Sieglinde
28.06.2007, 11:07
In der Dithmarscher Zeitung habe ich folgenden Bericht gefunden:
Heftiger Sturm wütet im Norden
Umgestürzte Bäume und 400 gestrandete Ausflügler auf Helgoland
Büsum (rd) Das Sturmtief „Uriah“ ist mit Orkanböen und heftigen Niederschlägen über Norddeutschland gejagt. Betroffen waren vor allem Hamburg, Schleswig-Holstein und das nördliche Niedersachsen. Personen kamen nicht zu Schaden.
In den Kreisen Pinneberg, Steinburg und Dithmarschen rückten die Feuerwehren zu rund 90 wetterbedingten Einsätzen aus.
In Büsum blieben die Schiffe gestern im Hafen, wie Heinz-Uwe Jensen berichtete. Jensen leitet den Büsumer Stützpunkt des Wasser- und Schifffahrtsamtes Tönning. „Die Schleuse ist geschlossen“, teilte er weiter mit. Dadurch soll verhindert werden, dass der Hafen überschwemmt. Der Rettungskreuzer „Hans Hackmack“ wurde in den Hafen vor der Schleuse verlegt, damit er bei Notfällen noch auslaufen kann. Die Fahrten nach Helgoland wurden eingestellt. Mit dem Flugzeug war die Hochseeinsel vom Flughafen in Oesterdeichstrich aus jedoch erreichbar. Wie Sönke Dorn, Vorsitzender des Flugsport-Clubs Heide-Büsum, erläuterte, fiel nur der Flug am Morgen aus.
Glimpflich kamen die Menschen in Marne und dessen Umland davon: Die Polizei meldet zwar mehrere umgestürzte Bäume auf den Straßen in Kronprinzenkoog, Marne, Kaiser-Wilhelm-Koog und Dieksanderkoog, aber es wurde weder jemand verletzt noch würden größere Schäden angezeigt.
Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr wurden landesweit vielerorts Äste abgerissen, stürzten Bäume um und flogen Planen und Gerüstteile durch die Gegend. Personen kamen nicht zu Schaden.
Auf Helgoland musste der Schiffsverkehr eingestellt werden. Mehr als 400 Ausflügler saßen auch gestern noch fest. Die gestrandeten Urlauber wurden in Hotels, einer Jugendherberge und in Notunterkünften untergebracht. Heute Vormittag soll der Fährverkehr wieder aufgenommen werden.
Im Hamburger Stadtgebiet rückte die Feuerwehr innerhalb von 24 Stunden zu mehr als 400 wetterbedingten Einsätzen aus. Wegen der zahlreichen Sturm-Einsätze war in der Einsatzzentrale der Ausnahmezustand ausgerufen worden. In vielen Fällen wurden Keller und Wege überflutet. Umgestürzte Bäume behinderten den Bahnverkehr.
Obwohl das Wetter in den kommenden Tagen ungemütlich bleibt, machen die Vorhersagen der Meteorologen Hoffnung auf einen schönen Sommer.
Heftiger Sturm wütet im Norden
Umgestürzte Bäume und 400 gestrandete Ausflügler auf Helgoland
Büsum (rd) Das Sturmtief „Uriah“ ist mit Orkanböen und heftigen Niederschlägen über Norddeutschland gejagt. Betroffen waren vor allem Hamburg, Schleswig-Holstein und das nördliche Niedersachsen. Personen kamen nicht zu Schaden.
In den Kreisen Pinneberg, Steinburg und Dithmarschen rückten die Feuerwehren zu rund 90 wetterbedingten Einsätzen aus.
In Büsum blieben die Schiffe gestern im Hafen, wie Heinz-Uwe Jensen berichtete. Jensen leitet den Büsumer Stützpunkt des Wasser- und Schifffahrtsamtes Tönning. „Die Schleuse ist geschlossen“, teilte er weiter mit. Dadurch soll verhindert werden, dass der Hafen überschwemmt. Der Rettungskreuzer „Hans Hackmack“ wurde in den Hafen vor der Schleuse verlegt, damit er bei Notfällen noch auslaufen kann. Die Fahrten nach Helgoland wurden eingestellt. Mit dem Flugzeug war die Hochseeinsel vom Flughafen in Oesterdeichstrich aus jedoch erreichbar. Wie Sönke Dorn, Vorsitzender des Flugsport-Clubs Heide-Büsum, erläuterte, fiel nur der Flug am Morgen aus.
Glimpflich kamen die Menschen in Marne und dessen Umland davon: Die Polizei meldet zwar mehrere umgestürzte Bäume auf den Straßen in Kronprinzenkoog, Marne, Kaiser-Wilhelm-Koog und Dieksanderkoog, aber es wurde weder jemand verletzt noch würden größere Schäden angezeigt.
Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr wurden landesweit vielerorts Äste abgerissen, stürzten Bäume um und flogen Planen und Gerüstteile durch die Gegend. Personen kamen nicht zu Schaden.
Auf Helgoland musste der Schiffsverkehr eingestellt werden. Mehr als 400 Ausflügler saßen auch gestern noch fest. Die gestrandeten Urlauber wurden in Hotels, einer Jugendherberge und in Notunterkünften untergebracht. Heute Vormittag soll der Fährverkehr wieder aufgenommen werden.
Im Hamburger Stadtgebiet rückte die Feuerwehr innerhalb von 24 Stunden zu mehr als 400 wetterbedingten Einsätzen aus. Wegen der zahlreichen Sturm-Einsätze war in der Einsatzzentrale der Ausnahmezustand ausgerufen worden. In vielen Fällen wurden Keller und Wege überflutet. Umgestürzte Bäume behinderten den Bahnverkehr.
Obwohl das Wetter in den kommenden Tagen ungemütlich bleibt, machen die Vorhersagen der Meteorologen Hoffnung auf einen schönen Sommer.