Vollständige Version anzeigen : weiterer Verlust beim Kur- und Tourismus Service endeckt
Sieglinde
24.08.2007, 09:50
Der seit Jahren finanziell chronisch kranke Kur und Tourismus Service (KTS) hat den Büsumer Kommunalpolitikern einen neuen Schock versetzt: Erst jetzt stellt sich heraus, dass der gemeindeeigene Wirtschaftsbetrieb im vergangenen Jahr weit höhere finanzielle Verluste gemacht hat, als für das vergangene KTS-Wirtschaftsjahr 2006 einkalkuliert war.
Wie aus kommunalpolitischen Kreisen zu erfahren war, handelt es sich um eine Summe von einer halben Million Euro. Für die Gemeinde, die als Eigentümerin des KTS den Verlust ausgleichen muss, eine erhebliche zusätzliche Belastung. Und das bei einer finanziellen Situation Büsums, die sich „dramatisch verschlechtert hat.“ So jedenfalls nannte Kämmerer Michael Meier im Gemeindehaushaltsplan 2007 das Kind beim Namen. Immerhin schließt der Etat für 2007 mit einem Fehlbetrag von über 817 000 Euro und ist zum ersten Mal in Büsums Geschichte nicht auszugleichen. Frühestens 2009, so schätzt Meier, kann der Fehlbetrag gedeckt werden.
Aber wie nur kam der verspätete KTS-Verlust-Nachläufer zustande? Es war die „allzu optimistische Erwartung“ des ehemaligen kaufmännischen KTS-Leiter Dirk Schumaier, so analysieren einige Kommunalpolitiker. Schließlich habe er in seinem KTS-Wirtschaftsplan für 2006 nur einen Verlust von 1,1 Millionen Euro errechnet. Sein Nachfolger dagegen informierte jetzt die zuständigen Gemeindeausschüsse über das tatsächliche Manko von über 1,6 Millionen Euro. Ob die allerdings das endgültige Ende der roten Zahlenreihe sind, sei noch nicht sicher, heißt es auf Nachfrage.
Verwundert fragt man sich heute in den Rathausgremien, wieso die KTS-Betriebsauswertung so lange Zeit brauchte – inzwischen acht Monate – , um ein konkretes Ergebnis des längst vorauf gegangenen Geschäftsjahres zu bekommen.
Wie sehr das ahnungslos aufgetauchte zusätzliche KTS-Minus von 500 000 Euro den gebeutelten Gemeindeetat für dieses Jahr weiter strapazieren wird, zeigt bereits der 2007er Ansatz im Wirtschaftsplan des KTS. Der schätzte – noch unter Schumaier – den diesjährigen Verlust auf 1,2 Millionen Euro, also sogar um 100 000 Euro höher ein als für 2006 veranschlagt war. Immerhin werden im KTS-Wirtschaftsplan 2007 auch einige Bereiche von dicken roten Zahlen beherrscht. Beispiele: Veranstaltungen minus 199 500 Euro, Piraten-Meer minus 463 500 Euro, Werkstatt minus 361 800 Euro, Gärtnerei minus 322 500 Euro, Werbung minus 159 000 Euro, KTS-Verwaltung minus 486 300 Euro. Und zu guter Letzt: das Vitamaris - minus 1,064 Millionen Euro.
Pluspunkte dagegen sammeln Gäste-Service, Strandkorbvermietung und Seglerhafen. Doch die vermögen den erwarteten Verlust nicht auszugleichen. Also muss wieder der Gemeindesäckel dafür herhalten.
Einige Kommunalpolitiker hoffen bereits heute inständig, dass nicht wieder Monate nach Jahresende 2007 eine „überraschungsreiche“ Betriebsauswertung „hinten rauskommt.“
aus der Dithmarscher Landeszeitung vom 24.08.07
Grüße von Sieglinde
Nordseequalle
26.08.2007, 20:41
Beispiele: Veranstaltungen minus 199 500 Euro, Piraten-Meer minus 463 500 Euro, Werkstatt minus 361 800 Euro, Gärtnerei minus 322 500 Euro, Werbung minus 159 000 Euro, KTS-Verwaltung minus 486 300 Euro. Und zu guter Letzt: das Vitamaris - minus 1,064 Millionen Euro.
Pluspunkte dagegen sammeln Gäste-Service, Strandkorbvermietung und Seglerhafen. Doch die vermögen den erwarteten Verlust nicht auszugleichen. Also muss wieder der Gemeindesäckel dafür herhalten.
Grüße von Sieglinde
Moin, moin Sieglinde!
Danke für diesen ausführlichen Bericht!:cool:
Doch eines verstehe ich auch hier nicht: Wenn ich Veranstaltungen plane, Eintrittszahl im Piratenmeer und Vitamaaris veranschlage, dann muss ein Kaufmann doch von realitätsnahen Zahlen ausgehen und nicht von "Traum"-Zahlen!
Dann: Wieso macht die Gärtnerei ein Minus von 322.500,00 € ??? Stadtgärtnerei? Ich plane soviel Bäume, Rabatte, Wasser, Düngung, Beschneidung, sonstige Pflege - wie kann ich da ins Minuns kommen in der Höhe???
Dann: Wieso kann der Posten Werbung ein Minus machen von 159.000,00 €??? Ich muss doch wissen, was meine Prospekte, Flyers, Rundfunk-, Fernsehen- und Messewerbungen kosten! Das sind doch keine "in-etwa-Zahlen", sondern da gibt es feste Beträge, Vereinbarungen etc.
So etwas, was da in Büsum passiert, kann einem Dorf/Städtchen/Stadt den Ruin bringen. Man kann nur von Herzen wünschen, dass jetzt kompetente Leute mit Über- und Weitblick die Finanzen samt Planung in die Hände nehmen und Büsum wieder ein positives Konto erhält!
meint Charlita
storm_raider
27.08.2007, 06:33
Hi
Man erschlage den Schreiberling des schlecht recherchierten Artikels
Die Gärtnerei, die Werkstatt sowie Werbung und Verwaltung sind Kostenstellen denen keine direkten Einnahmen gegenüberstehen
Also Kostenstellen die aus anderen Einnahmequellen gedeckt werden müssen.
Ein Problem seh ich in den gesponserten Veranstaltungen die unter dem Strich fast 200 000 Euro kosten. Das Vitamaris ist sicherlich auch ein riesen Klotz bei dem ein wahnsinniger Handlungsbedarf besteht. Ok das Schwimmbad kostet auch nen Haufen aber es gibt glaub ich in Deutschland nicht wirklich viele öffentliche Bäder die kostendeckend arbeiten.
Hoffen wir mal auf inovative ideen unseres neuen KTS Chefs, gutes Wetter für den Rest der Saison und für die Zukunft mehr Kurtaxehrlichkeit von unseren Vermietern ( ich weiß das ist Wunschdenken )
Sieglinde
27.08.2007, 10:24
Man erschlage den Schreiberling des schlecht recherchierten Artikels
Moin Storm Raider,
genau so aber stand dieser Artikel in der Dithmarscher Landeszeitung vom 24.08.07.
Allerdings gebe ich Dir recht, daß sich der Autor dieses Artikels vielleicht mal nähere Hintergrundinformationen beschaffen sollte, bevor er so etwas schreibt. Denn wir Leser können das nicht wissen. :confused:
Gruß,
Sieglinde
Offengestanden frage ich mich, was solche Artikel in der Zeitung suchen haben.
Würde der KTS sämtliche Einnahmen versaufen oder ins Meer werfen, könnte man sich ja mal darüber unterhalten, aber jemanden öffentlich an den Pranger zu stellen und damit das schlechte Geschäft noch weiter zu schädigen,finde ich nicht gerade die feine Englische Art.
Wer in Erwägung zieht, hier Urlaub zu machen und das liest, denkt vermutlich, daß es in Büsum bald keinen Strom mehr gibt oder er nix zu essen bekommt, wenn er hier Urlaub macht.
Hoffentlich hat die Anprangerung des KTS, die Darlegung der Mißstände in Büsum und die Verunsicherung potentieller Gäste wenigstens dem Zeitungsverleger die gewünschte Umsatzsteigerung gebracht und die Sensationsgeilheit der Leser ausreichend befriedigt :top:
Sieglinde
13.12.2007, 08:56
Eigentlich hätten die Büsumer auch für ihre Sitzung des Kurbetriebsausschusses am vergangenen Dienstag im Rathaus Eintritt kassieren können. Unterhaltsam genug war die gut zweistündige Veranstaltung allemal.
Doch die Lage ist zu ernst, um Witze zu reißen. Allein im Jahresergebnis des Kur und Tourismus Service (KTS) klafft zurzeit ein Loch von fast zwei Millionen Euro. „Ein Ausgleich des Jahresverlustes durch Rücklagen ist weder für die Gemeinde noch für den KTS in Zukunft möglich“, bilanziert der kaufmännische Leiter Jens Hermann. Dennoch ist die Gemeinde verpflichtet, diesen Verlust auszugleichen, leitete Bürgermeister Volker Johann die einstündige Generaldebatte ein, die noch vor dem Einstieg in die Tagesordnung entflammte. Die rosigen Zeiten für die einstige „Steuer-Oase Büsum“ mit niedrigen Abgaben und Gebühren seien ein für allemal vorbei. „Um im Wettbewerb um die Touristen den Anschluss nicht zu verlieren, müssen wir nun die Kehrtwende vollziehen.“ Was jetzt für Büsum dringend notwendig ist, sei in vergleichbaren Urlauberhochburgen (Johann nannte die Ostküste und St. Peter-Ording) längst gang und gäbe.
„Die Gemeinde Büsum hat den Handlungsspielraum verloren und ist deshalb zu Einsparungen gezwungen. Wir werden erstmals Sonderzuweisungen vom Land beantragen müssen, weil wir den Haushalt nicht mehr ausgleichen können.“ Am kommenden Dienstag wollen die Gemeindevertreter ab 18 Uhr in der öffentlichen Sitzung im Rathaus das trostlose Weihnachtspaket voller Gebühren- und Steuererhöhungen abschicken. Die Lasten verteilen sich gerecht auf die Einwohner, die Gewerbetreibenden und Gäste, findet der Verwaltungs-Chef. Durch die gesetzliche Verpflichtung, den Fehlbetrag im Kurhaushalt auszugleichen, wachse das Defizit schon im laufenden Büsumer Haushalt von ursprünglich veranschlagten 800 000 Euro auf dramatische 2,8 Millionen Euro, was gleich zwei Nachträge zum Haushalt 2007 erforderlich macht.
Und das helle Ende des Tunnels ist nicht in Sicht: Der Entwurf des sogenannten Erfolgs- und Vermögensplanes des Wirtschaftsjahres 2008 des Kur und Tourismus Service weist einen Fehlbetrag von 1,1 Millionen Euro aus – obwohl das Jahr noch nicht mal begonnen hat. Doch Gewinne seien auch mittelfristig nicht zu erwarten.
Als einzige Möglichkeit, den Gemeindehaushalt nicht weiter zu strapazieren, sprach der Bürgermeister, der im kommenden Jahr altersbedingt aus seinem Amt ausscheiden wird, die Drohung aus, dass sich die Kommune komplett aus dem Tourismus zurückziehen könnte, was aber – wie er selbst einsieht – wohl nicht im Sinne der Büsumer sein kann. „Leider hat der Gemeinderat nicht rechtzeitig die Kurve bekommen, um dagegenzuhalten. Jetzt schwebt die Zwangskeule über uns, und wir sind in der Pflicht, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen“, stellte Volker Johann in der gut besuchten Sitzung am Dienstag Abend fest.
„Ich kann es nicht verantworten, dass wir uns weiter verschulden. Jetzt sehe ich keinen Ausweg mehr aus der bedrohlichen Lage. Der Giftliste der Landesregierung muss gefolgt werden, sonst kriegen wir keinen Cent vom Land als Sonderbedarfszuweisung. Wenn jetzt nicht die Notbremse gezogen wird, sehe ich schwarz für unser Büsum. Da müssen wir durch; es gibt keine andere Lösung.“ Und er mahnte gleich: „Jeder, der nicht zustimmt, muss der Öffentlichkeit auch sagen, wie die Gemeindefinanzen gesunden sollen!“
Eindringlicher hätte kein Bürgermeister darum ringen können, unter anderem die Kur- und Fremdenverkehrsabgabe, die Strandbenutzungsgebühren sowie die Miete für das Gäste- und Veranstaltungszentrum anzuheben. Die Freie Wählergemeinschaft Büsum (FWB) stellt sich trotzdem quer und will die meisten der neuen Tarife nicht mittragen. „Denk' ich an Büsum in der Nacht, werd' ich um den Schlaf gebracht“, sinnierte Wortführer Eike Oelker. Seiner Ansicht nach wurde die jetzige dramatische touristisch-wirtschaftliche Situation herbeigeführt durch „politische Uneinsichtigkeit, gemischt mit einer Portion Dilettantismus“. Er sprach von der „Service-Wüste Sandstrand“, fordert zum Beispiel attraktive Verkaufspavillons in Ufernähe und vermisst das „Wir-Gefühl“, wenn es um die Kurverwaltung geht. „Wir betrachten das hier als Stunde null.“ Jetzt seien endlich „zeitgemäße“ Veränderungen notwendig, um zukunftsfähig zu werden. „Alle gemeinsam müssen wir verhindern, dass eines Tages am Büsumer Ortsausgang steht: Zu verkaufen.“
CDU-Fraktions-Chef Timm Hollmann verteidigte die „bitteren, aber notwendigen Entscheidungen“, gab aber zu, „dass das eine oder andere aufgearbeitet werden muss.“ So seien die Erwartungen an den Blanken Hans mit Blick auf die Besucherzahlen enttäuscht worden, räumte Hollmann öffentlich ein, und es sei ein Fehler gewesen, zu lange mit der Anhebung der Steuern und Kurtaxen gewartet zu haben.
Holger Lichty, Fraktionsvorsitzender der SPD, resümierte: „Eine Abrechnung mit der Vergangenheit ist nicht zielführend, denn was uns heute quält, wurde von allen getragen.“
FDP-Mann Hugo Köhler schloss sich den Beiträgen von CDU und SPD an, „auch wenn wir sonst ja eher die Steuersenkungspartei sind. Sich hier und heute zu verweigern, ist fahrlässig und nicht hinnehmbar. Hier ist Verantwortung gefragt – und nicht Populismus!“
Wie passend kommen da also die Zeilen daher, die die KTS-Betriebsleiter Malte Keller und Jens Hermann vor einigen Tagen auf einer fröhlichen Karte an unsere Redaktion schickten: „Weihnachtszeit. Zeit, innezuhalten und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Weihnachtszeit. Zeit, nach vorn zu schauen und neue Ziele zu formulieren. Weihnachtszeit. Zeit, für die besten Wünsche.“
Neue Tarife
Geplant ist beispielsweise, die normale Kurtaxe in der Hauptsaison um 50 Cent pro Person und Tag anzuheben. Dies sei die erste Erhöhung seit sieben Jahren. Der ganztägige Zugang zum Strand soll um 25 Cent teurer werden.
Die genauen neuen Tarife werden wir nach der Verabschiedung des Zahlenwerkes durch die Gemeindevertreter in der kommenden Woche veröffentlichen.
aus der Dithmarscher Zeitung vom 13.12.2007
Seerobbe
13.12.2007, 09:15
Die Frage stellt sich mir nach dem Lesen dieses Artikels...
Hat man das alles verpennt, ist das alles an der Gemeinde Büsum vorbeigeschwappt oder war das Absicht????Sprich Mißmanagment???Man kann doch nicht einfach sagen das es schon fast 5 nach 12 ist....
Ich kann das nicht nachvollziehen.....die Gemeinde weiß doch um ihre Finanzen....Warum kommt man erst jetzt zu dieser Einsicht???
Ich kenne die Kommunalpolitik in Büsum zu wenig um einen genauen Einblick darin zu haben, allerdings habe ich so meine ganz persönlichen Zweifel das die Gemeinderatsmitglieder das nicht gewußt haben....Oder war das ne Vogel Strauß politik.....????Und jetzt dürfen die Gäste, die Mieter, und die Einwohner dafür bezahlen????
Tja wie darf man das jetzt nennen????
Gruß
Seerobbe
Moin,
das sind schon erschreckende Zahlen :flop: . Verpennt ????....nun bei vier politischen Parteien und dem dazu passenden Machtgerangel, um Eigengesetze, um Ideengrundsätze, um Widerstand, um Polemik der einfachsten Dinge....ne da verwundert mich gar nichts mehr!
Eher kann man erstaunt sein, dass vieles nicht schon früher eingetreten ist.
Um hier nicht weiter zu dramatisieren....wir werden einfach mal abwarten müssen und schauen, in wie weit sich die Parteien zusammen schließen und das Gebühren-Erhöhungspaket auf den Weg bringen werden, denn dass es kommt scheint unausweichlich.
Ich denke auch, dass die Bürgermeisterwahlen im nächsten Jahr unter solcher Schuldlast, sich sehr interessant gestalten.
Büsum-TV
13.12.2007, 23:07
Denke Manu hat´s am ehesten getroffen - wenn alle miteinander arbeiten würden, statt sich gegenseitig zu kritisieren und Steine in den Weg zu legen, wäre das Ziel einfacher zu erreichen.
In der etwa 2-3 km langen Gehzone in Bremerhaven z.B. gibt´s links und rechts eine Aluminiumüberdachung, die sich in gleicher form vom Anfang bis an das Ende der Gehzone erstreckt, also ungefähr auf einer länge von 2-3 km. In Büsum würde so ein Projekt wahrscheinlich schon nach 50 m scheitern, weil sich der erste Hauseigentümer querstellen würde.
Das "Miteinander" muss hier noch gelernt werden, nicht nur auf politischer Ebene.
Zu Bedenken: Wenn man Vitamaris, Schwimmbad und den Blanken Hans hier nicht hätte, wäre das ein Rückschritt um mehrere Jahrzehnte, unter dem jeder hier direkt oder indirekt leiden würde. Guter Service kostet.
Nicht immer nur draufhauen, sondern mit anpacken, liebe Mit-Büsumer.
paulssofa
01.01.2008, 19:18
Hallo,Frohes Neues Jahr,
verpennt ? war hier die Frage.
Ich denke Büsum hat schon länger einiges verpennt.Meine Eltern haben mich schon in den 60er Jahren mit nach Büsum in den Urlaub genommen.Daraus ist auch bei mir eine gewisse Liebe zu diesem Ort gewachsen.So bin denn auch ich später mit Familie immer wieder mal nach Büsum gefahren,als meine Eltern dann in den 90ern Dauercamper waren verbrachten wir noch mehr Zeit in dem Wohnwagen auf dem Platz Nordsee bei Schröder.Später wegen dem Alter haben meine Eltern dann nur noch Ferienwohnungen gebucht und nach dem Tod meines Vaters der in Büsum liegt begleite ich 2 x im Jahr meine Mutter in den Urlaub und habe festgestellt das in den letzten Jahren die attraktivität Büsum abgenommen hat.Ich selbst verbringe meinen Haupturlaub gar nicht mehr in Büsum.
Warum ist das so,aus meiner Sicht wird auch Büsum von Generation zu Generation weiter gegeben,ich kenne viele Leute wo jetzt schon die dritte Generation mit Büsum vetraut gemacht wird.
Ein Paar aus Wanne Eickel z.b, hat mir jetzt nach meinem Weihnachtsbesuch in Büsum berichtet das man in Zukunft Büsum den Rücken kehren wird.
Die Dritte generation ist ca 1 Jahr jung,seitdem aber das Baby dabei ist wird von allen Seiten schief geguckt ,man kann nirgendwo hingehen wo man nicht dumm angeschaut wird weil vielleicht gerade jetzt das Kind schreit.
Insbesondere die ältere Generation ist wohl schon so alt auf die Welt gekommen und beansprucht Büsum für sich allein.
Der Anteil ältere Leute war in diesem Weihnachtsbesuch wieder höher als junge oder junggebliebene.
Was will ich sagen.
Büsum verpasst den Aufbau der Generationen, zuviel für "alte" Leute zu wenig für junge und vor allem junge Familien die Ihren Nachwuchs Büsum schmackhaft machen so wie ich es erlebt habe.Es reicht nicht aus ein großes Bad zu bauen oder auch den Blanken Hans mit überteuerten Preisen.Seit Jahren überlegt man ein Hotel mit 5 Sternen zu bauen,die Leute die sich solche Zimmer erlauben kommen nicht nach Büsum ,die fahren woanders hin.
Ausserdem sollte man erstmal dafür Sorgen das die vorhandenen Hotels ausgebucht sind.Immer mehr Geschäfte schließen und irgend ein Nippes den keiner braucht eröffnet.Ganz schlimm finde ich neben dem Kalle Bäcker die Läden mit den Westen und den Ständern in der Strasse Der Typ hat wohl schon 3-4 Läden.Das ist nicht attraktiv für eine Zone wie Büsum, das ist für mich rumpel.Überhaupt ist auch die freundlichkeit der Angestellten gesunken,wenig Fachkräfte und teilweise nur Aushilfen.
Im Sommer wollte meine Mutter an dem Stand in der Nordseestr. Erdbeeren kaufen und bat doch die eine schlechte wegzunehmen,daraufhin sagte die Verkäuferin ,geben Sie her sie bekommen bei mir keine Erdbeeren.
Kein Respekt vor dem Alter.
Es muß unbedingt mehr für Familien und junge Leute getan werden um wieder mehr Publikum in den Ort zu holen.Ich kann es genau an unserer Chronik sehen wie die alten sterben und die jungen nicht nachkommen.
Wenn man z.b. erlaubt einige Verkaufsstände am Strand zu genehmigen oder andere Attraktionen anbietet und nicht nur Wattlaufen mit Musik( man da bin ich schon vor 35 jahren mitgelatscht)dann ist es egal ob die Kurabgabe 2,75 E oder 3 E kostet,für ein tolles Angebot zahlt jeder gern mehr ,aber es muss auch was geboten werden.So fehlen auf dem Deich im Bereich des Bades jede Menge Bänke zum sitzen,keiner kommt mal darauf einige Bänke mehr aufzustellen entlang des Deiches.
Ich bin eben der Meinung das man in den letzten Jahren nicht genug in den Nachwuchsbüsumer investiert hat und der Meinung war Büsum ist ein selbstläufer,so ist es aber nicht.
Daher fehlen heute Gelder im Haushalt weil die Nachwuchsurlauber fehlen.
Ich wünsche mir das man die Kurve bekommt und nicht wirklich irgendwann dort steht "Zu verkaufen "
kostheutnix
01.01.2008, 19:29
Hallo zusammen,
da fängt das neue Jahr ja nicht sonderlich gut für Büsumfans an.
Um im Wettbewerb um die Touristen den Anschluss nicht zu verlieren, müssen wir nun die Kehrtwende vollziehen.“ Was jetzt für Büsum dringend notwendig ist, sei in vergleichbaren Urlauberhochburgen (Johann nannte die Ostküste und St. Peter-Ording) längst gang und gäbe.
An was man bei diesen Zeilen als Urlauber zuerst denkt, ist die mittlerweile vollzogene Erhöhung von Kurabgabe und Strandbenutzung. Aber wie weiter zulesen ist kommt es noch dicker.
Die Lasten verteilen sich gerecht auf die Einwohner, die Gewerbetreibenden und Gäste, findet der Verwaltungs-Chef.
Die Steuererhöhungen werden mit Sicherheit mittelfristig von den Gewerbetreiben und damit meine ich in erster Linie Vermieter, Gaststronomen und alles was sonst noch mit der Tourismusbranche zu tun hat, an den Urlauber durchgereicht.
Weiter finde ich folgendes sehr interessant:
CDU-Fraktions-Chef Timm Hollmann verteidigte die „bitteren, aber notwendigen Entscheidungen“, gab aber zu, „dass das eine oder andere aufgearbeitet werden muss.“ So seien die Erwartungen an den Blanken Hans mit Blick auf die Besucherzahlen enttäuscht worden, räumte Hollmann öffentlich ein,
In einer Pressemldung des KTS vom März 2007, hier der Link
http://www.buesum.de/buesum/information/pressemitteilungen/50616596cb0c88e2b/
ist u.a. zu lesen:
Ein Jahr Blanker Hans: Gästeresonanz, Besucherzahlen und Gruppenangebote
Büsum (kts) Nach nur 8 ½ Monaten begrüßte die am 15. April 2006 in Büsum eröffnete Sturmflutenwelt Blanker Hans ihren 111.000 Besucher
Was denn nun? 111000 Besucher in 8 1/2 Monaten liest sich doch wohl durchaus als erfolgreich, oder? Wenn dies nicht so ist, so wie Herr Hollmann zu verstehen gibt, dann passt die Pressemeldung wohl in die Reihe der
allzu optimistischen Erwartungen
Hallo beisammen,
da es inzwischen Tradition zu sein scheint, daß Leute, die in Büsum oder SPO ein paar Tage Urlaub verbracht haben, im Anschluß Ihren Unmut über alles was Sie dort ertragen mußten, in diesem Forum publizieren, würde ich, als jemand der dort lebt, wo Ihr Urlaub macht, auch gerne mal ein paar Worte dazu sagen:
Grundsätzlich gibt es hier in der Region sicherlich viele Dinge, über die man sich gelegentlich etwas wundert und die vielleicht etwas anders gehandhabt werden (müssen), als anders wo, aber man sollte sich vielleicht doch mal einiges vor Augen halten, was immer wieder gerne vergessen wird:
Wir sind hier kein Freilichtmuseum, finanziert durch Gottes guten Willen, mit der Aufgabe in der Saison den Kasper für die Touris zu spielen, sondern unterliegen betriebswirtschaftlichen Gesetzen, wie (fast) überall auf der Welt.
Wenn hier Betriebe Ihre Pforten für immer schließen, dann liegt das nicht daran, daß sie die Touristen ärgern wollen oder so viel Geld verdient haben, daß sie es nicht mehr nötig haben zu arbeiten, sondern an der traurigen Tatsache, daß sie nicht kostendeckend arbeiten konnten und gezwungen waren, den Betrieb einzustellen.
Wenn man die Beiträge hier verfolgt, die den Unmut der Touris behandeln, geht es vorwiegend um drei Themen:
a) zu teuer,
b) Baustelle im Urlaub,
c) was im Urlaub gefehlt hat (speziell die letzte Frage scheint den Touri ab einer gewissen Altersstufe so schwer zu beschäftigen, daß Aufrufe zum Brainstorming und gemeinsamen Meckern gestartet werden, Hauptsache man hat etwas gefunden, worüber man sich hingebungsvoll auslassen kann)
Diese drei Kritikpunkte sind sicherlich grundsätzlich nicht immer unberechtigt, aber widersprechen sich oftmals doch sehr.
Um dem Touri Neues zu bieten, wird gelegentlich etwas gebaut. Auch bei uns an der Nordsee fallen die Bauwerke nicht vom Himmel, sondern müssen, wie der Name schon vermuten läßt, gebaut werden. Daß dies ausgerechnet dann passiert, wenn Ulfriede Trötenknöt dort samt Ehemann und Dackel Urlaub macht, ist sicherlich ärgerlich für Frau Trötenknöt, Ihren Ehemann und den Dackel, sollte aber vielleicht von allen dreien als der Versuch gewertet werden, Ihrem permanenten Gemeckere über die Mißstände im Urlaubsort Ihrer Wahl, entgegen zu wirken. Die Annahme, daß die Bauarbeiter im Winter auf Mallorca sitzen und nur in der Saison arbeiten ist übrigens falsch! Aber baut mal bei acht Windstärken etwas, das ist nicht so einfach, weil es gelegentlich wieder umfällt und besonders doof ist es dann, wenn man darunter begraben wird...;o)
Da es, wie fast überall auf der Welt, auch hier nur sehr wenige Menschen gibt, deren Lebensziel darin besteht, es aus Jux und Dollerei für die Touris etwas nett zu machen, kostet natürlich alles Geld. Wer dass bezahlen soll? Na Du, der Touri, wer denn sonst? Oder glaubt Ihr die Büsumer haben den Blanken Hans für sich gebaut?
Klar seid Ihr "Gäste", das nennt man aber nur so, Ihr seid Kunden, wie in jeder anderen Branche auch. Zufrieden oder unzufrieden, ebenfalls wie in jeder anderen Branche. Und ganz wichtig: zahlend weil sonst kein Kunde sondern dann wirklich Gast, aber ungebeten!
Natürlich ist Geiz geil, saugeil sogar, aber ohne Moos ist halt nix los!
Die Nation (oder wenigsten Teile davon) schreien nach der Einführung von Mindestlöhnen für die armen Briefträger. Acht Euro sollen die bekommen, wenn ich mich recht entsinne.
In Büsum werden Jobs für Servicekräfte mit 4-5 Euro in der Stunde gehandelt. Und was glaubt ihr wieviel Trinkgeld von Gästen zu erwarten ist, die sich Kaffee+Kuchen für einen Schnäppchenpreis von 2,90 Euro bestellen und selbst da noch jammern, daß es Ihnen zu teuer ist?
Was kostet der Kaffee bei Euch daheim? 2,50 ohne Kuchen ist doch eigentlich normal, oder? (Bitte verschont mich nun damit, dass es irgendwo am Straßenverkauf um die Ecke nur 1,20 Euro ist, ich rede von einem Restaurant und keinem umgebauten Wohnwagen)
Die geographischen Gegebenheiten haben in Büsum und an der gesamten Westküste für einen Sandstrand leider keinen Platz gelassen. (Mit Ausnahme SPO und den Inseln)
Ein junger Mensch, der einen Aktivurlaub mit Trendsportarten anstrebt, ist dort am falschen Platz. Es spielt dann keine Rolle, ob Eis am Strand verkauft werden darf oder ob es eine Disco gibt oder nicht. Junge Familien, mit dem Wunsch nach einem Badeurlaub, Sandburgen etc. sind hier ebenfalls am falschen Ort.
Würde man heute beschließen ganz Büsum mit einem Sandstrand zu versehen, also künstlich aufschütten, beim nächsten Sturm wäre alles wieder weg. Sicherlich schade, aber ist halt so.
Und damit ist die Frage geklärt, warum sich hauptsächlich älteres Publikum in Büsum wohl fühlt. Spazierengehen und auf dem Deich hocken langweilt die meisten jungen Menschen tödlich.
Nach dem Mauerfall haben sich dem Deutschen unzählige neue Urlaubsorte an der Ostsee erschlossen und was denen wirklich zu Gute kam, dort wurde finanziert durch unseren Solizuschlag und durch steuerliche Anreize, wirklich viel gemacht, was auch dringend nötig war. Ist schön geworden!
Billigflüge in alle Länder sind oftmals deutlich günstiger als eine weite Anreise mit dem PKW nach Büsum und dort gibt es Sand und es ist warm! Und das sind die Konkurrenten.
Der heute typische Büsumurlauber, der am Ortseingang bei Aldi alles kauft, was er im Urlaub braucht und dann eine Ferienwohnung bezieht und das ist leider die Mehrheit, an dem ist nicht viel verdient, das ist einfach so und nicht schön zu reden.
Das sind dann die Leute, die sich darüber aufregen, daß in ihrem Urlaubsort etwas gebaut oder abgerissen wurde, ohne sie um Erlaubnis zu fragen und den glorreichen Rat ausgeben, erst mal die bestehenden Hotelzimmer zu vermieten, bevor neue gebaut werden. Danke für den guten Rat, wir sind hier nämlich alle etwas bescheuert und für tolle Tips von Menschen, die hunderte von Kilometer entfernt wohnen, immer ganz besonders dankbar!
Strandgut Ressort: Umstritten ja, weil nicht sonderlich schön, mag sein, aber: Das ist ein neues Hotelkonzept für junge Menschen mit Selbstbedienung im Restaurantbereich, weil klassischer Hoteberieb mit vollem Service sich in einer Nation, in der alle alles haben, aber nichts dafür bezahlen wollen, an diesem Ort nicht loht!
Und wer ist daran schuld? Der Betreiber oder seine Kunden?
Der KTS und/oder die Gemeindeverwaltung von Büsum mögen bestimmt auch an vielem die Schuld tragen und wenn nicht, dann gibt man sie ihnen halt einfach, funktioniert immer und ist auch sehr bequem so. Für intolerante alte Trottel, die sich trotz fortgeschrittener Schwerhörigkeit, über Kindergeschrei aufregen, dafür kann der KTS dann aber vielleicht doch (noch) nichts.
Man muß sich mal vor Augen halten, daß der Schreihals irgendwann unsere Rente zahlt und dafür ist er dann schon wieder Recht.
Ich persönlich empfinde die überzogenen, weltfremden Ansprüche vieler Urlauber oftmals als anmaßend und unverschämt.
Mein Tipp für Euch: Fahrt wo anders hin, oder bleibt zu Hause!
Viele Grüße von der Nordsee,
Tobi
Hallo Westküstenfan,
ich bin ja froh, daß du das Augenzwinkern in meinem Beitrag erkannt hast, wobei mit der Aussage, daß sich meiner Meinung nach ein Urlaub in Büsum nicht lohnt, liegst du falsch.
Die Zeiten haben sich geändert und damit auch die Ansprüche vieler Urlauber.
Die Westküste der Noprdsee unterliegt aber, trotz Neckermann und Billigflügen, immer noch dem Wandel der Gezeiten und die Gestaltung der Strände (Deiche) mit allen für den Tourismus verbundenen Nachteilen, hat den ganz banalen Sinn, daß die Leute, die dahinter leben, nicht nass werden, wenn es brodelt.
Die fehlenden Dühnen und Sandstrände sind eben ein/der Grund für viele, gerade jüngere Menschen, ihren Urlaub lieber an anderen Orten zu verbringen. Ältere Menschen finden die Romantik von Büsum mit allem was dazu gehört prima und kommen deshalb immer wieder gerne.
Ich denke nicht, daß es eine praktikable Lösung gibt, Büsum für junge Menschen interessanter zu machen, aus oben genannten Gründen.
Selbst SPO ist einem Süddeutschen eigentlich zu weit und viel zu kalt, im Vergleich zu dem, was es zu bieten hat und dem Mittelmeer in der anderen Richtung und wesentlich näher.
"Sofapaul" hat mit vielen seiner Kritikpunkte sicherlich Recht, aber eine falsche Erwartung an die Sache. Ich sehe jeden Sommer immer wieder Jugendliche, die mit langgezogener Fresse hinter ihren Eltern am Deich entlang radeln und die Eltern sind ebenfalls stinksauer, weil der undankbare Fratz es nicht zu schätzen weiß, was Vattern für den Urlaub zahlt. Verstehe ich, aber der Fratz langweilt sich eben leider zu Tode. Und die Schuld liegt in meinen Augen dann aber nicht, wie immer gern behauptet, beim KTS, sondern bei den Eltern. Wenn die ihre Kinder und deren Vorlieben nicht kennen, wer dann?
Was mich nervt ist die permanente Unterstellung der Urlauber, daß jeder hier angeblich einen Geld*******r zu Hause stehen hat und alle mit völlig überzogenen Preisen die Touris neppen.
Ich halte die Preise hier, verglichen mit anderen Urlaubsorten für extrem human und wer keine 5 Sterne bezahlen will oder kann, darf sich nicht darüber aufregen, keine 5 Sterne zu bekommen.
Viele Grüße, Tobi
kostheutnix
02.01.2008, 21:50
Hallo Tobi,
als Touri der schon über ein Vierteljahrhundert fast jährlich nach Büsum kommt, gehöre ich nicht zu der Gattung "einmal dagewesen und schon meckern". Meine Familie und ich, und damit meine ich auch meine mittlerweile erwachsenen Kinder die auch schon selbstständig Büsumurlaub machen, fahren zu euch nach Büsum weil wir uns dort wohlfühlen. Zu den Meckerern gehören wir auch nicht, wohl aber zu denen die nach so vielen Jahren auch mal was anzumerken haben.
Das was bei uns "Tradition" hat, ist eben der Büsum Urlaub. Sonst wären wir schon lange nicht mehr dort.
Wie Westküstenfan schon geschrieben hat, lautet das Thema in diesem Thread "weiterer Verlust beim Kur- und Tourismus Service". Dazu wollte ich einen Beitrag liefern der die Sichtweise eines nicht Büsumers darstellt. Gerade das sollte doch besonders interessant sein, wie die Situation andernorts gesehen wird. Gemeckert habe ich weder direkt über die Preisgestaltung (die andernorts auch nicht anders ist) noch über sonstige Dinge, sondern nur zu den Folgen der "Veränderungen" meine Meinung dargestellt.
Im übrigen gehe ich mit deinen Ausführungen durchaus in weiten Teilen konform.
Aber ich möchte doch noch mal auf den Blanken Hans zurückzukommen, der sicher ein Erlebnis und auch eine Bereicherung für Büsum ist. Aber, die Büsumer Touristik lebt doch in vielen Teilen von Stammgästen, zu denen z.B. auch wir gehören.
Wir waren also 2006 mit der Familie meines Schwagers (übrigens auch absolute Büsumfans und Dauergäste) im Blanken Hans und haben uns das selbstverständlich auch angesehen. Aber warum in aller Welt sollten wir das in unseren nächsten Urlauben wieder tun? Das wäre wie zum siebten Mal im Fernsehen Titanic anschauen und sich wundern das der Kapitän den Eisberg immer noch rammt.;)
Da müssen dann wohl ein Teil der Büsumer Tagesbesucher die "optimistische Besuchererwartung" erfüllen. Wobei aber leider die Zahl der Tagesbesucher in Büsum auch leider beständig sinkt.
Grüße vom kostheutnix
der weiter brav seine Kurabgabe in Büsum entrichten wird.
Hallo kostheutnix,
meine Verärgerung über das "ständige Gemecker" bezieht sich nicht unbedingt auf die Beiträge in diesem Thread. Ich hatte ja geschrieben, daß ich in vielen Dingen meinen Vorrednern Recht gebe. Allerdings kann ich mich gut entsinnen, da gab es hier im Forum eigene Themen wie "Was fehlt euch in oder stört euch auf..." und mir vor Rührung und/oder Fassungslosigkeit die Tränen in die Augen schossen, über welch banalen Unsinn sich Menschen unterhalten, aufregen und sich gleichzeitig damit ihren eigenen Urlaub schlechtreden können.
Wenn man krampfhaft nur das Negative sucht, dann findet man es garantiert.
Und sicherlich ist die Sichtweise der Gäste, egal ob in Büsum oder anderswo ein Aspekt, den man nicht außer Acht lassen sollte, obwohl es zu fünf Urlaubern 8 verschiedene Meinungen gibt (wobei man dazu in Büsum keine Urlauber braucht, das geht auch ohne:D ) und es, wie überall auf der Welt, kaum möglich sein wird, es allen Recht zu machen.
Allerdings muß ich als Beobachter von Land und Leute und völlig Unbeteiligter am Tourismusgeschäft hier in der Gegend, immer wieder feststellen, daß bei fast allen Entscheidungen in der Region, Faktoren eine Rolle spielen, die man als Urlauber nicht sieht und auch nicht sehen will oder kann.
Banales Beispiel: Jemand baut ein Haus irgendwo in Deutschland. Also überlegt man was die Bude kostet, was man verdient und dann ist relativ schnell klar, ob man sich das leisten kann oder nicht. Regelmäßiges Einkommen vorausgesetzt. Wenn ich in einer Touri-Region wohne und von den Touristen lebe, habe ich aber kein regelmäßiges Einkommen. Saison ist von sagen wir mal, großzügig geschätzt April bis Ende Oktober. Was bis Ende Oktober nicht in der Kasse ist, wird bis Ende April nächsten Jahres nicht mehr kommen. Fünf Monate ohne nennenswertes Einkommen bei fast konstanten Unkosten und das alle Jahre wieder. Ok die Läden haben in der Saison 7 Tage geöffnet, aber das hilft auch nicht über alles hinweg. Dann kommen Probleme wie Strand-Deichpflege hinzu, Versandung des Hafens, der ausgebaggert werden muß. In alpinen Regionen ist es der Lawinenschutz, Tunnelbau etc. Da träumt im Flachland in einem verschlafenen Kurort irgendwo in Ost Westfalen kein Mensch davon, daß es so etwas gibt und daß ein Dorf mit 3-4 tausend Einwohnern 7-stellige Eurobeträge in Regelmäßigkeit für so banales Zeugs ausgeben soll/muß.
Der Touri kommt, wie jedes Jahr pünktlich zu Saisonbeginn,will seinen Strandkorb, den, den er immer hat und dann scheint die Welt wieder in Ordnung zu sein. Was aber in der Zeit, gemessen ab dem Moment, wo er letztes Jahr seinen Strandkorb verlassen und dieses Jahr wieder bezogen hat, alles geschehen ist, wer sieht das wirklich? Und wer will es überhaupt sehen?
Und dann relativiert sich die Sichtweise der Toristen relativ schnell auf ein müdes Lächeln der Einheimischen...
Viele Grüße, Tobi
kostheutnix
03.01.2008, 22:57
Hallo Tobi,
deinen Beitrag unterschreibe ich voll und ganz. :D
Besonders der erste Absatz spricht mir aus der Seele. Vielen Menschen kann man es einfach nicht recht machen, bzw. sie sehen das schöne und die einfachen Dinge im Leben nicht mehr. Alles wird schlechtgeredet.
Genau diese Menschen sind es dann auch, die unachtsam in Naturschutzgebiete eindringen, alles platttreten um zu fotografieren und sich dann noch über die angebrachten Verbotsschilder mockieren.
So jetzt sind wir doch noch auf einen Nenner gekommen :top:
So sollten Diskussionen verlaufen, sachlich und abgeklärt. Manu und Blue wird`s sicher freuen, da haben Sie weniger einzugreifen.;)
Grüße aus dem kalten , grauen Hanau
Heiko
Moin zusammen,
bin jeden Tag in diesem Forum feste am lesen und freue mich immer wieder aufs neue, wie sachlich und fair miteinander umgegangen wird. Leichtes Schmunzeln über den einen oder den anderen Beitrag ist immer angesagt.
Dies ganz im Gegensatz zu anderen Foren, wo es oftmals recht heftig zugeht und der Begriff "Gürtellinie" nicht existiert.
Seit mehr als 33 Jahren jedes Jahr mindestens einmal an der Nordsee, da entsteht Sehnsucht und so freut man sich über solch ein Forum.
An dieser Stelle einmal ein herzliches Dankeschön an die Benutzer und natürlich auch an die Moderatoren.
Liebe Grüße aus dem Hessenland
Klaus
Büsum-TV
04.01.2008, 06:36
Wenn man hier wohnt kriegt man natürlich eine ganze Menge mit, zum einen das was in der Presse steht, zum anderen das was sich hinter den Kulissen abspielt.
Ewiges Thema: Kurtaxe - bessere Bezeichnung dafür "Gästekarte".
Ich möchte jedem Gast einmal den Tipp geben, statt um 10.00 Uhr morgens zwischen 5-6 Uhr den Strand oder die Gehzone zu besuchen (nicht nur wegen der tollen Nordseestimmung). Da sieht man schon die "Leute hinter den Kulissen" Gehzone und Strand wieder herrichten für den folgenden Tag - oder habt ihr schon mal erlebt, das unser Strand dreckig ist? Selbst nach einer Großveranstaltung wie dem ITAGA, wo 3000 Leute trinken, essen und mehr oder weniger angetrunken Müll produzieren, sieht´s am nächsten Tag aus, als wäre nix gewesen.
Service - an jeder Ecke, kostet.
Sandstrand in Büsum? Warum. Ich für meinen Teil bevorzuge lieber unseren grünstrand. In der Hauptsaison in SPO liegt man in 15. Reihe und sieht statt Meer nur Menschenkörper und Sand - da kann ich mich doch auch in eine Kiesgrube legen.
Der "Blanke Hans" ist langweilig? Gerade die Einheimischen behaupten das - hallo, natürlich ist der Blanke Hans für euch nicht so spannend, schließlich seit ihr mit dem Thema Sturmflut hier an der Küste aufgewachsen, aber für jemanden aus Süddeutschland, der unsere Nordsee nur in der friedlichen Sommerzeit sieht, wenn sie lieb ist, kann sich vielleicht garnicht vorstellen, das die Nordsee auch ganz anders kann.
Und noch ein Tipp an alle Gastgeber: befasst euch mal mehr mit den Einrichtungen des KTS und Büsum, wie Piraten Meer, Saunalandschaft, Museum am Meer (schon mal drin gewesen, ist klasse?), Blanker Hans, Vitamaris und probiert auch mal selbst alles aus, damit ihr euren Gästen Tipps geben könnt - aus erster Hand. Und geht mit den Augen des Ortsfremden in diese Einrichtungen, denn in erster Linie sind die für unsere Gäste.
Habt euch alle lieb
Norbert
Büsum-TV
04.01.2008, 15:51
...wie sie wohl niemals in der Zeitung stehen würde:
Großes Lob von Büsumer Geschäftsleuten an den Kur und Tourismus Service und die TSV Altliga Büsum
Durch das Angagement des Kur und Tourismus Service Büsum und der TSV Altliga wurde am Neujahrstag ein Event in Büsum auf die Beine gestellt, das alle Besucherrekorde brach. Rund 5.000 Besucher kamen zu dem eisigen Spektakel am Büsumer Hauptstrand. Rechnet man gut 10,- EUR pro Besucher, die an diesem Nachmittag von diesen Besuchern in den ortsansässigen Geschäften ausgegeben wurden, so sind das 50.000,- EUR Mehreinnamen, zwar nicht für den KTS, die Altliga oder Feuerwehr Büsum, aber für die Geschäfte, die selbstverständlich allesamt geöffnet hatten.
Danke schön für dieses Angagement und die wundervolle Veranstaltung
;-) Norbert
Pizzaheiner
06.01.2008, 10:35
Hallo beisammen,
da es inzwischen Tradition zu sein scheint, daß Leute, die in Büsum oder SPO ein paar Tage Urlaub verbracht haben, im Anschluß Ihren Unmut über alles was Sie dort ertragen mußten, in diesem Forum publizieren, würde ich, als jemand der dort lebt, wo Ihr Urlaub macht, auch gerne mal ein paar Worte dazu sagen:
Grundsätzlich gibt es hier in der Region sicherlich viele Dinge, über die man sich gelegentlich etwas wundert und die vielleicht etwas anders gehandhabt werden (müssen), als anders wo, aber man sollte sich vielleicht doch mal einiges vor Augen halten, was immer wieder gerne vergessen wird:
Wir sind hier kein Freilichtmuseum, finanziert durch Gottes guten Willen, mit der Aufgabe in der Saison den Kasper für die Touris zu spielen, sondern unterliegen betriebswirtschaftlichen Gesetzen, wie (fast) überall auf der Welt.
Wenn hier Betriebe Ihre Pforten für immer schließen, dann liegt das nicht daran, daß sie die Touristen ärgern wollen oder so viel Geld verdient haben, daß sie es nicht mehr nötig haben zu arbeiten, sondern an der traurigen Tatsache, daß sie nicht kostendeckend arbeiten konnten und gezwungen waren, den Betrieb einzustellen.
Wenn man die Beiträge hier verfolgt, die den Unmut der Touris behandeln, geht es vorwiegend um drei Themen:
a) zu teuer,
b) Baustelle im Urlaub,
c) was im Urlaub gefehlt hat (speziell die letzte Frage scheint den Touri ab einer gewissen Altersstufe so schwer zu beschäftigen, daß Aufrufe zum Brainstorming und gemeinsamen Meckern gestartet werden, Hauptsache man hat etwas gefunden, worüber man sich hingebungsvoll auslassen kann)
Diese drei Kritikpunkte sind sicherlich grundsätzlich nicht immer unberechtigt, aber widersprechen sich oftmals doch sehr.
Um dem Touri Neues zu bieten, wird gelegentlich etwas gebaut. Auch bei uns an der Nordsee fallen die Bauwerke nicht vom Himmel, sondern müssen, wie der Name schon vermuten läßt, gebaut werden. Daß dies ausgerechnet dann passiert, wenn Ulfriede Trötenknöt dort samt Ehemann und Dackel Urlaub macht, ist sicherlich ärgerlich für Frau Trötenknöt, Ihren Ehemann und den Dackel, sollte aber vielleicht von allen dreien als der Versuch gewertet werden, Ihrem permanenten Gemeckere über die Mißstände im Urlaubsort Ihrer Wahl, entgegen zu wirken. Die Annahme, daß die Bauarbeiter im Winter auf Mallorca sitzen und nur in der Saison arbeiten ist übrigens falsch! Aber baut mal bei acht Windstärken etwas, das ist nicht so einfach, weil es gelegentlich wieder umfällt und besonders doof ist es dann, wenn man darunter begraben wird...;o)
Da es, wie fast überall auf der Welt, auch hier nur sehr wenige Menschen gibt, deren Lebensziel darin besteht, es aus Jux und Dollerei für die Touris etwas nett zu machen, kostet natürlich alles Geld. Wer dass bezahlen soll? Na Du, der Touri, wer denn sonst? Oder glaubt Ihr die Büsumer haben den Blanken Hans für sich gebaut?
Klar seid Ihr "Gäste", das nennt man aber nur so, Ihr seid Kunden, wie in jeder anderen Branche auch. Zufrieden oder unzufrieden, ebenfalls wie in jeder anderen Branche. Und ganz wichtig: zahlend weil sonst kein Kunde sondern dann wirklich Gast, aber ungebeten!
Natürlich ist Geiz geil, saugeil sogar, aber ohne Moos ist halt nix los!
Die Nation (oder wenigsten Teile davon) schreien nach der Einführung von Mindestlöhnen für die armen Briefträger. Acht Euro sollen die bekommen, wenn ich mich recht entsinne.
In Büsum werden Jobs für Servicekräfte mit 4-5 Euro in der Stunde gehandelt. Und was glaubt ihr wieviel Trinkgeld von Gästen zu erwarten ist, die sich Kaffee+Kuchen für einen Schnäppchenpreis von 2,90 Euro bestellen und selbst da noch jammern, daß es Ihnen zu teuer ist?
Was kostet der Kaffee bei Euch daheim? 2,50 ohne Kuchen ist doch eigentlich normal, oder? (Bitte verschont mich nun damit, dass es irgendwo am Straßenverkauf um die Ecke nur 1,20 Euro ist, ich rede von einem Restaurant und keinem umgebauten Wohnwagen)
Die geographischen Gegebenheiten haben in Büsum und an der gesamten Westküste für einen Sandstrand leider keinen Platz gelassen. (Mit Ausnahme SPO und den Inseln)
Ein junger Mensch, der einen Aktivurlaub mit Trendsportarten anstrebt, ist dort am falschen Platz. Es spielt dann keine Rolle, ob Eis am Strand verkauft werden darf oder ob es eine Disco gibt oder nicht. Junge Familien, mit dem Wunsch nach einem Badeurlaub, Sandburgen etc. sind hier ebenfalls am falschen Ort.
Würde man heute beschließen ganz Büsum mit einem Sandstrand zu versehen, also künstlich aufschütten, beim nächsten Sturm wäre alles wieder weg. Sicherlich schade, aber ist halt so.
Und damit ist die Frage geklärt, warum sich hauptsächlich älteres Publikum in Büsum wohl fühlt. Spazierengehen und auf dem Deich hocken langweilt die meisten jungen Menschen tödlich.
Nach dem Mauerfall haben sich dem Deutschen unzählige neue Urlaubsorte an der Ostsee erschlossen und was denen wirklich zu Gute kam, dort wurde finanziert durch unseren Solizuschlag und durch steuerliche Anreize, wirklich viel gemacht, was auch dringend nötig war. Ist schön geworden!
Billigflüge in alle Länder sind oftmals deutlich günstiger als eine weite Anreise mit dem PKW nach Büsum und dort gibt es Sand und es ist warm! Und das sind die Konkurrenten.
Der heute typische Büsumurlauber, der am Ortseingang bei Aldi alles kauft, was er im Urlaub braucht und dann eine Ferienwohnung bezieht und das ist leider die Mehrheit, an dem ist nicht viel verdient, das ist einfach so und nicht schön zu reden.
Das sind dann die Leute, die sich darüber aufregen, daß in ihrem Urlaubsort etwas gebaut oder abgerissen wurde, ohne sie um Erlaubnis zu fragen und den glorreichen Rat ausgeben, erst mal die bestehenden Hotelzimmer zu vermieten, bevor neue gebaut werden. Danke für den guten Rat, wir sind hier nämlich alle etwas bescheuert und für tolle Tips von Menschen, die hunderte von Kilometer entfernt wohnen, immer ganz besonders dankbar!
Strandgut Ressort: Umstritten ja, weil nicht sonderlich schön, mag sein, aber: Das ist ein neues Hotelkonzept für junge Menschen mit Selbstbedienung im Restaurantbereich, weil klassischer Hoteberieb mit vollem Service sich in einer Nation, in der alle alles haben, aber nichts dafür bezahlen wollen, an diesem Ort nicht loht!
Und wer ist daran schuld? Der Betreiber oder seine Kunden?
Der KTS und/oder die Gemeindeverwaltung von Büsum mögen bestimmt auch an vielem die Schuld tragen und wenn nicht, dann gibt man sie ihnen halt einfach, funktioniert immer und ist auch sehr bequem so. Für intolerante alte Trottel, die sich trotz fortgeschrittener Schwerhörigkeit, über Kindergeschrei aufregen, dafür kann der KTS dann aber vielleicht doch (noch) nichts.
Man muß sich mal vor Augen halten, daß der Schreihals irgendwann unsere Rente zahlt und dafür ist er dann schon wieder Recht.
Ich persönlich empfinde die überzogenen, weltfremden Ansprüche vieler Urlauber oftmals als anmaßend und unverschämt.
Mein Tipp für Euch: Fahrt wo anders hin, oder bleibt zu Hause!
Viele Grüße von der Nordsee,
Tobi
Hallo Tobias.
Wir kommen jetzt schon 3 Jahre nach Büsum.
Ich kann deine Ausführung im großen und ganzen nachvollziehen.Nicht mal bei uns in Franken kann man so preisgünstig Essen wie in Büsum.Wir kommen immer Ende August anfang September,und ich habe noch nicht bemerkt ,das nur alte Leute da sind.Freilich ist es richtig das es für Jugendliche nicht unbedingt das Erlebniss ist,Aber das müssen sich die Eltern vorher überlegen.Bezüglich des Blanken Hans muss ich aber sagen,Für das bisschen was geboten wird ist der Eintritt viel zu hoch,ich würde da nicht mehr reingehen,und es auch niemsand empfehlen.Das Geld lege ich lieber für ein gutes Essen oder ein Stück torte an.
Anmerken möchte ich das es mich als Tourist eigentlich egal sein kann ob Büsum Verluste macht.Aber wenn ich an meinen ersten Buchungsversuch beim KTS
zurückdenke,meine ich das ein Kurort wie Büsum schon mehr Service bieten müsste.Das würde sich bestimmt lohnen.(Sollten sich an Östreich mal ein Beispiel nehmen)Ich hab mich nicht abschrecken lassen und hab mir selber im Internet eine Unterkunft gesucht (ohne KTS).Aber in ST.Peter Ording wars auch nicht besser (die wollten doch 5 € Vermittlungsgebühr für eine Ferienwohnung) Auch die Bürokratie bei den Kontrollen an den Strandaufgängen . Ein bisschen mehr Freundlichkeit wär hier auch angebracht.Aber darüber hab ich mich früher schon ausführlich geäussert..
Aber diese Kontrollen z.B. könnte man bestimmt auch kostengünstiger lösen.
Diese vielen kontolöre müssen doch alle bezahlt werden.
Ich möchte auch anmerken,das es mir eigentlich egal ist ob ich 50 Cent oder einen Euro am Tag mehr oder weniger Kurbeitrag bezahle,wenn der Service passt.
Aber im Großen und ganzen muss ich sagen.Es passt schon.
Ein Haar in der Suppe findet mann überall.Wir kommen auf jeden Fall 2008 wieder.
Gruss aus Franken
Pizzaheiner