen, mag das für Einzelne auch manchmal schwierig sein.
Mit freundlichem Gruß
Frank Botter
Bürgermeister
Original-Quelle (http://www.pr-inside.com/de/fehlerhafte-pressemeldungen-zwin-r58575.htm)
SydTheWitch
21.03.2007, 20:53
Zum Start in die neue Tourismussaison ist der Streit um die Zukunft des Helgoländer Hafens eskaliert.
Mehr gibts hier:
http://www.abendblatt.de/daten/2007/03/21/710488.html
:flop: :flop: :flop:
SydTheWitch
26.03.2007, 18:02
Neues zum Thema... Der Machtkampf geht weiter...
http://http://www.ln-online.de/lokales/?id=2103365
Bei folgendem Beit´rag sei beachtet, dass die Gemeinden Helgoland über diese "Helgholänder Runde" nicht informiert war. Sie fand lediglich zwischen Landrat Grimme, der FRS, Detlev Rickmers (Hotel Rickmers Insulaner / Hotel Hilligenlei) sowie Arne Weber (Hotel Atoll) statt. :flop: :flop: :flop:
http://www.kn-online.de/news/regional/pinneberg.htm/2099704
SydTheWitch
29.03.2007, 17:33
Gute argumentationen GEGEN das neue Hafenkonzept! :
http://www.abendblatt.de/daten/2007/03/29/715182.html
SydTheWitch
23.06.2007, 22:22
Kompromiss beim Hafenkonzept!
Wirtschaftsminister Austermann gab auf der Insel grünes Licht für Millionenprojekt. Landrat Grimme war nicht erwünscht.
http://www.abendblatt.de/daten/2007/06/23/760549.html
Nordseequalle
26.06.2007, 17:55
Kompromiss beim Hafenkonzept!
Wirtschaftsminister Austermann gab auf der Insel grünes Licht für Millionenprojekt. Landrat Grimme war nicht erwünscht.
http://www.abendblatt.de/daten/2007/06/23/760549.html
Moin, moin Syd!
Es gibt manchmal noch Wunder (Einsicht auf dieser "Ebene" ist wohl kaum zu glauben!):eek: :eek: :eek:
Die Nordseequallen freuen sich echt riesig, dass die Börteboote-Attraktion (und Wirtschaftszweig) nicht wegen eines "Helgoländer Bahnhofs" gestrichen wurden!:cool: :cool: :cool:
Wenn's los geht, gibt's dann auch wieder Bilderchen???? Bitte, bitte, bitte . . . . . (für die Daheimgebliebenen!!!)
Herzliche Grüße an Dich aus der Pfalz!
SydTheWitch
26.06.2007, 19:18
Bilder wirds 100%ig geben, das ganze dauert aber noch. Ich weiß nicht, ob schon genaue Termine festgelegt wurden. Normalerweise dauert sowas ja immer n bisschen
;)
Sieglinde
19.01.2009, 19:15
Neues dazu steht heute im Hamburger Abendblatt:
http://www.abendblatt.de/daten/2009/01/19/1014837.html
Schöne Grüße,
Sieglinde