Vollständige Version anzeigen : Jiaogulan Kräuter für Krebskranke in Dithmarschen
Momme Mannüberbord
15.10.2007, 20:04
Aus der BZ:
Wundersame Samen
Künstler Jens Rusch will asiatische Heilpflanze züchten
Von Thies Jonas
Brunsbüttel – Botaniker kennen sie unter dem lateinischen Namen „Gynostemma pentaphyllum“. Das Rankengewächs Jiaogulan aus der Familie der Kürbisgewächse stammt aus Südostasien. Ihm werden viele Vorzüge nachgesagt – vor allem bei der Behandlung und Vorbeugung von Krebs.
Jens Rusch nahm einige Samen der Pflanze von einer Reise mit nach Brunsbüttel und kultivierte sie im eigenen Gewächshaus. Die Setzlinge pflanzte er dann in seinen kleinen Garten, wo sie prächtig gediehen und erstaunlicherweise den letzten Winter überstanden. „In den Regionen, in denen die Pflanze täglich gegessen oder in den Tee gemischt wird, gibt es nahezu keine Krebskranken“, schwärmt Rusch von dem grünen Wundermittel, das man auch „Kraut der Unsterblichkeit“ nennt. „Ich selbst kaue jeden Tag mindestens ein Blatt für die Unsterblichkeit“, bekennt der Brunsbütteler Künstler.
Nachdem er vor einigen Jahren durch einen wissenschaftlichen Kongress in Thailand von den Wirkungen der Pflanze erfuhr, begann sich Rusch dafür zu interessieren. Er selbst leidet an einem Zungengrundtumor. Zunächst bestellte er sich getrocknete Blätter aus Thailand, denn hierzulande war die Heilpflanze nirgendwo aufzutreiben. Von einem weiteren Thailand-Trip nach Chiang Mai 2005 nahm Rusch dann kurzerhand Samen der Heilpflanze mit nach Hause. „Als die Setzlinge den letzten Winter im Freien überstanden, ist mir die Idee gekommen, dass man Jiaogulan hier professionell züchten könnte“, sagt Rusch. Jetzt ist er auf der Suche nach einem Apotheker und einem Gärtner, die mit ihm das Projekt realisieren. „Den Apotheker brauche ich, damit die Seriosität gewährleistet ist“, bekundet der Künstler. „Eigentlich bin ich auf Heilpraktiken nicht immer gut ansprechbar“, meint Rusch, weil auf dem Feld auch viel Scharlatanerie betrieben werde.
Noch in diesem Herbst könnten Ruschs Setzlinge in einer Gärtnerei kultiviert werden; dabei wünscht er sich engagierte Mitstreiter, die möglichst selbst von einem Krebsfall in der eigenen Familie betroffen sind. „Ich selbst will damit kein großes Geschäft machen, sondern den Krebskranken in Dithmarschen direkt helfen, indem ich die Blätter an sie verschenke. Klappt das alles, so wird man in einigen Jahren über eine sehr gute Idee sprechen“, glaubt der Künstler.
Es gehe darum, den Kranken vor allem auch psychischen Halt zu geben, außerdem zeitige Jiaogulan eindeutig einen medizinischen Effekt. Gibt es also bald auch bei uns den täglichen Tee gegen die tragische Krankheit?
Jiaogulan
Das Rankengewächs ist unter vielen Namen bekannt: Ob „Wundergras“, „Unsterblichkeitskraut“ oder „Five Leaves Ginseng“ – sie alle deuten auf die heilende Wirkung der Pflanze hin. Sie stammt aus dem südostasiatischen Raum, zwischen China und Indien. Ihre Heilkraft wurde erst 1976 von der modernen Wissenschaft in einem japanischen Labor erforscht. Jiaogulan hat ähnliche Wirkstoffe wie Ginseng.
Der Konsum senkt den Cholesterinspiegel sowie den Blutfettwert, hilft der Verdauung und stärkt die Kraft und Ausdauer des Körpers.
In China und anderen Teilen Asiens wird die Pflanze meist zu Tee zubereitet, der einen süßlichen, lakritzähnlichen Geschmack hat.
Momme Mannüberbord
15.10.2007, 20:06
http://a595.ac-images.myspacecdn.com/images01/52/l_5d1f6ed2dbeb7b64d1281b05402b38d2.jpg
Und so siehts zur Zeit bei mir im Atelier aus:
http://a175.ac-images.myspacecdn.com/images01/96/l_24533020d4ce5548fc2212e9bb6bd896.jpg
Ein Thema, welches nicht so einfach "mal nur so" abgehandelt werden kann... Jeder Versuch ist es wert, versucht zu werden...
Wir wünschen auf jeden Fall viel Erfolg.....
Momme Mannüberbord
16.10.2007, 07:48
Leider hat sich immer noch niemand gemeldet, der / die einen Platz in einem funktionsfähigen Treibhaus zur Verfügung stellen würde.
Andererseits habe ich sehr viele Töpfe mit Setzlingen an Krebsbetroffene verschenkt. Gestern stand den ganzen Tag das Telefon nicht still und viele menschen kamen vorbei, um sich eine Pflanze abzuholen.
Jetzt bleiben mir immer weniger für die Treibhaus-Aktion und daher bitte ich um Verständnis, wenn ich die private Abgabe jetzt stoppe.
Wenn sich das Zeugs in einem Treibhaus multipliziert hat, bin ich gern wieder bereit, weitere Pflanzen zu verschenken.
Also im Moment bitte nicht mehr anrufen.
Besonders hat mich ein mail eines ehemaligen Dithmarschers gefreut, der seit 10 Jahren in Peking lebt und viel über solche Pflanzen in Erfahrung bringen konnte.
Auch erfuhr ich, dass es inzwischen einen deutschen Händler gibt, der Jiagolan-Pflanzen verkauft.Aber ich will sie ja verschenken - und dafür die Voraussetzungen schaffen.
Wer nicht warten möchte, bis wir soweit sind, kann sich hier auch schon welche besorgen:
https://www.kraeuter-und-duftpflanzen.de/ibis3/
BerlinKuddel
16.10.2007, 08:35
Ich verstehe nicht,warum Leute so etwas geschenkt haben wollen.
So etwas eventuell lebensrettendes würde ich gern kaufen.Ich glaube
zwar,dass ich gesund bin,aber wer weiß,vielleicht doch ein eigenartiger
Leberfleck?Ich trau mich nicht zum Arzt zu gehen.
Es gibt immer die Zeit vor und die Zeit ab dem Krebs.Man will es nicht
wahr haben.
Wenn die Diagnose da ist,gibt man so einem Lebensretter wie Dir gern Geld
für die Mühe und die Hoffnung.
Ich schließe mich BerlinKuddel an, warum umsonst?
Ich Persönlich würde es auch kaufen wollen, wenn es mich betreffen würde!
Oder wenigstens einen kleinen Obulus zahlen, als kleine Anerkennung!
Für deine Mühe die du aufbringst!
Ich drücke die Daumen das es mit dem Treibhaus klappt!!!!!!!!!
Lg Moni+
Momme Mannüberbord
19.10.2007, 18:47
Dank Euch.
Aber mir geht es um Grundsätzlichkeiten.
Es gibt sicher viele Leute, die einmal mit solchen Sachen zunächst engagiert und selbstlos angefangen haben, dann aber irgendetwas Kommerzielles daraus entwickelten. Geld korrumpiert. Und irgendwann hat das dann eine Selbstständigkeit errreicht, die einen das ursprüngliche Ziel aus den Augen verlieren lässt.
Da halte ich es für klüger, das ganze mit Grundsätzlichkeiten zu durchsetzen.
Das gleiche Problem haben wir ja mit der Wattolümpiade.
Das Event ist inzwischen derartig erfolgreich, dass wir ständig von Leuten "beraten" werden, die meinen, mit solch einer Nummer könne man auch prima grosse Kohle machen.
Klar könnte man das. Nur nicht mit uns.
Wir haben den kompletten vergangenen Winter mit solchen Diskussionen verbracht. Das war am Ende so polarisierend, dass wir uns von einigen Leuten trennen mussten, die primär Kommerzielles im Auge hatten. Wir liefen Gefahr, in zwei Lager gespalten zu werden.
Mit der Wattolümpiade dieses Jahres haben wir uns konsolidiert und haben jetzt eine Kernmannschaft, die einfach super ist. Alle sind von der gleichen Überzeugung geradezu beseelt: Benefiz ja - Kommerz nein. Der volle Eintrittserlös geht an die Krebsgesellschaft Schleswig-Holstein. Damit haben wir jetzt zwei onkologische Beratungsstellen initiiert und voll finanziert.
Mit der Jiaogulan-Pflanze läuft das jetzt geradezu symbolisch im gleichen Kontext ab.
Ich habe kaum noch Setzlinge - die Idee mit dem Treibhaus gebe ich auf.
Aber ich habe soviele Betroffene Leute hier im Haus gehabt, dass ich froh und dankbar bin, dass ich selbst meinen Krebs bereits sechs Jahre überlebt habe. Einige von meinen Besuchern werden dieses Glück nicht haben.
Aber eine ganze Reihe werden nicht nur eine tatsächliche Chance haben - soviel Einschätzungsvermögen und Erfahrung sammelt man eben als Betroffener doch an- sie werden mit dieser Pflanze und deren Wirkungen auch das Gefühl haben, selbst aktiv etwas zur Bewältigung dieser Schockdiagnose und des therapeutischen Höllenritts beizutragen.
Und das ist, wie Blue bereits sagte, jeden Aufwand wert.
Momme Mannüberbord
24.10.2007, 13:36
Etwas Neues:
Vorhin erhielt ich einen langen Anruf aus Peking.
Diese Passage wird den Redakteur des Jiaogulan-Artikels in der BZ interessieren:
" Ich befand mich auf dem Platz des himmlischen Friedens in Peking im Gespräch mit einem TÜV-Beamten, als mein Handy klingelte. Meine Mutter rief aus Dithmarschen an und las mir Wort für Wort den Artikel über Ihre Initiative vor."
http://www.geocities.com/gaehrken5/sf1b11.jpg
Der Anrufer, dessen Namen ich im Moment aus bestimmten Gründen noch nicht nennen möchte ( kommt aber noch ) arbeitet für eine große chinesische Software Firma.
Er sendet mir in den nächsten Tagen ausreichend Jiaogulan-Samen, um ein großes Treibhaus damit bestücken zu können. Diese stammen aus der Provinz, in der diese Pflanze ursprünglich entdeckt wurde, und in der man auch die kaiserliche Terrakotta-Armee ausgegraben hat.
Im Gespräch erhielt ich eine Unmenge von Informationen über die Praxis und Erfoge chinesischer Komplementär-Medizin, die insbesondere auf onkologischem Gebiet außerordentlich erfolgreich ist.
Wenn Ihr nichts dagegen habt, werde ich an dieser Stelle hin und wieder darüber berichten.
Leider ist es mir immer noch nicht gelungen, ein geeignetes Treibhaus zu finden.
Der Anrufer wies mich besonders eindringlich auf ein Buch von Li Peiwenn hin, mit dem er persönlich bekannt ist:
http://bilder4.weltbild.de/kno/1203/12030121z.jpg
Hier die Verlagsangabe:
Li Peiwen
Chinesische Medizin in der Onkologie
Konstitutionelle Unterstützung und Begleittherapie
Li Peiwen:Chinesische Medizin in der Onkologie
Nutzen Sie die Möglichkeiten der chinesischen Medizin zur Behandlung Ihrer krebskranken Patienten. Etwa ein Drittel aller Krebskranken nehmen komplementäre Behandlungsverfahren in Anspruch - sei es zur Vorbereitung auf eine schulmedizinische Therapie, zur Kräftigung des Körpers oder zur Linderung von Schmerzen und damit zur Erhöhung der Lebensqualität. Das Buch informiert Sie ausführlich und praxisnah, welchen Beitrag die TCM in der Krebstherapie leisten kann.
Momme Mannüberbord
28.10.2007, 22:01
http://i188.photobucket.com/albums/z298/Lyra-Kultur/Jens%20privat/Jiaogulan.jpg
http://www.myspace.com/jiaogulan1
Ich habe den Sonntag damit verbracht, für dieses Thema eine eigene website zu basteln. Interessant ist dabei die Vernetzung, die durch mySpace ermöglicht wird. Dabei ist mir aufgefallen, wie anders doch die Amerikaner mit dem Thema Krebs umgehen. Es gibt hunderte von Betroffenen-Seiten. Frauen organisieren ein Netz von Brustkrebs-Überlebenden, es werden Benefiz-Konzerte auf diesem Wege organisiert und die Armstrong-Cancer-Foundation erhält durch Support-Seiten globale Rückendeckung. Da können wir noch allerhand von lernen. Aber auch in Deutschland gibt es Vernetzungsansätze. Sogar eine Zeitschrift namens " Mamma mia" für Brustkrebs-Betroffene, die sich bei mySpace darstellt. Schaut einfach mal hinein.
http://a883.ac-images.myspacecdn.com/images01/111/m_4f90b14763a0f8a2e169b997e5524d8a.gif
Momme Mannüberbord
05.11.2007, 19:13
http://i188.photobucket.com/albums/z298/Lyra-Kultur/Jiaogulan/jochenSchmidt.jpg
Ein guter Tag. Ich erhielt heute die Zusage, dass Herr Jochen Schmidt von der Rijk Zwaan in Marne, mir helfen wird, aus dem Saatgut, dass wir aus Peking erwarten, Setzlinge zu ziehen, die wir dann an Krebskranke gemeinsam verschenken werden.
http://i188.photobucket.com/albums/z298/Lyra-Kultur/Jiaogulan/rethorten.jpg
Ich habe ihm zum Antesten, die Keimlinge übergeben, die ich bereits im Atelier vorgezogen hatte. (Foto)
http://www.myspace.com/jiaogulan1
Kalle-Backbord
06.11.2007, 05:19
Das Projekt entwickelt sich ja prächtig, es scheint es entwickelt sich genauso gut wie die Keimlinge in deinen Reagenzgläsern.
Schön ist zu beobachten, dass ein solch selbstlosen Engagement nun auf weitere aktive Mitstreiter zurück greifen kann. :top:
Ich drücke heftigst alle Daumen für das Gelingen.
Gruss
MKR
Hallo ,
zwischen selbstlos handeln und " sich damit beschäftigen und weitergeben" ohne
reich damit werden zu wollen finde ich gibt es einen breiten Graben.
Meine ersten Gedanken waren - gute Sache ! das müssen viele vermehren.
Und dann - wie komme ich an Setzlinge oder Samen - und habe das http://www.exoga.de/pflanzen/kraeuterpflanzen/jiaogulan-jiao-gu-lan-gynostemma-pflanze.html
(http://www.exoga.de/pflanzen/kraeuterpflanzen/jiaogulan-jiao-gu-lan-gynostemma-pflanze.html)
gefunden. Gerne helfe ich auch mit diese Pflanze anzubauen und weiter zu geben - gegen einen kleinen der Rente aufbesserden Obulus - wem geht es ähnlich?
Grüße an alle !
Momme Mannüberbord
09.11.2007, 13:01
Lieber Alfred,
den ersten Satz habe ich nicht ganz verstanden.
Aber wenn Du diese Pflanzen großziehst und dann gegen eine Unkostenerstattung weitergibst, ist dagegen wenig einzuwenden.
Mein Konzept sieht etwas grundsätzlicher aus
und das aus einem guten Grund.
Mich widert es einfach an, dass allüberall versucht wird, mit der Betroffenheit von Krebserkrankten und Freunden oder Angehörigen Geld zu machen.
Und das nicht nur in solch kleinen Angelegenheiten.
Deshalb versuche ich, glaubwürdigere Strukturen aufzubauen.
Inzwischen haben bei mir mehrere Tee-Geschäfte angerufen, die auf Grund der Nachfrage nach meinem Artikel in der DLZ Jiaogulan in ihr Angebot aufgenommen haben.
Das ist wohl kaum zu verhindern und warum sollte das auch verhindert werden?
Ich denke darüber nach, ob man auf diesem Wege so etwas wie ein "Versorgungs-Netzwerk" an der Küste aufbauen könnte.
Sicherlich besteht auch eine Nachfrage bei Menschen, die nicht ( oder noch nicht ) an Krebs erkrankt sind, und die einfach nur Vorsorge betreiben wollen.
Natürlich können diese sich in jedem Teeladen der Welt ihren Jiaogulan-Tee kaufen. Nichts spricht dagegen.
Aber das hat wenig mit meiner Initiative zu schaffen.
Anziehen, Eintopfen und Verschenken. das finde ich redlicher.
Hallo Momme,
zu ....
Mich widert es einfach an, dass allüberall versucht wird, mit der Betroffenheit von Krebserkrankten und Freunden oder Angehörigen Geld zu machen.
Und das nicht nur in solch kleinen Angelegenheiten.......
stimme ich vorbehaltlos zu.
Mit dem breiten Graben meinte ich auch die Möglichkeiten die manchem nicht gegeben sind ( Kosten und Aufwand ).
Da vielen die Anzucht schwer fällt, sehe ich das als kleine Dienstleistung wenn dann gegen Aufwand die Pflanzen oder aber deren Blätter abgegeben werden.
In dem Sinne wünsche ich viel Erfolg !
........ so und nun habe ich mir eine bestellt!:top:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll4?ViewItem&item=110189812268&ssPageName=ADME:B:EOIBSA:DE:31 (http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=110189812268&ssPageName=ADME:B:EOIBSA:DE:31)
Meerstern
11.11.2007, 18:55
Also eigentlich bin ich nur entsetzt, wie mit der Hoffnung mancher, die sich mit dieser furchtbaren Krankheit auseinandersetzen müsen, hier umgegangen wird.....so etwas nenne ich verantwortungslos...
Grüsse
von
Marianne
Momme Mannüberbord
12.11.2007, 14:02
Kannst Du diesen Standpunkt bitte etwas ausführlicher erläutern? Worauf ist Deine Einschätzung zurückzuführen?
Es geht hier doch ausschließlich darum, Krebskranken dieser Region ( und leider zähle ich selbst auch dazu ) Hinweise auf Möglichkeiten zu geben, wie sie ihre Therapie auf eine sinnvolle Weise unterstützen können.
Ich verstehe beim besten Willen nicht, wie man sich darüber so entsetzen kann.
Meerstern
12.11.2007, 15:56
Primero....es tut mir sehr leid, dass Du selbst betroffen bist.
Segundo...von Unterstützung habe ich hier nichts gelesen
Wenn diese Kräuter den Behandlungstherapien zuträglich sein sollen, so ist dagegen freilich nichts zu sagen und ich entschuldige mich dann dafür, dass ich wohl etwas falsch verstanden habe.
Liebe Grüsse
Marianne
PS. Mein Entsetzen wäre woh dann angebracht gewesen, wenn man mit diesen Kräutern Heilung propagiert hätte.Übrigens bin ich Pflegedienstleitung in einem Hospiz für Krebskranke.
Momme Mannüberbord
12.11.2007, 18:27
Liebe Marianne,
ich freue mich, das wir das klären konnten - und ich habe grossen Respekt vor Deinem Beruf. Nicht zuletzt weil ich einige Freunde in den vergangenen jahren verloren habe, die durch Hospizarbeit auf ihrem qualvollen Weg liebevoll begleitet wurden.
Sicher wird es Dich interessieren, dass wir mit unserem kommenden Benefiz-Event den Aufbau der Palliativ-Station in der Westküstenklinik unterstützen werden.
Nach Deiner Mitteilung hatte ich ein sehr ernstes Gespräch mit meiner Frau, die der Meinung ist, dass Du eigentlich die Bedenken ausdrückst, die sich sonst vielleicht auf andere Weise irgendwann einschleichen könnten.
Ich solle das als Warnung nehmen und die Mitteilungen in diesem Forum künftig grundsätzlich unterlassen. Mißverständnisse wären vorprogrammiert. Und letztlich würde am Ende mein guter Ruf darunter leiden und der wäre schließlich Voraussetzung für die Glaubwürdigkeit unserer vielfältigen Benefiz-Aktionen.
Ich wäre ihrem Rat gefolgt, hättest Du nicht diesen einsichtigen Kommentar geschrieben.
Aber ich sehe Aufklärungsbedarf.
Deshalb einige grundlegende Angaben: Komplementär-Medizin ist niemals Ersatz für allopathische Behandlungsmethoden.
Was genau aber Komplementär-Medizin ist und wo Geldgier und Scharlatanerie einsetzen, muss dringend ausführlicher behandelt werden.
Ich habe eine Vision. Und zwar möchte ich hierfür im Internet eine Extra-Homepage schaffen, mit dem Arbeitstitel:
Komplementärmedizinisches Netzwerk Westküste.
Dort sollen einerseits Benefiz-Aktionen wie "Rock gegen Kinderkrebs" oder unsere Wattolümpiade publiziert werden, aber auch Jiaogulan und Iscador behandelt werden und eventuell sogar ein regionales Bezugsnetzwerk aufgebaut werden. Aber auch andere unterstützende Hilfsmittel für eine Therapie, wie XAN-Bier oder eine onkologisch sinnvolle Ernährung soll darin kolportiert werden.
Ich würde mir sehr wünschen, dass sich dort auch die Leute zu Wort melden würden, die mir in den vergangenen Wochen per Telefon soviel Mut machten und Ratschläge anboten.
Aber heute setze ich mich noch einmal in Ruhe mit Deinem Warnschuss auseinander. Danke insofern dafür.
Momme Mannüberbord
13.11.2007, 13:24
http://krebs-kompass.de/Assets/Krebs-Kompass.gif
http://krebs-kompass.de/
Der Krebs-Kompass war mir während meiner Therapie eine gute Hilfe.
Das Forum dieser hervorragenden Informations-Seiten kann ich nur empfehlen.
Dort helfen Krebs-Erfahrene und beantworten die Fragen von Ersterkrankten.
Hinweise auf solch segensreiche Vorarbeiten würde ich gerne der besagten Homepage hinzufügen.
Momme Mannüberbord
13.11.2007, 13:29
Komplementärmedizin bei Krebs
Organisationen
21.11.2002 Bern - Nichts unversucht lassen - dieses Bestreben veranlasst viele Krebsbetroffene und ihre Angehörigen, über die traditionelle Krebsbehandlung hinaus nach weiteren Therapiemöglichkeiten zu suchen. Doch wie finden sie in der Fülle von Therapien das Passende? Und wie schützen sie sich vor Unnützem, ja vor Unheil?
Die neue Broschüre der Krebsliga "Alternativ? Komplementär? Risiken und Nutzen unbewiesener Methoden in der Onkologie" hilft den Ratsuchenden, die Spreu vom Weizen zu trennen. Sie kann kostenlos auf deutsch, französisch und italienisch bei der kantonalen Krebsliga, über Telefon 0844'85'00'00 (nur Schweiz) oder über http://www.swisscancer.ch bestellt werden. In der Broschüre werden einzelne Methoden weder empfohlen noch gerügt. Vielmehr werden Wege aufgezeigt, wie jeder Mensch selbst sich zum Passenden vortasten kann. Zudem stehen die Beratungsstellen der kantonalen Krebsligen und das Schweizer Krebstelefon 0800'55'88'38 (Mo, Do, Fr 14-18h, Di, Mi 10-18h) für persönliche Auskünfte und Beratung zur Verfügung.
Die Broschüre erschien zur Schweizerischen Krebstagung vom 14. November 2002 in Bern. An der Tagung würde über Nutzen und Schaden komplementärer und alternativer Methoden bei Krebs debattiert. [Krebsliga Schweiz]
Momme Mannüberbord
13.11.2007, 13:37
Natürlich muss man bei diesem Thema sehr umsichtig handeln. Zuviel ist bereits dem Ruf von TCM und anderer komplementärmedizinischer Behandlungsmethoden und Selbst-Therapien geschadet worden.
"In Deutschland rührt sich jeder noch mal seine eigene TCM zusammen", klagt der Essener TCM-Therapeut und Sinologe Iven Tao. "Was in Büchern deutscher Autoren als bedeutsam dargestellt wird, ist meist nicht durch wissenschaftliche Forschung belegt, sondern durch die philosophischen Vorstellungen, Fehlinterpretationen und Falschübersetzungen des jeweiligen Autors."
Daher zögere ich auch, meine Vision umzusetzen, obwohl mir hierfür bereits starke Unterstützung zugesichert wurde.
Hier zur Vertiefung noch einmal die komplette STERN-Serie zur alternativen Medizin in Deutschland: http://www.stern.de/wissenschaft/gesundheit/index.html?id=518428&q=alternative%20medizin
Meerstern
13.11.2007, 23:58
Lieber Momme, es ist schön, wenn einem in einem guten Forum etwas gelingt...nämlich...Denkanstösse zu geben....Deine Frau grüsse bitte unbekannterweise recht herzlich von mir....sie hat eine gute Sichtweise der Dinge.
Herzlichst
Marianne
.........
"In Deutschland rührt sich jeder noch mal seine eigene TCM zusammen", klagt der Essener TCM-Therapeut und Sinologe Iven Tao. "Was in Büchern deutscher Autoren als bedeutsam dargestellt wird, ist meist nicht durch wissenschaftliche Forschung belegt, sondern durch die philosophischen Vorstellungen, Fehlinterpretationen und Falschübersetzungen des jeweiligen Autors."
Daher zögere ich auch, meine Vision umzusetzen, obwohl mir hierfür bereits starke Unterstützung zugesichert wurde...........
Hallo Momme,
NICHT unterkriegen lassen - eine gute Idee - ALLE daran teilhaben zu lassen ist richtig.
Meine Pflanze habe ich nun bekommen und werde Sie gut pflegen damit Sie groß wird.
Und dieses habe ich im Internet über die Pflanze gefunden:
Heilwirkungen
Das Besondere an dieser Pflanze ist der hohe Gehalt an Gypenosiden, die zur Klasse der Saponine gehören. Ebenso enthält sie die gleichen Inhaltsstoffe wie Ginseng, nämlich die Ginsenoside. Andere Inhaltsstoffe sind Polysaccharide, Aminosäuren, Vitamine und Mineralien.
Die chinesische Heilpflanze Jiaogulan hat folgende Wirkungsweisen:
1. Es baut den Stress ab, indem es auf überbeanspruchte Nerven beruhigend und auf schwache anregend wirkt. So macht es bei sportlichen Wettkämpfen den Geist vital, energisch, tatkräftig, wachsam und munter, hilft schnellere Reflexe zu bekommen und die Nervosität zu reduzieren. Gleichzeitig sorgt es für schnellere Erholung nach dem Sport.
2. Es senkt Blutfette und Blutzucker und hilft so bei Diabetes.
3. Es wirkt antioxidativ, indem es das körpereigene Enzym Superoxiddismutase anregt.
4. Es stärkt das Herz, die Pumpleistung und damit die allgemeine Durchblutung.
5. Durch Entgegenwirken der Verklumpung der Blutplättchen beugt es Thrombose, Schlaganfall und Herzinfarkt vor.
6. Es senkt den LDL-Cholesterinspiegel und die Triglyceride, wodurch das Gewicht reduziert wird.
7. Der Blutdruck wird reguliert, das heißt, zu hoher wird gesenkt, zu niedriger angehoben.
8. Es stärkt das Immunsystem durch Kräftigung der Lymphzyten.
9. Es verhindert stressbedingte Krankheiten durch die adaptogene Wirkung der Gypenoside
10. Es kurbelt die Bildung der weissen Blutkörperchen an. Das ist wichtig nach einer radiologischen oder chemotherapeutischen Behandlung.
11. Es wirkt krebshemmend durch das tumorhemmende Glycosid Ginsenosid Rh2.
12. Es ist gut für den Stoffwechsel, durch Kapillar-und Herzdurchblutung sowie durch ein verbessertes Blutbild.
13. Es hilft bei Schlaflosigkeit, verursacht durch Sorgen und Ängste.
14. Es wirkt gegen Arteriosklerose.
15. Es steigert die Vitalität bei Müdigkeit.
16. Es hilft bei Leberleiden und Hepatitis B.
17. Es hilft bei chronischer Bronchitis.
Anwendungsweise/verwendete Pflanzenteile:
Die Blätter werden getrocknet oder frisch als Tee zubereitet. Die Blätter können auch an Salate als exotische Geschmackskomponente gegeben werden.
Und das ist Grund genug - finde ich !
Momme Mannüberbord
21.11.2007, 12:13
Für die Leute, die sich bei mir Stecklinge und Samen abgeholt haben, hier noch einige Anzucht-Hinweise. Besonders gefreut habe ich mich über den Besuch aus St. Annen, zumal die thailändischen Frauen bereits Vorkenntnisse aus ihrere Heimat mitbrachten. Schön, dass so auch die letzten, noch nicht vom Nachtfrost betroffenen Blätter Wertschätzung erfuhren. Ausserdem hat sich bewährt, dass ich auf meiner kleinen Heimseite zum Thema auch einen Text auf Thai gestellt habe. Meine Frau fand das ja zunächst spinnert.
Hier nun noch einige Ratschläge:
Jiaogulan kann durch Samen, Stecklinge und Wurzelteilung vermehrt werden. Die Aussaat erfolgt in einem Gefäß mit normaler Anzuchterde, nachdem die Samen für 24 Stunden in warmem Wasser quellen konnten.
Zur Stecklingsvermehrung werden die Triebspitzen mit einer scharfen Klinge abgetrennt und in ein Gefäß mit sauberem Wasser gestellt. Nach ein bis zwei Wochen erscheinen erste Wurzeln.
Die dritte Möglichkeit ist, die unterirdischen, dicken Wurzeln auszugraben und dann zu teilen. Die Wurzelstücke werden neu eingepflanzt und bilden neue Triebe aus.
Die Pflanze gedeiht sowohl in der Sonne als auch im Halbschatten. Der Jiaogulan klettert und kann so auch in kleinen Töpfen eine beachtliche Höhe erreichen. Als Dünger kann Blumendünger verwendet werden.
Jiaogulan ist Winterhart und kann dadurch sowohl als Zimmerpflanze als auch im Freiland angebaut werden. Im Freiland sterben die oberirdischen Pflanzenteile im Winter ab, was jedoch kein Grund für sie ist,
im Frühjahr nicht wieder neu auszutreiben. In der Wohnung wächst die Pflanze das ganze Jahr über. Es sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht zu viel trockene Heizungsluft abbekommt.
Gegebenenfalls sollte sie hin und wieder mit entkalktem Wasser besprüht werden.
Für die Samenproduktion benötigt man weibliche und männliche Pflanzen!
Momme Mannüberbord
27.11.2007, 19:58
Jochen Schmidt`s Plantage ist wunderbar gewachsen:
http://i188.photobucket.com/albums/z298/Lyra-Kultur/Jiaogulan/JochensPlantage600.jpg
Heute ist es mir gelungen, einige Samen zu extrahieren. Die sind sehr, sehr winzig. Das Suchen dauert und ist muehsam. Naechsten Herbst werde ich sie direkt von den grünen Pflanzen pfluecken. Im getrockneten Zustand sind sie schwer zu finden. Auch die habe ich an Jochen Schmidt weitergegeben. Bin gespannt, was er daraus macht.
Momme Mannüberbord
15.12.2007, 16:28
http://i188.photobucket.com/albums/z298/Lyra-Kultur/Jiaogulan/101_2351.jpg
Heute war ein sehr wichtiger Tag: Besuch aus China!
Fan Xiaoying, eine gute Freundin aus Peking, brachte eine wunderbare Menge von Jiaogulan-Samen mit:
http://i188.photobucket.com/albums/z298/Lyra-Kultur/Jiaogulan/101_2352.jpg
Diese stammen direkt aus der Provinz Shaanxi Xian, also daher, wo die Pflanze ursprünglich stammt. Diese liegt in Zentral-China, genau dort, wo die Original-Terrakotta-Armee ausgegraben wurde.
Aber Fan Xiaoying brachte noch etwas Interessantes mit:
http://i188.photobucket.com/albums/z298/Lyra-Kultur/Jiaogulan/101_2349.jpg
Das ist eine Mischung aus Baumrinden, Wasserpflanzen, Holz und Wurzeln, sowie wildem Reis und Samen, die in China in der TCM (Traditionelle chinesische Medizin) zur Unterstützung von Chemo-Therapien eingesetzt wird.http://de.wikipedia.org/wiki/Traditionelle_Chinesische_Medizin
Wir sprachen ausführlich darüber, wie wir Ärzte und Apotheker in Dithmarschen dafür gewinnen könnten, sich der außerordentlich erfolgreichen chinesischen Komplementärmedizin zu öffnen. Fan Xiaoying verfügt über hochkarätige Kontakte zu Medizinern und Wissenschaftlern, die eine solche Entwicklung bei uns unterstützen würden.
http://www.china.org.cn/images/en/privince/gesheng/shaanxi2.gif Provinz Shaanxi Xian
Momme Mannüberbord
21.12.2007, 14:00
http://i188.photobucket.com/albums/z298/Lyra-Kultur/Jiaogulan/RijkZwaan2.jpg
21. Dezember 2007
Heute waren wir zum ersten Mal alle zusammen in den gewaltigen Gewaechshaeusern in Marne. Jochen Schmidt (rechts) nahm die aus China mitgebrachten Samen von Fan Xiaoying entgegen und zeigte uns, wie praechtig unsere Stecklinge und Triebe, die er zusaetzlich noch mehrfach unterteilt hat, bereits gediehen sind.
http://i188.photobucket.com/albums/z298/Lyra-Kultur/Jiaogulan/RijkZwaan1.jpg
Besonders interessant: Die Setzkaesten sind schwimmfaehig und im Wasser darunter entwickeln sich kraeftige Wurzeln:
http://i188.photobucket.com/albums/z298/Lyra-Kultur/Jiaogulan/RijkZwaan4.jpg
Das haetten wir natuerlich auf der Fensterbank kaum hinbekommen.
http://i188.photobucket.com/albums/z298/Lyra-Kultur/Jiaogulan/RijkZwaan3.jpg
Einige Fragen sind für mich offen:
Wenn ich die Pflanze kaufen möchte, besser als Steckling oder Samen.
Steckling, wie und wo die weitere Aufzucht,
Samen, ab wann einpflanzen und wo aufziehen.
In Ebay werden aktuell Stecklinge/Pflanzen angeboten, sollte man dort kaufen oder bei einem anderen Anbieter im Netz.
Momme Mannüberbord
31.12.2007, 12:50
Anbieter gibt es inzwischen viele, seriöse Anbieter aber wenige.
Ich habe testweise die in einem Forumsbeitrag angebotenen Samen gekauft: 5 winzige Krümelchen, kleiner als ein Semikolon, für 2,95. Das fand ich schon frech.
Stecklinge dürften bei den aktuellen Temperaturen von keinem seriösen Anbiter mehr auf die Reise geschickt werden.
Wenn Samen, dann vielleicht bei Rühlemanns: https://www.kraeuter-und-duftpflanzen.de/ibis3/
Dort rangiert Jiaogulan inzwischen an erster Stelle der verkauften Pflanzen.
Aber auch dort würde ich jetzt nur Samen kaufen, vielleicht unter Risiko zusätzlich eine Topfpflanze als Test.
Aber:
Hier in Deutschland "weitergezüchtete" Jiaogulan-Pflanzen verlieren nach der dritten Generation an Wirkstoff. Und wer sagt Dir, die wievielte Generation man Dir dort verkaufen möchte? Gärtner verdienen ihr Geld durch Vermehrung ihrer Bestände.
Das ist ja der Hauptgrund, weshalb wir uns um Samen direkt aus dem Ursprungsgebiet bemühen.
Genetische Anpassungen finden bei Pflanzen nicht lauthals statt, aber Tageslichtdauer, Lichtstärke, die Dauer von Durchschnittstemperaturwerten verändern auch Wirksamkeit.
Bei Gemüse kann man das schnell am Geschmack feststellen, bei Kräutern dieser Art wohl kaum.
Ich bemühe mich parallel zum Anbau in der Kohlversuchsanstalt Rijk Zwaan in Marne auch um eine eventuelle Kultivierung im Tsunami-Projekt "Beluga School for Life" in Na nai / Thailand. Vielleicht gelingt es ja, gleichzeitig auch das Charity-Projekt mit zu unterstützen. Wir halfen bei der Gründung in Khao Lak durch ein grosses Benefiz-Konzert:http://www.lyra-kultur.de/html/tsunami-hilfe.html
Momme Mannüberbord
10.02.2008, 07:40
Habe heute Morgen bemerkt, dass die ersten zarten Jiaogulan-Pflänzchen in meinem windgeschützten Freiland-Beet bereits fast 10 cm in die Höhe ragen. leider ist das Wetter noch nicht frostsicher. Ich kann nur hoffen, dass die Pflänzchen überleben.
Schätze mal, dass die Anzucht bei Rijk Zwaan auch voranschreitet. Werde mich in dieser Woche mit Jochen Schmidt darüber unterhalten, auch unser Freund aus China ist wieder in Dithmarschen, weil in China ( Gestern war dort Neujahr ) im Moment so etwas wie karnevalistische Ausnahmewochen herrschen.
Ausserdem haben wir ja mit unserem Freund Mark Riemann darüber nachgedacht, ob man nicht ein Jiaogulan-Brot entwickeln könnt. Der Gedanke ist einfach, ein Lebensmittel mit dem Kraut zu versehen, welches man ohnehin fast täglich zu sich nimmt. Die Kunst wird halt sein, Jiaogulan möglichst ohne Wirkstoffverlust einzubacken. Das wird wohl einige Versuche erfordern. Aber da ist Mark der Experte, da verlasse ich mich voll auf ihn.
Mir geht ein doppeldeutiger Titel für unsere Verschenk-Aktion für die Jiagulan-Anzuchttöpfe durch den Kopf: Verschenkte Chancen
Wie denkt Ihr darüber?
Verschenkte Chance....hört sich auch gut an.
oder
Verschenke eine Chance für das Leben.
Wünsche deinen Pflänzchen weiteres gelingen....im Augenblick ist ja Frühlingswetter! :top:
" The gift of Life" :( :smile:
Momme Mannüberbord
13.02.2008, 20:58
Rühlemanns wird jetzt offensiver:
10. Krebshemmend: Ginsenosid Rh2 ist ein im Ginseng (Panax Ginseng) in einer Menge von 0,001% vorkommendes, besonders tumorhemmendes Glykosid. Gynostemma pentaphyllum enthält auch genau dieses Glykosid - aber in wesentlich größerer Konzentration.
Das finde ich eigentlich gut, denn genau diese Definition habe ich beim Kongress in Chiang Mai bereits gelesen. Aber in Deutschland kommt ein Pflanzenhändler schnell mit dem Arzneimittelgesetz in Konflikt. Das ist auch der Grund, weshalb Jiaogulan hier lediglich als Tee deklariert werden darf. Sonst wäre in Import auf lange Sicht unmöglich.
Ich finde es bedauerlich, dass solche Informationen bei uns als Geheimtipp gehandelt werden müssen, denn das ruft Scharlatane auf den Plan, die mit Definitionswirrwar Geschäfte machen wollen.
Jochen Schmidt hat mir gerade geschrieben, dass unsere Samen bei Rijk Zwaan gekeimt sind.
Damit ich nicht wieder falsch verstanden werde:
Wir wollen die angezogenen Pflanzen an Krebsbetroffene in Dithmarschen verschenken!
Aber:
Hier in Deutschland "weitergezüchtete" Jiaogulan-Pflanzen verlieren nach der dritten Generation an Wirkstoff. Und wer sagt Dir, die wievielte Generation man Dir dort verkaufen möchte? Gärtner verdienen ihr Geld durch Vermehrung ihrer Bestände.
Das ist ja der Hauptgrund, weshalb wir uns um Samen direkt aus dem Ursprungsgebiet bemühen.
Genetische Anpassungen finden bei Pflanzen nicht lauthals statt, aber Tageslichtdauer, Lichtstärke, die Dauer von Durchschnittstemperaturwerten verändern auch Wirksamkeit.
Bei Gemüse kann man das schnell am Geschmack feststellen, bei Kräutern dieser Art wohl kaum.
Hi Momme,
Verschenkte Chancen finde ich gut, da es zum Nachdenken anregt.
Marias, meiner Frau Vater und meiner sind beide an Krebs gestorben und wir hatten nicht die Chance ihnen diese Pflanze anzubieten. Wir kannten sie damals auch noch nicht. Sie waren zwar der Alternativ- und/oder Komplementärmedizin bis es schon zu spät war nicht aufgeschlossen, aber einen Tee hätten sie auch vorher nicht abgelehnt.
Wir arbeiten seit gut 20 Jahren als kleiner Biohof mit Schwerpunkt Erhaltung und Vermehrung von Gemüse und Anderem zur Erhaltung und Verbreitung der alten Biodiversität.
Unser Kleinsthof liegt im Südburgenland in der Dreiländerecke A, SLO und H.
Angeblich bekommt man diese Pflanze schon " überall" in den Baumärkten, ich habe sie jedoch noch nicht gesichtet.
Dass sie genetisch bereits verarmt sein könnte ist nicht auszuschließen, ebensowenig wie dass feinstoffliche Informationen durch Geschäftemacherei oder sonstwie versaute Umgangsformen schon verloren sind.
Bei Dir kann ich mir das allerdings nicht vorstellen.
Deshalb möchten wir sie selber vermehren und sind auf der Suche nach gutem Saatgut.
Zum einen ist der Anbau in gesunder Erde wichtig - Blumenerde, Blumendünger und alles nicht biologische an Düngern sollte man weglassen - zum anderen kann man Samen sehr lange haltbar machen durch richtiges Ernten und Lagern.
Damit kann man generativen Abbau entgegenwirken, ebenso durch Landschaftswechsel womit gemeint ist, sie abwechselnd in verschiedenen Klimaten anzubauen.
Das sieht man gut bei Kartoffeln, die auch mal gerne wieder einmal in einem rauen Klima sein sollten um sich zu regenerieren.
Bei der samenlosen, vegetativen Vermehrung kommt es auch zu einem Abbau durch klimatische und bodenbedingte Umstände, aber es ist immer noch dieselbe Pflanze. Die Ernährung ist immens wichtig, ebenso die Haltung - eigentlich eh klar!
Daher sollte man über die klimatischen und sonstigen Bedingungen im Ursprung Bescheid wissen.
Wie lange ist der Same keimfähig, 3 - 5 jahre? Das kann man durch Einfrieren auf das 10fache verlängern, heißt 30 - 50 Jahre aus der 2. Generation, wäre dann die erste Vermehrung! Oder wenn genug vorhanden, gleich aus der ersten Generation. Dass sich durch Erhaltungszüchtung und der damit verbundenen Akklimatisierung gute Pflanzen entwickeln glaube ich allerdings auch. Das ist durch die Arbeit der Frauen in den letzten 10.000 Jahren bewiesen. Wir haben es zwar geschafft 2/3 davon unwiederbringlich zu vernichten in den letzten 100 Jahren - unglaublich fast - und dass die Sortenvielfalt gerade jetzt aus kommerziellen Gründen zZt. extrem gefährdet ist weiß eigentlich jede/r Interessierte.
Hast Du Saatgut für mich oder weißt Du gutes? R... scheidet aus Gründen. die ich hier nicht nenne für mich aus.
Ich bin Arche-Noah mitglied und merke ehrlichkeitshalber an, dass ich das Saatgut normalerweise nicht verschenke, sondern einen Betrag von € 2,50 pro Portion Samen für ~ 30 bis 50 Korn verlange, ansonsten ich es mir nicht leisten könnte.
Ob Dir das zu kommerziell erscheint, musst Du selber entscheiden. Tante Google kennt mich auch schon ein bisschen.
Jedenfalls möchte ich Dir für dieses und andere Deiner Projekte gratulieren und freue mich, dass einer meiner Vorbildgeneration aufzeigt wo es langgehen sollte - ich bin erst 51 und somit ein Epigone auch wenns wegen der paar Wochen nicht mehr so stimmt - wichtig ist die Einstellung!
namaste und ciao, da Sigei
Momme Mannüberbord
08.04.2008, 07:21
Ist das Gedankenübertragung? Gerade eben habe ich einen Pressetext vorbereitet und einen Termin für unsere grosse Verschenkaktion in der 17. Kalenderwoche vorbereitet.
Es häufen sich jetzt auch massiv die Nachfragen, weil die leute die Pflanzen so langsam ins Freiland setzen möchten.
Zu Deinen Bedenken, die ich voll teile, Folgendes:
Es erscheint auch mir wichtig, genetisch unverwässertes Material zu verwenden, wenn es irgend möglich ist.
Unser Gewährsmann in Peking (er ist Dithmarscher und mit einer Chinesin verheiratet ) hat sich diesbezüglich außerordentlich gewissenhaft direkt im Ursprungsgebiet in Zentralchina um Samen bemüht.
Dieses haben wir im Winter bei Rijk Zwaan in Marne unter fachkundiger Führung in einem großen Treibhaus vorgezogen, das uns dankenswerterweise vom Geschäftsführer, Herrn Jochen schmidt kostenlos zur Verfügung gestellt wurde.
Effektiver und verantwortungsbewusster kann man es kaum machen, jedenfalls wüsste ich hier keine Alternative.
Du kannst gern bei dieser Aktion einige Stämme von uns haben. Da Du das jedoch kommerziell verwenden möchtetst ( Danke für Deine Aufrichtigkeit diesbezüglich ) möchte ich damit die Bitte verbinden, dass Du einen kleinen Anteil Deines Verkaufserlöses für die Krebsgesellschaft Schleswig-Holstein oder direkt an den onkologischen Arbeitskreis Heide spendest.
Übrigens hat sich der TV-Koch Thies Möller, mit dem ich befreundet bin, bereit erklärt, gemeinsam mit Mark Riemann Gedanken über ein wirkstoffschonendes Rezept für ein Jiaogulan-Brot zu kümmern. Wenn alles so läuft, wie ich es mir wünsche, werden wir das ebenfalls in der 17. Kalenderwoche vorstellen.
Hi Momme,
erst mal danke für Dein Angebot, kann es aber leider nicht nützen, da uns 1260 km Anfahrt trennen. Wir leben seit fast 21 Jahren im Dreiländereck Ungarn, Slowenien und Österreich. Das hat den Vorteil, dass man sich in dem Abwanderungsgebiet noch einen Hof leisten kann und man nicht auffällt, wenn man mit wenig Kohle auskommen muss und das Klima ist gerade noch für Weinbau geeignet.
Die Verdienstmöglichkeiten sind dementsprechend gering, gleichen wir eben mit mehr Arbeitsstunden aus - derzeit bis zu 120 / Woche!
Wir sind aber fit, trennen nicht "Arbeit" und "Leben", haben Freude am Tun und so geht das. Hier leben viele Aussteiger und Künstler und es ziehen immer noch auch junge Leute und Familien zu. Bei sehr vielen ist das Interesse an Biologischer Landwirtschaft, Erhaltung der Biodiversität und die Bereitschaft, selber zu bewirtschaften vorhanden, was mich sehr freut.
Solltest Du mal nach Ungarn oder Slowenien fahren, schau vorbei bei uns!
Natürlich wäre mir mit einigen Stems geholfen, sind halt schwieriger zu versenden - abholen kann ich sie ja nicht. Da wären Samen die Lösung. Eine Spende wäre kein Problem, wird bei unseren Umsätzen aber nicht besonders hoch sein.
Ich habe einen Freund der in Chengdu arbeitet und mir Samen besorgen möchte, dies Kraut kennt dort aber niemand. Er hat mir versprochen im Urlaub Samen zu besorgen. Wo soll er da am besten hinreisen und wann? Heuer wirds wohl nichts mehr mit der Aussaat, außer Du hättest was übrig. Einmal heißt es Südchina, dann wieder Zentralchina, wo soll er seinen nächsten Urlaub verbringen?
Habe mir gerade Deine site auf myspace angesehen, wow!
Ich dachte nicht, dass myspace das bringt - bin übrigens auch stiergeborener am 18. 5. 1957.
Brot ist auch schon gebacken sehe ich dort. Wir backen auch selber und verkaufen auch am örtlichen Bauernmarkt ca. 4-5kg pro Woche, mehr Kundschaft ist hier nicht, passt schon so.
Also dann ciao derweil, da Sigei
Momme Mannüberbord
05.05.2008, 19:50
Lieber igei,
ansich wollen wir keine "Geschäftemacherei" unterstützen, weil uns das ziemlich abstösst. Aber Du machst einen sympathischen Eindruck. Ich werde nach meiner Rückkehr Deinen Text an unsere Freunde in Peking weiterleiten. Du müsstest aber glaubhaft versprechen, Jiaogulan primär zum Wohl Krebsbetroffener einzusetzen und erst dann an Deine kommerziellen Interessen zu denken.
Letztlich ist ja entscheidend, dass die Pflanze eine größtmögliche Verbreitung findet.
Shopgirl1962
09.05.2008, 17:56
Hallo Momme!
Ich weiß nicht ob es hilft oder hier bei den vielen Seiten schon geschrieben wurde, aber so weit ich weiß ich die Pflanze in Thailand auch sehr bekannt, auch was das Gesundheitsfördernde betrifft. Durch Verwandtschaft meiner Mutter bekamen wir auch schon mal Thailändischen Tee.Vielleicht hat ja jemand Kontakte nach Thailand wegen Samen o. ä.
Viele Grüße
Gaby
Momme Mannüberbord
12.05.2008, 17:27
http://i188.photobucket.com/albums/z298/Lyra-Kultur/Jiaogulan/Anzeiger.jpg
Lieber igei,
ansich wollen wir keine "Geschäftemacherei" unterstützen, weil uns das ziemlich abstösst. Aber Du machst einen sympathischen Eindruck. Ich werde nach meiner Rückkehr Deinen Text an unsere Freunde in Peking weiterleiten. Du müsstest aber glaubhaft versprechen, Jiaogulan primär zum Wohl Krebsbetroffener einzusetzen und erst dann an Deine kommerziellen Interessen zu denken.
Letztlich ist ja entscheidend, dass die Pflanze eine größtmögliche Verbreitung findet.
hi Momme,
ich bin sowohl Träumer als auch Pragmatiker
meinen traum vom leben auf dem lande habe ich verwirklicht und wenn ich davon lebe gute alte und erhaltenswerte pflanzen zu vermehren, zu verkaufen und damit zu erhalten, leiste ich einen beitrag zur erhaltung der bioversität und der ältesten kultur - der agrikultur!
Geschäftemacherei lasse ich mir nicht vorwerfen.
wir bauen auf ~1,6 ha ca. 200 verschiedene gemüse an und ich weise nicht auf radikalfänger hin obwohl vorhanden.
mir wird die sache langsam zu kompliziert und ich werde mir als erstes mal einen tee für mich irgendwo bestellen.
Lange herumreden bringt gar nichts, draussen ist es schon hell und der acker wartet, mit meinen biogischen gemüsem und 7 sorten roter beete trage ich auch dazu bei den leuten ....
Momme Mannüberbord
19.05.2008, 17:43
Niemand macht Dir einen Voruwrf. Das ist völlig okay so. Wer Pflanzenzucht und Gärtnerei zu seinem ehrenvollen Beruf gemacht hat, hat natürlich auch das Recht, hiervon zu leben.
Je mehr Gärtner hierzulande Jiaogulan anbauen, desto eher gelangt es zu den Betroffenen, egal ob bezahlt oder nicht.
Meine Rolle sieht etwas anders aus, denn ich habe an Mithelfer appeliert, die mir ein Treibhaus und andere Hilfe gewährten. Da wäre es unfair, wenn ich danach die Pflanzen auf einen kommerziellen weg schicke. Das wirst Du sicher verstehen.
Es sind jetzt nur noch wenige Pflanzen vorhanden, die Joachim Schmidt / Rijk Zwaan morgen Abend zu uns nach brunsbüttel bringt.
Ab Mittwoch 21. Mai können die dann zwischen jeweils 16 und 18 Uhr bei uns in der Galerie kostenlos abgeholt werden. Brunsbüttel / Schulstraße 38
Noch etwas: Ich habe viele Briefe erhalten, teilweise rückfrankiert, in denen um Zusendung gebeten wird. Das kann ich nicht auch noch machen. Ich habe sehr viel Zeit in dieses kleine private Hilfs-Projekt investiert, jetzt muss ich mich auch mal wieder um meinen Lebensunterhalt kümmern. Bilder malen und so.
Momme Mannüberbord
29.05.2008, 10:42
Die Jiaogulan-Aktion ist jetzt beendet
Rund 500 kräftige, pflanzfähige Jiaogulan-Pflanzen wurden erstmalig an Krebsbetroffene in Dithmarschen verschenkt.
Vorgezogen wurden das sogenannte "Unsterblichkeitskraut" in der Forschungsabteilung von Rijk Zwaan in Marne. Künstler Jens Rusch hatte erste Keimlinge
aus Thailand mitgebracht, später zusätzlich über Kontakte zu Dithmarschern in Peking
auch Samen der kraftvollen "ersten Generation" aus dem Ursprungsgebiet besorgen können.
Für Krebsbetroffene hochwertvolle Pflanzen, das belegen auch die Reaktionen der dankbaren Beschenkten, die auch aus dem Steinburger und Eiderstedter Umland den
Weg nach Marne und Brunsbüttel fanden.
Jetzt können die Pflanzen, die den Dithmarscher Boden offensichtlich besonders gut vertragen, bei den Beschenkten einen Sommer lang wachsen und gedeihen.
Frische Blätter kann man essen wie Sauerampfer, getrocknet kann die Ernte wie Tee verwendet werden.
Die Pflanzen sind winterfest bis 18 Grad, breiten sich im zweiten Jahr sehr stark aus und ihre Ableger können dann von den Nutzern der ersten Generation sogar an andere Betroffene weiterverschenkt werden.
Damit wurde nach Ansicht der Initiatoren eine effektive Bewegung nach Dithmarschen getragen.
Obwohl sie oft darauf angesprochen wurden, lehnen Rusch und Schmidt aus grundsätzlichen Erwägungen konsequent ab, Zucht und Handel kommerziell zu entwickeln.
Gärtner fragten nach, die ihre leere Treibhäuser nutzen möchten, Teehändler und Vertriebe für Naturheilmittel.
Ebenso lehnen alle Beteiligten, darunter auch Thies Möller und Mark Riemann, die ein Rezept für eine wirkstoffschonende Verarbeitung der Pflanze zu einem Jiaogulan-Brot entwickelten, es ab, eine Heilsbotschaft oder eine medizinische Alternative zu propagieren. "Ein Minenfeld, auf das wir uns nicht begeben möchten" so Jens Rusch,"Jiaogulan ist eine kraftvolle Pflanze, um die eigene Vitalität zu unterstützen und herkömmliche Therapien zu unterstützen, eben das, was man unter "Komplementärmedizin" auch in China und Thailand versteht.
Celtic´s
24.06.2008, 21:39
Hallo,
leider habe ich diesen Thread erst jetzt gelesen. Ich kenne das Jiaogulan Kraut der Unsterblichkeit, aus unserem Hundefutter.... Es ist ein sehr hochwertiges Futter wo viel mit Kräutern ect auf die Stärkung des Immunsystems eingegangen wird. Worauf ich hinaus möchte... Das Futter wird in Schleswig Holstein hergestellt an der Ostsee. Vielleicht kann man da auch getrocknete Kräuter erwerben oder die Firma kann einen Hersteller nennen. Vielleicht interessant für Leute die keinen grünen Daumen haben aber gerne die Kräuter haben möchten. Bei interesse könnt Ihr mir gerne eine PN schicken da gebe ich die Telefonnummer weiter.
Momme Mannüberbord
31.07.2008, 07:29
Ich habe versucht, über dieses Hundefutter mehr zu erfahren, was mir nicht gelungen ist. Kannst Du konkretere Angaben machen?
Auf den ersten Blick erscheint mir das ein wenig dekadent, obwohl im Prinzip natürlich nichts dagegen spricht, dass auch Hunde vor Krebs geschützt werden sollten.
Da Jiaogulan aber hierzulande nicht so ohne Weiteres zu erhalten ist, sollte man die Prioritäten anders gewichten.
Außerdem sollte man differnzieren, welcher Generation das Jiaogulan entstammt, ob eventuell Sekundärelemente wie Stengel etc. verwendet werden - und ob überhaupt ! Ich habe da ehrlich gesagt starke Zweifel, denn im Internet tobt eine Welle von Scharlatanerien und Etikettenschwindeln.
Ich habe das www.forum-patientenkompetenz.de nicht zuletzt eingerichtet, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Das hier sieht mir ein wenig sehr nach Spreu aus.
Celtic´s
03.08.2008, 00:15
Hallo,
da kann ich Dir ehrlich gesagt momentan gar nichts zusagen. Ich habe halt zufällig den Beitrag hier gesehen und da ist mir aufgefallen das die Kräuter auch in meinem Futter sind. Ich kopier hier mal die zusammensetzung rein. Mit Quellenangabe natürlich. Ich hoffe das ist erlaubt...sonst bitte löschen!
WELTNEUHEIT!
KEIN GETREIDE, KEIN MAIS, KEIN REIS, KEINE KARTOFFEL!
Fenrier, das Hundefutter mit dem "Kraut der Unsterblichkeit"
Mit "Fenrier", haben wir ein Hundefutter entwickelt, dass speziell auf den Organismus erwachsener Hunde ausgelegt und zur Ernährung bis ins hohe Alter bestens geeignet ist. Hergestellt aus Fleisch von Kaninchen, Lachs, Ente, Truthahn und Wildbret, verfeinert mit Geflügelleber, ist Fenrier äußerst schmackhaft und bestens bekömmlich. Fenrier ist selbst für den schwersten Allergiker oder dem durch Krankheiten vorbelasteten Hund das Futter.
Fenrier enthält keinerlei Getreide! Fenrier ist das einzige Futter weltweit, dass zwei wichtige Kräuter enthält: Cat’s Claw (aus Südamerika) und Jiaogulan "das Kraut der Unsterblichkeit" (aus China). Beschreibung unter Wissenswertes
Kohlenhydrate und Ballaststoffe aus vielen gesunden Zutaten sorgen für beste Verwertung und Verdauung. Mit einem Fleischanteil von fast 80 % und einer durchdachten Anreicherung mit natürlichen Zutaten sorgt Fenrier für Wohlbefinden und beste Gesundheit.
* Fenrier ist einzigartig in seiner Zusammensetzung und enthält als pflanzliche Ballaststoffe Banane, Rübenmus, Karotte und Apfel
* Zusammensetzung:
Rohprotein 22 %, Rohfett 15 %, Rohfaser 2,5 %, Rohasche 8 %, Vitamin A 20.000 IE/kg, Vitamin D3 1.500 IE/kg, Vitamin E 200 mg/kg, Kupfer 22 mg/kg
* Inhaltsstoffe:
Ente, Truthahn, Lachs, Wildbret, Kaninchen, Banane, Rübenmus, Karotte, Apfel, Ei, Geflügelleber, Alfalfa, Lachsöl, Yuccaextrakt, Sonnenblumenöl, Beta Karotin, DL-Metheonin, Grapefruitsamenextrakt, Grüner Tee, Alpha-Linolen, Leinsamen, Fructo-Oligosaccharide (FOS), Glucosamine, MSM, L-Carnitin, Chondroitin, Taurin, Bierhefe, Lysin, DL-Metheonin, Cistein, Chicoree Extrakt, Yea-Sacc, Cat's Claw, Jiaogulan, Seealgen, Thymian, Oregano, Beinwell, Anissamen, Minze, Bockshornklee, Mariendiestel, Nesselblätter, Hagebutte, Selleriesamen, Spirulina, Löwenzahn, Ringelblume, Vitamine & Mineralien
* Jiaogulan, DAS "Kraut der Unsterblichkeit"
Die frühesten Aufzeichnungen aus China datieren um das Jahr 1400 n. Christus Ein Aufguß aus den süß-herb schmeckenden Blättern wird seit Jahrhunderten in den bergigen Regionen Südchinas als ein belebender, verjüngender, täglich getrunkener Tee verwendet. Der in dieser Gegend übliche Name "Xiancao" heißt soviel wie "Kraut der Unsterblichkeit". In der Provinz Guizhou wird der überdurchschnittliche Anteil an über 100jährigen auf den dort verbreiteten, regelmäßigen Genuß von Jiaogulan-Tee zurückgeführt. Jiaogulan verfügt über eine Reihe von ausgleichend wirkenden Saponinen, die teils mit denen von Ginseng (Panax ginseng) chemisch identisch sind, und teils eine eigene Klasse bilden, die Gypenoside (verhindern stressbedingte Krankheiten). Es wurde eine Anregung des wirksamen, körpereigenen Enzyms Superoxiddismutase (SOD) nach-gewiesen, welches ein äußerst wirksames Antioxidans ist. Jiaogulan verbessert die Pumpleistung des Herzens, und damit auch die allgemeine Durchblutung. Der Blutdruck wird, wie bei Ginseng im normalen Bereich gehalten, zu niedriger Blutdruck wird angehoben. Jiaogulan senkt vor allem den LDL-Spiegel, und auch die Triglyceride. Deshalb auch eine gewichtsreduzierende Wirkung bei Übergewicht. Jiaogulan verhindert die Verklumpung der Blutplättchen, sodaß die Gefahr, daß lebensbedrohliche Blutgerinsel entstehen erheblich sinkt. Wirksam auch präventiv gegen Thrombosen. Immunsystemstärkend: Tätigkeit der Lymphozyten wird gestärkt bei Kranken wie auch bei Gesunden. Blutbildend: Besonders die Bildung weißer Blutkörperchen wird unterstützt. Jiaogulan senkt Blutzucker und Blutfette. Krebshemmend: Ginsenosid Rh2 ist ein im Ginseng (Panax Ginseng) in einer Menge von 0,001% vorkommendes, besonders tumorhemmendes Glykosid. Gynostemma pentaphyllum enthält auch genau dieses Glykosid - aber in wesentlich größerer Konzentration. Stressabbauend: Ausgleichende Wirkung auf das Nervensystem: Überdrehte Nerven werden beruhigt, kraftlose wieder angeregt. Die Gesamtheit der Wirkungen bewirkt eine bessere Stressverträglichkeit des Organismus. Stoffwechselfördernd: Durch das Zusammenspiel von besserer Kapillar- und Herzdurchblutung, Verbesserung des Blutbildes und anderen Faktoren erklärt sich die stoffwechselanregende Wirkung.
* Cat's Claw
in den USA bereits erfolgreich in Europa nur in bestesfutter.de Cat's Claw oder auch " Una de Gato '- ist eine Pflanze namens Uncaria Tomentosa. Diese Pflanze wächst in den tropischen Regenwäldern am Oberlauf des Amazonas und wird von den Einheimischen traditionell zur Vorbeugung gegen Arthritis, Magenkatarrh, Krebs und andere Krankheiten eingesetzt. Cat’s Claw wurde 1974 bei den Ashanica Indianern entdeckt. Cat’s Claw enthält Isopteropodin und drei weitere Alkaloide, die in der Lage sind, die Phagocytose zu verbessern. Das ist die Fähigkeit der weißen Blutkörperchen und Macrophagen, körperfremde Stoffe, Abfall und Krankheitskeime anzugreifen oder zu verschlingen und so das Immunsystem zu stärken. Neben diesen vier Alkaloiden verhindert besonders das Rynchophyllin Ablagerungen an den Wänden der Blutgefäße, Arterienverstopfungen und hohen Blutdruck. Italienische und peruanische Untersuchungen isolierten starke Antioxidantien wie einige Polyphenole, Triterpine und Pflanzensterole, denen Una de Gato's Eigenschaften gegen Viren, Krebs und Entzündungen zugeschrieben werden. Cat's Claw wird als "Straßenräumer" bezeichnet, weil es den gesamten Verdauungstrakt reinigt und dadurch zur Gesunderhaltung beiträgt. Durch diese Reinigung versetzt dieses Kraut andere Nährstoffe erst in die Lage, ihre Aufgaben zu verrichten. Cat’s Claw, erstklassig um das Immunsystem und den Stoffwechsel zu kräftigen. Cat’s Claw, besser als die besten immunitätsstärkenden Kräuter der Welt."
Quelle:http://www.bestesfutter.de/hunde_erwachsene/00Fenrier.html
Ich werde da Montag aber mal anrufen und nach der Qualität fragen und in welchem Zustand ect sie es (von wo?) geliefert bekommen.
Momme Mannüberbord
21.09.2008, 11:03
Wenigstens eine gute Nachricht für die Krebsbetroffenen in Dithmarschen.
Die Jiaogulan-Ernte fällt in diesem Jahr üppiger aus, als im Vorjahr.
Jens Rusch: "Mein eigener Bedarf ist längst geerntet. Den Überschuss an Jiaogulan-Blättern verschenken wir wieder."
Wer sich also in dieser Woche seinen Wintervorrat selbst pflücken möchte, kann es von Montag bis Freitag zwischen 15 und 18 Uhr machen.
Papiertüten oder Körbchen bitte mitbringen. Getrocknete Blätter ergeben einen vorzüglichen Tee des sogenannten "Unsterblichkeitskrautes".
Lediglich die Samen, die sich in diesem Jahr zum ersten Mal gebildet haben, möchte Jens Rusch gern behalten.
"Das sind dann zwar Pflanzen der zweiten Generation, bei Weitem nicht so kraftvoll, wie die Stammpflanzen, die ich als Keimlinge aus Thailand mitbrachte, aber immer noch zu schade, um sie nicht für Weiterzuchten zu verwenden." Im Handel erhält man diese fast ausschließlich, oft sogar Samen der dritten oder vierten Generation, die dann kaum noch nachweisbare Wirkstoffe enthalten.
In Thailand und China wird Jiaogulan in der Komplementärmedizin bei Chemo-Therapien eingesetzt.
http://i188.photobucket.com/albums/z298/Lyra-Kultur/Jiaogulan/Ernte08.jpg
Momme Mannüberbord
24.09.2008, 16:52
http://i188.photobucket.com/albums/z298/Lyra-Kultur/Jiaogulan/icancervive.jpg
Eine kleine Pflanze macht in Dithmarschen Furore.
Das ist nicht verwunderlich, denn mit ihr verbinden sich die Hoffnungen vieler Krebserkrankter.
Jetzt ist ein weiterer Wunsch von Jens Rusch, der die Keimlinge der "Ersten Generation" aus Thailand mit nach Dithmarschen brachte,
in Erfüllung gegangen. Hubert Nickels, der Krautmeister des Kohlosseums in Wesselburen hat ein Rezept entwickelt, mit dem man das sogenannte "Unsterblichkeitskraut" auf schmackhafte Weise in Verbindung mit Sauerkraut und Kohl in unseren gewohnten Nahrungskreislauf einschleusen kann. Er hatte sich ohnehin Gedanken über krebsrelevante Nahrungs-Eigenschaften gemacht und ist der Überzeugung, dass eine besonders ausgewogene Ernährung die Vitalität eines Krebspatienten besonders während einer Chemo-Therapie nachhaltig unterstützen kann. Zuvor hatte Jens Rusch bereits Mitstreiter in der Marne Firma Kalle-Bäcker gefunden, die das weltweit erste Jiaogulan-Brot gemeinsam mit TV-Koch Thies Möller wirkstoffschonend entwickelten. Jetzt sandte der Wesselburener Krautmeister seine beiden "Jiaogulan-Erntehelfer" Hermann Kröger (links ) und Sönke Bachnik aus Wesselburen, um im Brunsbütteler Galerie-Garten einen Großteil der diesjährigen Ernte einzufahren. Auf die Frage, weshalb ausgerechnet seine Pflanzen derartig üppig bis hinauf in die Dachrinne gedeihen, verriet Jens Rusch ein kleines, fast peinliches Geheimnis: "Beim alljährlichen traditionellen "Abköddeln" vor jeder Wattolümpiade schleppe ich einige Eimer Schafköddel in meinen kleinen Garten. Das Rezept habe ich von Emil Hecker. Schafmist ist einfach unschlagbar und mein Jiaogulan liebt ihn anscheinend." Hubert Nickels wird die Jiaogulan-Blätter zunächst in Rapsöl einlegen, um sie haltbar zu machen und dann in seinem Kohl-Laboratorium weitere Verwendungsmöglichkeiten zu erproben. Am 23.11. berichtet der NDR in der Sendung "Landpartie" über die ungewöhnlich starke Unterstützung, die Jens Rusch von vielen Seiten bei diesem Anliegen erhält.
Pressetext
http://i188.photobucket.com/albums/z298/Lyra-Kultur/Jiaogulan/Jiaogulan-Ernter.jpg
Momme Mannüberbord
01.10.2008, 08:31
Heute in der DLZ / BZ
http://i188.photobucket.com/albums/z298/Lyra-Kultur/Jiaogulan/grosserArtikel.jpg
Momme Mannüberbord
04.10.2008, 11:57
Da wir bereits alle verfügbaren Pflanzen verschenkt haben, die Nachfrage aber eher steigt, bemühen wir uns jetzt um Importmöglichkeiten. Besonders würden wir favorisieren, Pflanzen oder Tee aus den ökologischen Anbauten des Beluga-School for Life-Dorfes in Khao-Lak / Thailand zu beziehen. Das Tsunami-Projekt wurde bereits von uns unterstützt und jetzt bemüht man sich dort, eine Infrastruktur zum Erhalt des Dorfes aufzubauen. Der Anbau von Jiaogulan und der Versand in unsere Region wäre eine realisierbare Vision.
Das würde aber nur funktionieren, wenn wir das richtig komemrziell betreiben.
Import, Zwischenhandel-Spannen etc. das müsste berücksichtigt werden.
Gern würden wir die Pflanzen weiter verschenken, aber da sind jetzt deutliche Grenzen entstanden und wir müssen diese neuen Wege ausloten.
Mich erfüllt das mit einigem Unbehagen, weil dadurch das Bild entstehen könnte, wir hätten die ganze Initiative über ein jahr durchgezogen, um am Ende einen Teehandel oder so was aufzubauen. Dem ist nicht so, aber viele Alternativen fallen mir jetzt auch nicht mehr ein.
Im Handel ist inzwischen derartig viel minderwertiges Zeugs. Pflanzenteile der vierten oder fünften Generation werden ohne Skrupel als "First-Plug" im Ursprungsland verkauft, oft mehr Halme als Blätter und vermischt mit undefinierbaren anderen Blättern. Ich habe schon darüber nachgedacht eine Blacklist anzulegen.
Beluga-School for Life (http://www.beluga-schoolforlife.de/)
Momme Mannüberbord
06.10.2008, 19:21
Heute haben wir unsere letzten 300 Pflanzen der ersten Generation zum Weiterzüchten an Hubert Nickels übergeben, der in Schülp ein Treibhaus ausfindig gemacht hat. er wird sich dort um die Weiterzucht kümmern.
Bei Rijk Zwaan gibt es also jetzt keine mehr!
Momme Mannüberbord
17.10.2008, 10:30
Aus der Apotheken-Rundschau vom 15. Juni 2008
Chinas grüne Schätze
Kräuter gegen Krebs
Heidelberger Forscher untersuchen die Wirkung traditioneller Heilpflanzen
[ ...... In China werden Heilkräuter schon seit mehr als 2000 jahren in der Tumortherapie angewendet. Hätte sich vor zehn Jahren ein deutscher Krebsforscher mit diesen Pflanzen beschäftigt, seine Kollegen hätten nur verächtlich die Nase gerümpft.
Das hat sich mittlerweile geändert. Renommierte Wissenschaftler wie der Biologie-Professor Thomas Effert vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg untersuchen die Antitumorwirkung der China-Kräuter. Dabei habe er und seine Kollegen überraschend viele Substanzen gefunden, die zumindest in Laborversuchen das Wachstum von Krebszellen nachweislich behindern.....]
[..... Die Pflanzen, die in Heidelberg getestet werden, stehen bereits in dem mehr als 2000 Jahre alten "Buch des gelben Kaisers zur Inneren Medizin" ( eingedeutschter Titel ). Nun werden sie im DKFZ mit modernsten Methoden der Biochemie untersucht, um ihnen ihre pharmakologischen Fähigkeiten zu entlocken.
"Chemische Substanzen gibt es in Pflanzen nicht zufällig", erklärt der Krebsforscher Effert. "Sie schützen die Pflanze vor Viren und Fressfeinden wie uns Menschen".
Diese natürlichen Abwehrkräfte versuchen die Wissenschaftler medizinisch zu nutzen - zunehmend auch als Basis für die Entwicklung von Krebs-Medikamenten. Viele dieser Naturstoffe behindern das Zellwachstum und können - so die Hoffnung - in der richtigen Konzentration Krebs bekämpfen. Eines der meistgenutzten Medikamente gegen Tumore, das Taxol, stammt beispielsweise aus der pazifischen Eibe. Ginge es nach Efferth, dann kämen in Kürze Wirkstoffe aus weiteren Pflanzen hinzu.....] Quelle: Apotheken-Rundschau
Momme Mannüberbord
29.11.2008, 07:30
Morgen, Sonntag den 30.11.08 im NDR in der "Landpartie" zu sehen.
http://i188.photobucket.com/albums/z298/Lyra-Kultur/Jiaogulan/LandpartieTV-Zeitung.jpg
Zur Erinnerung. Interessant nicht ausschließlich für Krebserkrankte!
Momme Mannüberbord
30.11.2008, 21:10
Nachstehend der Inhalt meiner pauschalen Antwort auf hunderte von mails, die ich nach der Sendung im NDR erhielt, darunter Mails aus München, Österreich und der Schweiz. Stillos, aber anders schaffe ich das nicht. mache mir Sorgen um die Kapazität meines mailpostfaches. Wo kann man sehen, wann es voll ist?
.................................................. ...............................
Ich bedanke mich herzlich für die nette Anfrage. Leider erhalte ich derartig viele, dass ich unmöglich alles individuell beantworten kann und bitte deshalb, diese pauschale Antwort zu entschuldigen. Mein Mail-Postfach quillt schier über.
Jochen Schmidt und ich haben über 1000 Pflanzen der ersten Generation in Pflanztöpfen verschenkt und die restlichen 300 zur Weiterzucht an Herrn Hubert Nickels / Kohlosseum in Wesselburen weitergereicht, mit der Auflage, diese in einem Treibhaus zu vermehren und nur den jährlichen Ernteertrag für seine Rezepturen zu verwenden.
Hubert Nickels hat einen Krautsalat entwickelt, dem er in Rapsöl eingelegtes Jiaogulan beifügt.
Um getrocknetes Jiaogulan-Kraut nutzbar zu machen, das hier ohnehin nicht über den Winter kommen würde, habe ich die Firma Kalle-Bäcker in Marne gebeten, dieses in ein Brot einzubacken.
Die unterirdischen Pflanzen sind hingegen winterresistent bis minus 18 Grad.
Mehr fällt mir im Moment nicht ein.
Ausser einem wichtigen Warnhinweis:
Zur Zeit erobern Scharlatane und Bauernfänger den Jiaogulan-Markt. Teepreise wurden in den vergangenen Wochen verdoppelt, teilweise mit Rasenschnitt vermengt.
Ursache war ein Bericht in einer Apothekenzeitschrift über Jiaogulan-Experimente im Heidelberger Krebsforschungszentrum.
Ich distanziere mich ausdrücklich von jeder Form von Geschäftemacherei mit der Betroffenheit von Krebskranken. Ich habe selbst Krebs und weiss, wie erbärmlich solche Tendenzen sind. Wir haben grundsätzlich nie einen Cent für unsere wertvollen Pflanzen der ersten genetischen Generation verlangt.
Im Handel sind z.Zt. fast ausschließlich Samen-Nachzuchten einer unbestimmbaren dritten oder vierten Generation. Anscheined sind wir in Deutschland z.Zt. die einzigen, die geklonte Nachzuchten der ersten, aus Thailand mitgebrachten Generation sind.
Um über unsere Aktivitäten zu berichten, habe ich eine kleine website eingerichtet:
http://www.myspace.com/jiaogulan1
Ausserdem erfährt man hier wichtige Dinge über Jiaogulan und uns:
http://www.dithmarschen-wiki.de/Jiaogulan
Ich bedaure, Ihnen zur Zeit keine Pflanze liefern zu können.
Vielleicht finde ich einen Webmaster, der mir hilft, eine professionellere Homepage zu basteln und einen Newsletter einzurichten. Ich verwahre Ihre Mailadresse und werde Sie dann darüber informieren.
Gute Grüsse, Ihr Jens Rusch http://www.jensrusch.de
dwarslöper
01.12.2008, 18:40
Moin Moin Jens
Habe gestern abend die Sendung gesehen, und war sehr beeindruckt von
deiner Schilderung,über und von dem JIAOGULAN- Kraut, ich bewundere Euren
ehrenamtlichen Einsatz um anderen Menschen zu helfen. Da du ja selbst be-
troffen bist, und aus Brunsbüttel kommst, hat es mich besonders interressiert,
denn mein jüngerer Bruder ( Bj. 1949) , der fast 30 Jahre im Kernkraftwerkbau
tätig war,und alle norddeutschen KKW´s mitgebaut , und später gewartet hat,
hat uns 2003 nach schwerer Leukämie verlassen. Ich habe 2001 in der Uni
Kiel Blutplasma gespendet, 18 Monate hat es sein Leben verlängert, aber dann
war der Krebs stärker und er musste sterben.
Dank meiner Erfahrung kann ich nur den Hut ziehen, vor Leuten wie Du und
deinen Unterstützern, mach weiter so, und lass dich nicht beirren, bleibe gesund und : DÜTHMARSCHER UNKRUT LETT SIK NIE ÜNNERKRIEGEN, so wie wi
datt sünd,Gruß vom Bodensee an die Nordseeküste Dwarslöper :top: :cool:
Momme Mannüberbord
20.12.2008, 16:48
Das tut mir sehr leid um Deinen Bruder
und es macht mich auf besondere Weise betroffen.
Als ich in der Uni-Klinik um mein Leben rang, fragte mich jeder zweite Arzt, wie weit ich denn vom KKW weg wohnte.
Ich habe mir dann die Formel zurechtgelegt, wenn das wirklich relevant wäre, dann müsste ja jeder Mitarbeiter dort an Krebs erkranken - und das sei offensichtlich nicht der Fall.
So bastelt sich halt jeder seine heile Welt.
Seit Kurzem erhält man in unserem/meinem neuen
www.forum-patientenkompetenz.de ungewohnte Einblicke, u.a. auch in den Krebsatlas SH, leider zunächst noch mit einiger Verzögerung. Aber immerhin mit dem Hinweis, dass aktuelle Daten in der Uni-Lübeck erhältlich sind. Einiges an diesen Daten ist für die Menschen in meiner Region durchaus beängstigend.
Ich bin jetzt dabei, diese Daten aufzuarbeiten, auch jene, die wir beim letzten Treffen mit Dr. Rogge im WKK erhielten. Ich möchte aber weder bei anderen Menschen, noch bei mir selbst Panik verursachen oder nicht überprüfbare Dinge in die Welt setzen.
Wach bleiben!
Dank für Deinen netten Zuspruch. Kann man mal gebrauchen.
Momme Mannüberbord
29.12.2008, 17:19
http://i188.photobucket.com/albums/z298/Lyra-Kultur/header800.jpg
Meine Jiaogulan-Heimseite (http://www.jiaogulan-unsterblichkeitskraut.de)
So ganz ist die Seite noch nicht fertig und leider lädt sie nur sehr langsam auf, aber ich bemühe mich, hier eine Plattform für die unzähligen Nachfragen einzuzrichten.
Soeben erfuhr ich von einem staatlichen Förderprogramm in Thailands Norden für den Jiaogulan-Anbau.
Damit will man nicht nur der gravierenden Nachfrage von Pharma-Instituten und Krebskranken in aller Welt entsprechen, sondern gleichzeitig Opium-Bauern dazu bewegen, ihren "Anbau" umzustellen.
Momme Mannüberbord
05.01.2009, 20:57
http://i188.photobucket.com/albums/z298/Lyra-Kultur/Jiaogulan/Plakat600.jpg
Lüttmoor
01.02.2009, 16:30
Jiaogulan als TCM nehme ich seit einigen Jahren täglich zu mir. Den Tee beziehe ich direkt aus der TCM Pharmacie. Es hat mir bisher nur gute Dienste erwiesen und bei einem akuten Virusinfekt mitten im Atlantik mit hohen Fieberschüben habe ich durch den Tee meine Selbstheilungskräfte wieder mobilisieren können und bin wieder gesund geworden! Ohne Antibiotica bzw. Sulfonamide und Antiphlogistica. Was für ein Segen für die Naturheilkunde, dass es dieses Wunderheilmittel gibt.
Momme Mannüberbord
09.02.2009, 18:59
Ich erhielt gerade einen sehr netten Anruf aus Binz. Dabei erfuhr ich, das der SWR eine sehr informative Sendung zum Thema Jiaogulan ausstrahlte und ein geniales Rezept für einen Jiaogulan-Sekt zeigte:
Jiaogulan-Sekt (http://www.swr.de/gruenzeug/-/id=100758/nid=100758/did=4217562/1yj3l26/index.html) in der Sendung "Grünzeug"
Momme Mannüberbord
09.02.2009, 19:28
http://www.dithmarschen-wiki.de/images/8/80/Flyer_Titel_aussen1200.jpg
Momme Mannüberbord
09.02.2009, 19:29
http://www.dithmarschen-wiki.de/images/7/7d/Flyer_Innen1200.jpg
Momme Mannüberbord
09.02.2009, 19:33
Ja, ich weiss, ist etwas groß geraten. Aber so hat jede/r die Möglichkeit, sich den Flyer auszudrucken und eventuell weiterzureichen.
Wenn ich mir die Zugriffszahlen hier im Forum anschaue und den rekord-Status im Dithmarschen-Wiki ebenfalls bei diesem Thema ausmache, dann läßt das doch auf ein sehr großes Interesse schließen.
das mag das Format rechtfertigen, oder?
Besonders freue ich mich, wenn ich Jiaogulann bei Google eingebe und sehe, daß wir bei 162 000 Einträgen an dritter Stelle stehen. Das ist doch echt nicht schlecht.
Momme Mannüberbord
18.02.2009, 09:06
Die Befürchtung, Schulmediziner würden jede Form von Alternativmedizin kategorisch ablehnen kann Martin Leibl absolut nicht bestätigen: "Uns ist alles willkommen, was heilt!"
Petra van Teefelen, Leiterin der durch die Erlöse der Wattolümpiade finanzierten onkologischen Beratungsstelle in der Westküstenklinik, vermittelte dem sehr interessierten Publikum in ihrer Begrüßung auch genau den Eindruck, den richtigen Mann eingeladen zu haben. Der Referent Martin Leibl arbeitet in der interdisziplinären onkologischen Ambulanz der Uni-Klinik in Kiel und kennt die Bedürfnisse von Krebspatienten sehr genau: "Wir nehmen ihre Sorgen sehr ernst und berücksichtigen nach Möglichkeit auch die Ansprüche der Patienten, die auf natürliche Verfahren als Begleitung von Chemotherapie, Operation oder Bestrahlung nicht verzichten möchten." Ernüchternd wirkte auf die zahlreich anwesenden Betroffenen jedoch, daß kaum ein natürliches Präparat wissenschaftlichen Kriterien standhält. Woran das liegt, erläuterte Martin Leibl an einigen Fallstudien, die alle eines gemeinsam haben: Die Pharma-Industrie kann daran kein Geld verdienen. Also gibt es auch niemanden der die notwendigen Studien, Doppelblindversuche etc. finanzieren würde. Daraus resultiert wiederum, das kein Auswertung von Langzeitstudien durchgeführt werden kann, zumal ein Mangel an Probanden (Versuchspersonen) hinzukäme. Ein weiterer Aspekt ist auch, daß ein Präparat, das sich im unkontrollierten Handel bereits mit Gewinn veräußern läßt, möglicherweise durch den negativen Ausgang einer solchen Studie, an wirtschaftlichem Wert verlieren könnte - also hat auch der Hersteller oder Händler daran kein Interesse. Dieses Dilemma veranschaulichte Leibl am bekannten Mistelpräparat "Iskador". Dieses vom Antroposophen Rudolf Steiner bereits 1921 entdeckte Präparat wird je nach Sichtweise erfolgreich oder wirkungslos in der alternativen Onkologie verwendet.
Doppelblindversuche, bei denen weder der behandelnde Arzt, noch der Patient wissen, ob ein Scheinpräparat (Placebo) oder das tatsächliche Präparat für vergleichende Studien verabreicht wurde, bleiben bis heute aus. Ernüchternd für einige der anwesenden Krebsbetroffenen, die mit dem Mistelpräparat bereits seit Jahren ihre Hoffnungen auf eine Lebensverlängerung verknüpfen. Leibl unterbrach seinen Vortrag immer wieder, um geduldig und präzise Fragen zu beantworten. Die Frage, ob Auskünfte über alternative Behandlungsmethoden in den beiden onkologischen Beratungsstellen in Dithmarschen zu erhalten seien, verneinte Petra van Teefelen. Dieses wäre gleichzusetzen mit einer medizinischen Beratung und die könne nach wie vor nur von Ärzten geleistet werden. Ein gutes Stichwort für Jens Rusch, der erkannt hatte, daß das Bedürfnis von Krebsbetroffenen nach komplementären Mitteln und Möglichkeiten auf offiziellem Wege nicht befriedigt werden kann: "Genau aus diesem Grunde veranstalten wir diese Informationswoche- und wie es aussieht, werden wir sie wiederholen müssen, weil es entsprechende Strukturen für die Förderung von Patientenkompetenz in dieser Region einfach noch nicht gibt." Interessant mögen auch einige Publikumsstimmen sein: "Wenn man auf keine Studien zurückgreifen kann, bleiben ja nur die überlieferten Patientenerfahrungen- und die zeigen ein verzerrtes Bild: Wer überlebt, kann schwärmen, wer stirbt, kann keine Kritik mehr äußern." Oder "Ich vermisse eigentlich meinen Hausarzt bei diesem Vortrag. Wie bilden die sich in diesem Bereich, der ihren Patienten doch ausgesprochen wichtig ist, eigentlich fort?"
Morgen, am Donnerstag, den 19. Februar, besteht die letzte Gelegenheit, sich um 17 Uhr den Vortrag über das Unsterblichkeitskraut "Jiaogulan" anzusehen. Der Eintritt ist frei.
Diese Vortragsreihe der Krebsgesellschaft Schleswig-Holstein setzt der Verein der Freunde und Förderer der Wattolümpiade e.V. am Dienstag den 21. März mit dem Thema "Ganzheitliche Bewegung von Körper, Geist und Seele" in der Galerie Rusch fort.
Moin!
Ganz zufällig fiel mir der Katalog eines Pflanzen-Versandhandels in die Hände, in dem u.a. Jiagulan-Plfanzen angeboten werden. Die Pflanze wird als Unsterblichkeitspflanze, als chinesisches Heilkraut, das die Abwehrkräfte stärkt und die Selbstheilung aktiviert angepriesen.
Die Pflanze soll winterhart und pflegeleicht und für Beet und Kübel geeignet sein und eine ganzjährige Ernte ermöglichen. Es wird empfohlen, täglich zwei bis drei frische Blätter zu pflücken und zu essen oder als Tee aufzubrühen.
Drei Jumbopflanzen werden sehr kostengünstig angeboten.
Hat da Jens' Initiative einen Pflanzenhändler etwa auf eine gewinnbringende Idee gebracht? :(
Wenn aber auf diese Weise viele Krebskranke die Möglichkeit haben, an die vielversprechende Heilpflanze zu kommen, dann ist das doch begrüßenswert.
Nähere Angaben zu besagtem Versandhandel auf Wunsch per PN.
Gruß
Bea
geoHartmut
21.03.2009, 15:11
... was Jens in diesem Thread an dieser Stelle (http://www.kuestenforum.de/forum2/showpost.php?p=27316&postcount=30) u.a. über das Nachlassen der Wirksamkeit geschrieben hat:
...
Aber:
Hier in Deutschland "weitergezüchtete" Jiaogulan-Pflanzen verlieren nach der dritten Generation an Wirkstoff. Und wer sagt Dir, die wievielte Generation man Dir dort verkaufen möchte? Gärtner verdienen ihr Geld durch Vermehrung ihrer Bestände.
Das ist ja der Hauptgrund, weshalb wir uns um Samen direkt aus dem Ursprungsgebiet bemühen.
Genetische Anpassungen finden bei Pflanzen nicht lauthals statt, aber Tageslichtdauer, Lichtstärke, die Dauer von Durchschnittstemperaturwerten verändern auch Wirksamkeit.
Bei Gemüse kann man das schnell am Geschmack feststellen, bei Kräutern dieser Art wohl kaum.
...
LG Hartmut
Hm, das mit dem Nachlassen der Wirksamkeit hatte ich tatsächlich nicht mehr im Kopf.
Gruß
Bea
Momme Mannüberbord
21.03.2009, 20:56
Da haben sich inzwischen einige unerfreuliche Sachen ergeben.
Ihr erinnert, daß wir im vergangenen Frühjahr über 1000 Pflanzen der ersten Generation an Krebsbetroffenen verschenkt haben ?
Darunter waren anscheinend Händler und Züchter, die sich nur als Krebskranke vorstellten, die Pflanzen bei uns umsonst abgriffen, weiterzüchteten und nun fett verkaufen. Ich bin darüber echt sauer.
Ich hatte ausdrücklich jedem/jeder Beschenkten abverlangt, die Keimlinge oder Samen an weitere Krebsbetroffenen weiterzuverschenken.
Ich hasse diese Form der Geschäftemacherei.
Wir haben sehr viel Zeit und Aufwand investiert, aber um zu helfen und nicht, damit Dritte sich daran bereichern.
Momme Mannüberbord
18.04.2009, 18:16
Im Dithmarschen-Wiki haben wir jetzt bekanntgegeben, daß wir eine begrenzte Anzahl unserer Nachzüchtungen gegen eine Schutzgebühr an bestimmten Tagen abgeben werden.
Ich kann nur hoffen, daß das jetzt richtig eingeordnet wird.
Anders bekommen wir das nicht in den Griff. Sollte das Komplikationen oder sonst was nach sich ziehen, stellen wir das sofort wieder ein.
Ich meine, der Umstand, daß wir weit über tausend Pflanzen (wertvolle Stämme) verschenkt haben, kann nicht dazu führen, daß man uns Geschäftemacherei unterstellt. Aber es würde mich nicht wundern, wenn sich Leute finden, die das anders interpretieren.
Jetzt wollten wir eigentlich einen Schlußstrich gesetzt haben - andererseits verfügen wir noch über einige, wenige Pflanzen. Wem soll man die zugestehen? Händlern? Andererseits haben wir doch einiges an Zeit und Mühe investiert und eigentlich erst dafür gesorgt, daß Jiaogulan bei uns bekannt wurde.
Wie seht Ihr das ?
Momme Mannüberbord
19.04.2009, 08:01
http://www.dithmarschen-wiki.de/images/7/71/Hinweis.jpg
Momme Mannüberbord
29.04.2009, 18:11
Was wir mit dem Erlös machen wollen, lest Ihr im Beitrag "Insekten als Detektive"
Momme Mannüberbord
30.05.2009, 19:04
Weil danach immer wieder gefragt wird:
Zubereitung und Verzehr
Junge Jiaogulan-Blätter sind zart und angenehm im Geschmack, ähnlich wie leicht herber Sauerampfer. Auf den Tag verteilt ein halbes Dutzend Blätter frisch aus dem Garten roh verzehrt sind durchaus bekömmlich. Grössere Blätter sollte man sammeln und im Schatten trocknen, im Herbst ohnehin, denn die Pflanze überwintert bei uns unterirdisch zwar schadlos, verliert aber wie alle anderen Pflanzen auch ihre oberirdischen Teile.
Hierbei schrumpfen die Blätter durch Feuchtigkeitsverlust (Dehydration)ganz erheblich bis auf Pergamentstärke. Beim Aufgiessen wie bei einem normalen schwarzen Tee entfalten sich dann die Blätter in starkem Maße und daher wird die Dosierung oft unterschätzt. Es kann - die Erfahrung habe ich selbst machen müssen - zu Überdosierungen kommen. Allerdings sind meine Speicheldrüsen inaktiv und meine Schleimhäute durch Bestrahlung stark beschädigt. Reizhusten und eine mutierte Schleimbildung sind dann die Folgen. Eine Reduzierung der Menge bringt dann aber leicht Abhilfe.
So sollte jede/r seine eigene Dosis herausfinden und etwa soviel davon verwenden, wie für einen leichten Teeaufguss. Wer den Aufguss einmal überdosierte wird dabei schnell von der Kraft der Pflanze Kenntnis nehmen dürfen. Geschmacklich ist Jiaogulan recht sensationslos, günstigstenfalls mit grünem Tee zu vergleichen. In Thailand mischt man ihn gern mit Ingwertee und Lemongras. Man kann Jiaogulan aber bedenkenlos mit jedem anderen Tee ganz nach eigener Vorliebe mischen. So kommt auch Abwechslung in den täglichen Aufguss.
Die aufgegossenen Teeblätter muss man nicht wegwerfen, sondern kann sie - ähnlich wie Spinat -etwa zu einem Spiegelei- durchaus noch verzehren. Auch frische Blätter kann man wie Spinat zubereiten und natürlich auch einer frischen Salatmischung hinzufügen.
In letzter Zeit liest man häufig davon, daß der Genuss während einer Chemo-Therapie mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden sollte, weil bei speziellen Therapien, die Ergebnisse der Chemo ansonsten gemindert werden könnten. Das sollte man durchaus ernst nehmen.
Unsere persönlichen Beobachtungen sagen allerdings etwas anderes aus: Als wir über 1000 Jiaogulan-Pflanzen an Krebsbetroffene verschenkten, baten wir diejenigen, die sich in einer Chemo-Therapie befanden, oder diese noch vor sich hatten, um ein Feedback. Wir erhielten durchweg die Rückmeldung, daß die deutlich verbesserte Vitalität der Jiaogulan-Trinker dazu führte, daß diese die Therapie kraftvoller und unbeeinträchtigter durchmachten, als Patienten, die hierüber nicht verfügten, oder kein Interesse daran hatten. Aber das sollte jede/r selbst entscheiden. Ich bin kein Arzt, lediglich ein Krebsbetroffener.--Jens Rusch 19:57, 30. Mai 2009 (CEST)
Momme Mannüberbord
03.07.2009, 06:59
Es sind jetzt nur noch wenige Jiaogulan-Pflanzen vorhanden, die ich abgeben könnte.
Momme Mannüberbord
05.07.2009, 14:50
Gerade gesehen: Im Dithmarschen-Wiki hatten wir auf der Jiaogulan-Seite über 23 000 Zugriffe und stehen bei Google jetzt auf Platz 2 !
http://www.dithmarschen-wiki.de/images/7/71/HeikeG%C3%B6tz.jpg
Momme Mannüberbord
09.08.2009, 12:24
http://www.dithmarschen-wiki.de/images/9/98/Plakat800px.jpg
Hallo Krebskranke und Gesunde
Ich möchte hier auch mal was schreiben als Betroffener. Kurze Vorgeschichte:
Diagnose war 2007 Unmotierte-CLL ( Chronische Lymphatische Leukämie)
mit „Deletion 17p“ ( Hauptgewinn) das zu erklären würde zu lange dauern, Deletion 17p einfach mal Google.
Erst wollte man mir eine Zytostatikatherapie verpassen, danach sollte ich eine
Hochdosis Chemotherapie mit anschließender allogener Stammzellen-transplantation
bekommen. Nun…was soll ich sagen, mein Bauchgefühl hat gesagt, du brauchst das
erst mal nicht. Habe Unmengen von Info in mich reingezogen …über Schulmedizin,
und natürlich auch über Alternativmedizin. Festgestellt habe ich das man sich auf sehr
dünnem Eis begibt, und die Kuh ist noch lange nicht von Eis geholt.
Fakt ist : Die Schulmedizin hat seit Jahrzehnten keine Erfolge in Sachen „Krebsbekämpfung“ aufzuweisen, obwohl Millionen Euros Jahr für Jahr in die Forschung gesteckt werden, und die Pharma-Industrie sackt Milliarden Euros für Krebsbehandlung ein.
Fakt ist aber auch : Die Alternativmedizin bekommt keine Forschungsgelder.. kann aber auch keine großen Erfolge nachweisen, wie den auch…ohne Forschung. Obwohl es gute Ansetze gibt.
Ich bin der Meinung, das Schulmedizin und Alternativmedizin zusammen arbeiten
sollten. Leider ist das nicht so, denn die Schulmedizin hasst die Alternativmedizin wie der
Teufel das Weihwasser.
Wer „nein“ sagt zur Chemo, kann sich oft nicht mehr an die starke Schulter eines Arztes lehnen, sondern muss manchmal in totaler Selbstverantwortung dem Krebs den Kampf ansagen. Dieser Weg führt durch tiefste Täler und Abgründe. Aber wenn es ums Überleben geht, ist letztlich kein Morast zu tief, keine Fegefeuer zu heiß, denn wer kämpft, wird siegen.
Künstler Jens Rusch sagt:
„In den Regionen, in denen die Pflanze täglich gegessen oder in den Tee gemischt wird, gibt es nahezu keine Krebskranken“,
Das mag sein, aber Fakt ist auch, das im gesamten Asiatischen Raum der Krebs so gut wie Unbekannt ist. Das könnte aber auch an der Genetischen Veranlagung liegen, denn die Chromosomen der Asiaten sind in der Zahl anders als bei uns Europäern.
Ich weis darüber könnte man Streiten weil.. Krebs ist das Ergebnis eines multifaktoriellen Geschehens, bei dem psychische, chemische, mikrobielle und psychosoziale Faktoren zusammenwirken.( Oh...man das war Schwer)
Jens Rusch sagte weiter :
„Es gehe darum, den Kranken vor allem auch psychischen Halt zu geben“
Da bin ich mit ihm absoluter gleicher Meinung, denn der Glaube versetzt Berge. Nicht das
man mich jetzt falsch versteht, ich habe schon viele Berichte über Krebskranke gelesen,
die anhand ihres Glaubens… (an was auch immer), nicht weiter Erkrankt sind.
Und das waren bestimmt nicht alles Spinner.
Zitat :„Ich schließe mich BerlinKuddel an, warum umsonst?“
Ich schließe mich Kuddel „nicht“ an… weil wenn man Geld für Jiaogulan Kräuter nimmt, läuft man ganz schnell Gefahr als „Scharlatan „ abgestempelt zu werden. „Spende wäre OK“
Ich werde hier bestimmt nicht sagen was gut oder schlecht ist, ob Schul-oder Alternativ-
Medizin…. jeder muss sein eigenen Weg finden. Ob er gut war oder nicht… wird die
Zeit ihm zeigen. Mein „Nein“ zur Chemo ist mein Weg bisher gewesen, muss aber nicht dein
Weg sein.
Gruß….Klinki
(Rechtschreibfehler dürft ihr behalten)
geoHartmut
08.10.2009, 10:22
Moin moin,
diese Diskussion passt nicht so recht in das Küstenforum, weil wir hier
a) kein Fachforum sind,
und
b) unsere Schwerpunkte eindeutig woanders liegen.
Aber diese Aussage hier:
Fakt ist : Die Schulmedizin hat seit Jahrzehnten keine Erfolge in Sachen „Krebsbekämpfung“ aufzuweisen, obwohl Millionen Euros Jahr für Jahr in die Forschung gesteckt werden, und die Pharma-Industrie sackt Milliarden Euros für Krebsbehandlung ein.
ist meiner bescheidenen Laienmeinung nach falsch und absolut nicht haltbar. Sie wirft ein schlechtes Licht auf alle, die sich in der / für die Onkologie stark machen.
Als Vater eines betroffenen Kindes, das 2002 an Leukämie (ALL (http://de.wikipedia.org/wiki/Akute_lymphatische_Leuk%C3%A4mie)) erkrankt ist, und diese Krankheit nach etwa fünf (!!!) schweren Jahren so weit überwunden hat, kann ich durch engen Kontakt zu den behandelnden Ärzten und ausgiebiger Recherchen im Internet sagen, dass mein Sohn - wäre er 10 oder 15 Jahre früher erkrankt - damals nicht überlebt hätte.
Die Erkenntnisse, Medikamente und Techniken zu jener Zeit hätten nicht ausgereicht, meinem Kind zu helfen.
Bitte lasst uns nun hier im Küstenforum dieses Thema nicht zerreden, und die Aktion "Jiaogulan Kräuter für Krebskranke in Dithmarschen" als das sehen, als was sie vom Aktionator gedacht ist: Ein engagiertes Projekt eines Betroffenen, der abseits der Pfade der Schulmedizin den Menschen ohne Gewinnsucht helfen möchte.
LG Hartmut
Momme Mannüberbord
09.10.2009, 19:28
Danke für Eure Worte. Über 19 000 Zugriffe auf dieses Thema zeigen recht eindrucksvoll, für wie wichtig das Thema eingestuft wird.
Unterschiedliche Erfahrungen, unterschiedliche Betroffenheit - das generiert selbstverständlich auch unterschiedliche Auffassungen. Ich habe keine Probleme damit, diese zu tolerieren.
Mein Ziel war es zunächst, Wissen über eine der (für mich persönlich) vertrauenswürdigsten komplementären Anwendungsmöglichkeiten in unsere Region zu transportieren. Und dieses nicht nur theoretisch.
Rückblickend scheint das auch gelungen zu sein.
Parallel zu diesen Bemühungen schlich sich Mißbrauch durch Dritte ein - und ich selbst wurde definitiv auch ausgenutzt. Irgendwann ist dann der Punkt erreicht, wo der ursprüngliche Altruismus bröckelt - zumal man bisweilen wenig Rücksicht auf meine eigene Betroffenheit nahm.
Einigen meiner selbstlosen Mitstreiter wurde das ebenfalls zuviel - und wir sehen der Wiederholung der NDR-Sendung mit Heike Götz am 22.11. mit einiger Sorge entgegen.
Es kann einfach nicht sein, daß wir tausende von Pflanzen verschenken, die dann weitergezüchtet und von Anderen nun an jeder Straßenecke verkauft werden.
Sagt mir bitte, was daran falsch ist, wenn wir an dieser Stelle die Bremse anzogen.
Ich gebe nach wie vor wacker auf meinen extra dafür eingerichteten websites Auskunft und beantworte täglich ein gutes Dutzend Mailfragen.
darunter auch kritische, wie die vorstehende.
Allerdings frage ich mich langsam, weshalb ich das mache.
Ich hatte keine schlechten Absichten, wollte lediglich wichtige Erkenntnisse vermitteln, mich keineswegs bereichern. (Das versuche ich mit meinen Bildern ;-) Beschimpft wurde ich auch schon mal sehr agressiv - allerdings von einem Dummbatz, der ein Jiaogulan-Brot für "ungar" hielt, weil er mit dem Kohl darin nichts anfangen konnte und mich mit Kalle-Bäcker verwechselte.
Die vorstehenden Anwürfe kann ich auch schlecht auf mich beziehen, denn ich habe in Asien die Krebsfälle nicht selbst nachgezählt- verlasse mich auf halbwegs als seriöse einzuschätzende Quellen. Daß die von mir aus durchdiskutiert werden könnten mag ja sein - aber in diesem Punkt gebe ich Hartmut Recht - dafür ist hier der Platz wohl wirklich nicht geeignet.
Vielleicht sollt man ein Krebs-Wiki ins Leben rufen? Dort könnte man alle erdenklichen onkologischen Aspekte gleichwertig aufführen.............
Und aus meiner Sicht würde darin auch Jiaogulan eine wichtige Rolle spielen.
Momme Mannüberbord
13.03.2010, 21:19
Jiaogulan ist nur bis minus 8 Grad winterfest. Schätze mal, diesen Winter haben viele Pflanzen in Dithmarschen nicht überstanden. Wer einen Wintergarten hat ist eindeutig im Vorteil. Bin gespannt auf den Frühling.
kostheutnix
28.04.2010, 14:58
Na Ja, meine Pflänzchen haben es wohl ebenfalls nicht geschafft. :-( Jedenfalls ist bis jetzt kein Neuaustrieb zu beobachten. Bis zu Minus 18 Grad in diesem Winter hier im Rhein-Main Gebiet waren dann wohl definitv zuviel (oder zu wenig?) :mad:
LG Heiko
Momme Mannüberbord
08.05.2010, 08:46
Heute grosser Artikel im Hamburger Abendblatt:
Grüne Kraftquellen helfen Krebspatienten (http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article1488833/Gruene-Kraftquellen-helfen-Krebspatienten.html)
Auszug:
Im fetten norddeutschen Marschenboden vermehrten sich die Pflanzen derart prächtig, dass Jens Rusch schon bald mehr als 1000 Ableger an Krebspatienten abgeben konnte - mit der Auflage, Nachzuchten zu verschenken. Dabei zeigte sich schnell, dass die Konzentration der Inhaltsstoffe bei den gezüchteten Pflanzen in hohem Maße abhängig ist von genetischer Abstammung, Boden und Klima. Inzwischen ist Jiaogulan als Tee, Krautsalat und sogar eingebacken in Brot in vieler Munde. "Bei zahlreichen Krebspatienten treten dadurch deutlich weniger oder schwächere Nebenwirkungen der Chemotherapie auf", berichtet Rusch auch aus eigener Erfahrung.
Kilowatt
21.05.2010, 09:09
Wenn man keine Pflazen bekommt hab sie heute im HSE24 entdeckt für nur 24.95
oder bei Gärtner Pötschke für 8.95 :confused:
Momme Mannüberbord
21.05.2010, 11:41
Im Baumarkt bekommst Du sie für 3,95
geoHartmut
21.05.2010, 12:08
... für nur 24.95
Irgendwie müssen sie ja ihren 24 Stunden Shoppingsender finanzieren. Und wer es nicht besser weiss, hält es vielleicht sogar für ein Schnäppchen...
LG Hartmut
Dr. Katrin Schäfer
22.05.2010, 16:25
Und an einem Pflanzen- und Kräuterstand auf dem Husumer Wochenmarkt donnerstags für 3,50 €...
meine sehr schön wuchernden Pflanzen vom letzten Jahr haben den Winter leider nicht überlebt... tja, muss ich also neu investieren - zum Glück kann man dem Jiaogulan ja geradezu beim Wachsen zusehen!
Hallo,
nach jahrelangem Suchen bin ich hier fündig geworden: http://www.kcb-samen.ch/shop/advanced_search_result.php?keywords=jiaogulan&submit=ok&search_in_description=1
Die Samen sind frisch aus China importiert und noch nicht getestet auf Keimfähigkeit, wie mir der liebe Herr Brancucci mitteilte und mir sogar anbot erst nach Keimung zu bezahlen. Wirklich gut sieht es nicht aus - ich habe den schutt erst einmal durch ein 1,5 mm küchensieb getan und angesät. Ich werde ihm und Euch berichten, wie der verlauf war. Der preis für 100 stück war 8,75 + 1,50 versand, sonst 2,69 für 20 stück.
Voriges jahr erstand ich bei rü...manns samen von denen allerdings heuer nichts und letztes jahr kaum was keimte. Der preis schien mir gerade noch angemessen beim kauf, 10€ für versand von einem brief...ich würde mich schämen...
Bei ihm war es seit 4 jahren bestseller, also so ein geheimtip ist es auch wieder nicht, dass man keine samen abgeben könnte, also 2009.
Hier im forum habe ich nichts bekommen außer der verdächtigung, ich könnte mich damit bereichern wollen oder bin zumindest in den dunstkreis davon gestellt worden.
Wurscht, für die 60 euro, die ich bei dem deutschen ausgegeben habe, habe ich immerhin 3! pflanzen hochgebracht, überwintert und leider mit meinen klonen vermischt so dass ich nicht mehr weiß wer wer ist, juchuuu..
Also neustart heuer!
Von mir hat der kürbisclub basel jedenfalls vorschussloorbeeren für die ehrlichkeit und den preis.
Ich hätte vielleicht ähnlich gehandelt und die samen ohne prüfung weitergegeben in diesem fall. Ich handle allerdings nicht mit samen , sondern gebe sie nur nach zumindest einmaligem anbau ab und nur von eigenem anbau.
Das angebot, erst nach efolgter keimung zu bezahlen weil man sich nicht sicher ist, aber trotzdem die samen unter die leute zu bekommen, könnte von mir sein und deswegen schätze ich ihn!
Er hat eine angenehme stimme, weiß sich auszudrücken und hat eine schöne schrift - im gegensatz zu mir.
Mein vorschlag: warten wir die keimprobe ab!! Das saatgut sah nicht besonders gut aus und ich möchte nicht, dass er oder Ihr stress bekommt
Das wäre mir wirklich peinlich bei dem vertrauensvorschuss, den er mir gegeben hat unbekannterweise. Bitte, danke
und ciao, da SIGEI
Dr. Katrin Schäfer
28.05.2010, 13:15
Gute Nachricht: ich war zu ungeduldig! Jetzt sprießt er wieder - der totgelaubte Jiaogulan! :) Es war ihm wohl einfach nur zu kalt bisher...
Ein echter Überlebenskünstler unter den Pflanzen!
abrakadabra
28.05.2010, 22:31
Jiaogulan konnte bei meiner lieben Frau nicht helfen.
Auch andere ( Aloe-Rezepte ) nicht.
Wenn eine Zelle entartet ist ist nicht viel möglich.
Chemo hat auch nicht geholfen.
Vielleicht aber:( hätte etwas geholfen:
www.Jimhemblemms.de
:(
abrakadabra
28.05.2010, 22:56
sorry ich korrigiere..:
www.Jimhumblemms.de
das Buch
"der Durchbruch"
Natriumchlorid besiegt Krankheiten...
:(
Dr. Katrin Schäfer
29.05.2010, 13:07
Der Mann ist entweder ein Scharlatan oder hat NULL Ahnung von Chemikalien und Mineralstoffen:
Zitat:
Dies ist die modellhafte Darstellung eines Chlordioxidions (ClO2). Dieses Ion ist das Geheimnis des neuen Mineralienpräparats. Es tötet Krankheitserreger so effektiv wie kein anderes Mittel – das ist eine anerkannte Tatsache und in der Chemie wohl bekannt.
Chlordioxid ist giftig; es wird als Bleich- und Desinfektionsmittel eingesetzt. Keime tötet es ganz gewiss - eben als Desinfektionsmittel; aber ich mag mir lieber nicht vorstellen, was Chlordioxid innerhalb des menschlichen Körpers anstellt... :(
Mir erscheint das sehr unseriös und zweifelhaft...
abrakadabra
29.05.2010, 17:58
Jim Humble schreibt, dass in Afrika über 75000 Menschen von schwersten
Krankheiten geheilt wurden, mit mms.
Aus meinem Bekanntenkreis höre ich auch von erstaunlichen Heilerfolgen.
Ich selbst behandel mich auch seit knapp einer Woche und meine schon
jetzt Heilerfolge zu erkennen.
Wer also Krankheiten mit Erfolg bekämpfen will, wie
KREBS-MALARIA-HEPATHITIS-etc-etc-
oder auch nur alt werden möchte folgt Jim Humble
dem ERFINDER......
Selbstverständlich ist das nicht im Sinne der Pharmagesellschaft.
:rolleyes:
Jim Humble schreibt, dass in Afrika über 75000 Menschen von schwersten
Krankheiten geheilt wurden, mit mms.
Gibt's dafür noch ein paar andere Zeugen als einzig und alleine diesen Jim Humble?
Aus meinem Bekanntenkreis höre ich auch von erstaunlichen Heilerfolgen.
Ich selbst behandel mich auch seit knapp einer Woche und meine schon
jetzt Heilerfolge zu erkennen.
Meine Überzeugung zu diesem Thema: es ist eigentlich völlig egal, was Du futterst, ob nun hochgiftiges Chlordioxid, dieses Jiaogulan oder von mir aus auch Pferdemist. Wenn Du nur fest genug dran glaubst, wird es auch helfen.
Chlordioxid hat aber leider ein paar ganz unangenehme Nebenwirkungen, deren Folgen Du je nach Dosierung ggf. erst in ein paar Jahren spüren wirst. Daher meine herzliche Bitte an Dich: hör auf mit dem Quatsch.
Wer also Krankheiten mit Erfolg bekämpfen will, wie
KREBS-MALARIA-HEPATHITIS-etc-etc-
oder auch nur alt werden möchte folgt Jim Humble
dem ERFINDER......
Selbstverständlich ist das nicht im Sinne der Pharmagesellschaft.
:rolleyes:
Wenn ClO2 tatsächlich dieses Wundermittel wäre, könnten die Pharmaunternehmen damit Milliardengewinne einfahren. Schon mal daran gedacht? Dass dieser Jim Humble mit seinen Thesen ziemlich viel Kohle macht und evtl. auch nur ein geldgeiler A.sch ist, der auf Kosten anderer Rendite machen will, mal daran gedacht? Ist doch komisch, dass weltweit nur eine Person von der Heilwirkung dieses hochgiftigen Stoffs überzeugt ist.
Pharmabashing ist ja OK, aber bitte den Teufel nicht mit dem Belzebub austreiben.
geoHartmut
29.05.2010, 21:25
.*. .*. .*. A c h t u n g : M o d e r a t i o n .*. .*. .*.
Moin moin,
dies hier ist das Küstenforum, und kein Diskussionsforum über alternative Heilverfahren, Naturheilkunde oder Komplementärmedizin.
Bitte beendet diese Diskussion abseits von Jiaogulan.
Wenn Informations- und Diskussionsbedarf besteht, benutzt bitte die einschlägigen Suchmaschinen, um zu diesem Komplex Informationen und/oder Portale und Diskussionsforen zu finden.
Hartmut
Momme Mannüberbord
02.06.2010, 09:19
Danke Hartmut !
Genau das ist auch meine Meinung.
Es gibt derartig skrupelose Geschäftemacher und gewitzte Scharlatane, daß es schwierig geworden ist, sich davon abzusetzen.
Uns ist es bislang gelungen, ernsthaft und seriös, in stetem Dialog mit ebenfalls auf Integrität bedachten Fachleuten, dieses Thema zu behandeln und regionale Strukturen zu entwickeln.
Bitte gefährdet diese nicht, indem ihr solche Heilstheorien und selbsternannte Weltenretter mit in die gleiche Suppe rührt. Dort gehören sie definitiv nicht hinein.
Zur "Selbstzucht" aus Samen: Ja, hat den niemand unsere Hinweise auf diese unsinnige Methode gelesen? Ich wiederhole das menetekelartig:
Samen erzeugen Pflanzen, die unter VÖLLIG veränderten klimatologischen Voraussetzungen hier aufwachsen: Licht, Temperaturzyklus, Tageszyklus, Luftfeuchtigkeit etc. etc. Ist das denn so schwer zu verstehen? Die haben dann keine Wirkstoffe, sehen aber genau so aus.
Um wirksam zu bleiben, müssen die Stämme genetisch aus der "ersten generation" stammmen, also, ähnlich wie Absenker bei Erdbeeren vermehrt werden. Fragt Hubert Nickels im Kohlosseum in Wesselburen, der kann Euch das an den Pflanzen selbst erklären.
Er ist bislang der einzige, der diese Richtlinien vertrauenswürdig eingehalten hat.
Gebt doch bitte kein Geld für Dummheiten aus - und weckt keine Hoffnungen, die sich dann in Luft auflösen.
Und abermals: Jiaogulan kann keinen Tumor beseitigen! Jiaogulan macht nur den Körper vitaler und widerstandsfähiger gegen Rezidive und hilft, Therapien besser zu überstehen.
Wer etwas anderes behauptet, wandelt auf sehr, sehr dünnem Eis.
Wir haben das neimals auch nur ansatzweise anders erläutert !
Offenbar wird Jiaogulan zum Modekraut.
Hier werden Kochkurse angeboten, ich zitiere: "Führungen durch den Kräutergarten mit Vorstellung ..... insbesondere die Neuheiten auf dem Kräutermarkt, wie Jiaogulan -Kraut der Unsterblichkeit-, Gojibeere, Gotu Kola....".
Wie ich es verstehe, läuft das unter Naturaroma- und Kräuterküche.
Momme Mannüberbord
20.06.2010, 19:14
In den vergangenen Jahren mußten wir die Erfahrung machen, daß Jiaogulan-Stämme, die wir an Krebsbetroffene weitergaben, sehr standortabhängig anwuchsen. Einige der zunächst glücklichen Besitzer hatten sogar grosses Pech und die Pflanzen gingen trotz sorgsamer Behandlung ein. Nicht betroffen waren primär Hobby-Gärtner in Marschregionen, egal ob in Dithmarschen, Nordfriesland oder Ostfriesland. Dort gediehen die Pflänzchen prächtig, ganz besonders wenn meine Ratschläge befolgt wurden und zusätzlich Schafdung als Dünger hinzugefügt wurde. Sandigere Regionen hatten eher Pech und ganz besonders fatal waren die Nachrichten, die wir aus Berlin oder anderen Großstädten erhielten.
Nun muß man wissen, daß Jiaogulan als wildwachsende Dschungelpflanze primär unter großblättrigen Pflanzen aufwächst und sich dann kürbisartig ans Licht rankt. Dieser Boden ist zumeist humusreich und von Zersetzungssoffen aller Art dominiert. Dem entspricht ein Balkonkübel in der Stadt einfach nicht - und Kunstdünger sollte man auf keinen Fall anwenden bei Pflanzen, die man verzehren möchte.
Deshalb habe ich verschiedene Versuche gemacht und komme immer wieder auf meine ursprüngliche Einschätzung zurück: Schafmist und guter Dithmarscher Marschboden, vielleicht mit etwas Kompost durchsetzt - das ist nach wie vor unschlagbar.
Das, was für uns in der Region selbstverständlich und jederzeit verfügbar ist, kann jedoch für Stadtmenschen ein Problem darstellen. Deshalb habe ich heute einen ganzen Sonntag damit verbracht, Schafsdung zu schreddern. Weitaus mühsamer, als ich erwartete, denn mein Humus-Häcksler verstopfte ständig und ich mußte ihn mehrfach auseinanderbauen. Sei´s drum. Hier einige Fotos davon:
Jiaogulan-Dünger aus Schafsmist (http://www.jens-rusch.de/index.php/Jiaogulan)
Ich habe bereits eine ganze Reihe von Versuchen mit natürlicher Fermentation oder Fermentierungshilfen wie beispielsweise den Exkrementen meiner Insekten aus den Atelierterrarien gemacht. Diese stammen größtenteils aus dem gleichen Lebensraum der Jiaogulan-Pflanzen in Südost-Asien. Mit "Fermentation" bezeichnet man in der Biotechnologie die Umsetzung von biologischen Materialien mit Hilfe von Bakterien-, Pilz- oder Zellkulturen oder aber durch den künstlichen Zusatz von Enzymen (Fermenten). Das klappte auch ganz gut, nur leider habe ich diese Insekten-Hinterlassenschaften nur in sehr geringen Mengen. Da muß dann halt wieder der gute Dithmarscher Deich-Guano herhalten. In der Passage hierüber im Film Meerkampf.Watt? von Frank D. Müller wird an dieser Stelle zwar immer laut in den Kinos gelacht, aber ich meinte die Hinweise auf Dithmarscher Guano durchaus ernst. Vielleicht wäre hier auch Potential für eine sinnvolle Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Langzeitarbeitslose. Ich wäre jedenfalls bereit, für jeden Sack voller Schfamist, der von unseren Deichen abgesammelt , und vor meine Tür gestellt würde, einen entsprechenden Obulus zu entrichten. Aber trockener Schafsmist müßte es sein, denn das Geraffel mit dem Häcksler nervt.
http://www.jens-rusch.de/images/2/29/Koedelschreddern1.jpg
Momme Mannüberbord
03.09.2010, 14:25
http://www.dithmarschen-wiki.de/images/4/44/Schaukasten2www.jpg
Momme Mannüberbord
12.10.2010, 07:34
http://www.dithmarschen-wiki.de/images/d/d0/Shz12.10.2010.jpg
Momme Mannüberbord
15.11.2010, 16:46
== AKTUELL: Das Jiaogulan-Verbot ==
Der Verkauf des Jiaogulan-Tees ist auf Weisung des Niedersächsischen Ministeriums für Landwirtschaft und Ernährung ab dem 01.11.2010 untersagt worden. Hintergrund ist die sogenannte europäische Novel-Food-Verordnung. Sie besagt, dass ein Lebensmittel, welches vor 1997 nicht in nennenswertem Umfange in Europa vertrieben wurde, erst auf einem langwierigen, kostenintensiven Weg durch die Instanzen als neues Lebensmittel, Novel Food, zugelassen werden müsse. Ein populäres Beispiel hierfür ist die bisher in Deutschland nicht als Zuckerersatz zugelassene Verwendung von Stevia. In Asien wird Jiaogulan traditionell als Tee getrunken oder als Beigabe für Salate und Speisen verwendet. In den USA wird Jiaogulan seit vielen Jahren in verschiedenen Darreichungs-formen (Nahrungsergänzung oder Tee) wertgeschätzt. In der EU war es leider vor 1997 nicht ausreichend bekannt. Es drängt sich die Frage auf, wessen Interessen hier mal wieder geschützt werden sollen.
Einige Händler deklarieren jetzt Jiaogulan als Duftstoffe um. Andere vermuten, daß die Teekonzerne oder die Pharma-Industrie dahinter stecken könnte. Das Schema ist bekannt. Andere wollen es unterm Ladentisch verkaufen. Das Ganze ist absurd.
Hätte die Novel Food-Verordnung bereits vor 100 Jahren und nicht erst seit 1997 existiert, müssten die europäischen Verbraucher auf beliebte Lebensmittel wie beispielsweise Bananen, Mango, Ananas und Papaya verzichten.
Vermutlich wird Jiaogulan in absehbarer Zeit als Medikament auf dem Markt erscheinen, aber erst, wenn die Pharma-Industrie das Monopol abgesteckt hat.
'''An die Interessen Krebserkrankter denkt in diesem Zusammenhang offensichtlich niemand.'''
Wer sich selbst eine kleine Jiaogulan-Kultur angelegt hat, ist jetzt also eindeutig im Vorteil.
abrakadabra
16.11.2010, 00:21
allenfalls vorbeugen.
Auf mms und jim humble hatte ich ja schon hingewiesen.
das Krebs eine Infektionskrankheit ist ,weiß man seit 30 Jahren schon.
Trotzdem werden Milliarden in der Krebsforschung investiert um nicht´s zu finden.(siehe Krebsbankrott von Wollenberg).
Auf breiter Front sterben um mich herum die Menschen an KREBS. Alle wurden mit der Schulmedizin behandelt. Nach der ergebnislosen Chemoteraphie wird
man zum Sterben nach Hause geschickt.
Bei Gelegenheit komme ich auch auf mms zurück und erzähle von HEILERFOLGEN.
Aber heute weise ich auf weiteres hin. Behandlung mit:
Magnetpulsern bzw.kolladiales Silber und Laetril B17
:(
Dr. Katrin Schäfer
16.11.2010, 09:31
== AKTUELL: Das Jiaogulan-Verbot ==
Der Verkauf des Jiaogulan-Tees ist auf Weisung des Niedersächsischen Ministeriums für Landwirtschaft und Ernährung ab dem 01.11.2010 untersagt worden.
Hast du da irgendwo die Quelle dafür, Jens?
Also mit meiner letzten Bestellung (geliefert am 5.11.) bei meinem Händler des Vertrauens hatte ich keine Probleme.
Sollte ich noch schnell nachordern? :( Meine eigene Jiaogulan-Produktion war dieses Jahr eher mäßig; dafür treibt der Stock, den ich in diesem Jahr mit ins Haus genommen habe, jetzt munter aus...
Also: für einen hilfreichen Link wäre ich dankbar!
Liebe Grüße
Katrin
Dr. Katrin Schäfer
16.11.2010, 09:43
Also ich habe jetzt mal auf den Seiten des Ministeriums geschaut http://www.ml.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=1312&_psmand=7 - da habe ich keine solche Information gefunden; das müsste doch offiziell bekannt gegeben sein, oder?
Und wieso nur auf Weisung des "niedersächsischen Ministeriums", wenn, dann ist das doch Bundessache.
Ich hoffe mal, das ist nur eine Panikmache; bisher habe ich diese Meldung auch nur auf Seiten von Jiaogulan-Händlern gefunden und in Foren, in denen Leute darüber diskutieren.
Ich glaube das erst, wenn ich den Gesetzestext dazu vorliegen habe. ;) Und bin mal guter Dinge...
Dr. Katrin Schäfer
16.11.2010, 10:43
Also ich habe jetzt eine neue Infos dazu:
das ist wohl zunächst ein rein niedersächsischer Verweis. Wird aber mit Sicherheit nach und nach in allen Bundesländern umgesetzt, weil die die neue EU-Umsetzung der Novel Food Verordnung im April 2011 offiziell Kraft tritt.
Das bedeutet aber nicht gleichzeitig ein Verkaufsverbot für Jiaogulan-Produkte: das Kraut darf nur nicht mehr als Tee für den innerlichen Gebrauch verkauft werden, sehr wohl aber für den äußerlichen. Es kann dann z.B. als Fußbad o.ä. verkauft werden (gleicher Inhaltsstoff, nämlich Tee), und was der Verbraucher damit macht, ist da dessen Sache. ;)
kostheutnix
16.11.2010, 22:48
Das Thema war mir schon bekannt und ich hatte auch schon versucht weitere Informationen zu recherchieren. Bis auf den Verweis auf die Novel Food Verordnung leider ohne echten Erfolg.
Hier mal einen Original-Mail die ich von eine Teehändler bekommen habe:
Liebe Tee-Freunde,
der Verkauf des Jiaogulan-Tees ist auf Weisung des Niedersächsischen Ministeriums für Landwirtschaft und Ernährung ab dem 01.11.2010 untersagt worden.
Hintergrund ist die sogenannte europäische Novel-Food-Verordnung. Sie besagt, dass ein Lebensmittel, welches vor 1997 nicht in nennenswertem Umfange in Europa vertrieben wurde, erst auf einem langwierigen, kostenintensiven Weg durch die Instanzen als neues Lebensmittel, Novel Food, zugelassen werden müsse. Ein populäres Beispiel hierfür ist die bisher in Deutschland nicht als Zuckerersatz zugelassene Verwendung von Stevia.
In Asien wird Jiaogulan traditionell als Tee getrunken oder als Beigabe für Salate und Speisen verwendet. In den USA wird Jiaogulan seit vielen Jahren in verschiedenen Darreichungs-formen (Nahrungsergänzung oder Tee) wertgeschätzt. In der EU war es leider vor 1997 nicht ausreichend bekannt. Es drängt sich die Frage auf, wessen Interessen hier mal wieder geschützt werden sollen.
Gleichwohl die Qualität unseres Jiaogulan-Tees auf Anordnung der Stadt Hannover vom Landesuntersuchungsamt in Bremen geprüft und ausdrücklich nicht beanstandet wurde und unabhängig von regelmässig durchgeführten Qualitätskontrollen, die die einwandfreie Güte bestätigen, wird der Verkauf Jiaogulans als Lebensmittel untersagt werden – als Lebensmittel.
Wir sind gezwungen, ebenfalls bürokratisch zu reagieren: ab dem 01. November 2010 werden wir auf der Internetseite xxxxxxxx.eu Jiaogulan unter alternativer Deklaration, als ‚Raumluftverbesserer‘, in bewährter Qualität anbieten. Einfach gesagt: es ändert sich einzig und allein die Bezeichnung; es wird dasselbe Produkt sein.
Unsere anderen Teesorten - Moringa, Jing Shuan Oolong, Mulberry, Ingwer-Schwarztee, Hibiskus-Schwarztee, Lemongrass-Schwarztee und Jasmin-Grüntee werden Sie ebenfalls ab nächster Woche unter xxxxxxxxx.eu vorfinden.
Auch hier findet sich der Hinweis auf das Niedersächsische Ministeriums für Landwirtschaft und Ernährung.
LG Heiko
Momme Mannüberbord
24.11.2010, 21:19
Der NDR hat am Sonntag bei mir gedreht und die Sendung DAS wird morgen (Donnerstag) darüber berichten. Voraussichtlich in der Sendung: Unsere Freundin Miri Pielhau.
Momme Mannüberbord
24.11.2010, 21:30
Die Regisseurin Angelika Leiss schrieb mir heute: Das Interview im Cancer Center Hamburg mit Prof. Dr. Dirk Arnold war überraschend positiv. Er kennt die Pflanze, die Wirkung und findet es wichtig sie miteinzubeziehen... Da war ich überrascht.