Sieglinde
04.12.2007, 09:03
Der Blanke Hans in Büsum ist jetzt als erste Freizeiteinrichtung landesweit mit dem Q-Zertifikat ausgezeichnet worden. Dieses zeigt den Besuchern, dass der Blanke Hans mit einer ansprechenden Servicequalität aufwartet.
Die Zertifizierungsinitiative haben das Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr sowie der Projektträger, der Dehoga, ins Leben gerufen und ist ein Teil einer Neuausrichtung im Tourismus.
Erfreut über diese hohe Auszeichnung ist die Leiterin des Blanken Hans, Sonja Schukat. „Wir waren nicht die einzige Kultur- und Freizeiteinrichtung, die mitgemacht hat. Allerdings sind wir die erste, die die Auszeichnung erhalten hat“, sagte sie stolz.
Im Mittelpunkt der Zertifizierung drehte sich alles rund um das Thema Service, der an ganz klaren Punkten festzustellen ist. Dabei geht es bei weitem nicht nur um das Lächeln der Mitarbeiter. „Es wurde auch ganz klar überprüft, was wir unseren Kunden bieten“, sagte Sonja Schukat. Dabei überzeugte das Konzept des Blanken Hans mit seiner Familienfreundlichkeit, die in den kommenden Wochen weiter verbessert werden soll.
Dabei unterteilen sich die Maßnahmen auf einen internen Bereich, der von den Besuchern nicht wahrgenommen wird, und Verbesserungen, die die Besucher spüren. Dazu gehört auch ein neues Podest direkt an der Kasse. „Wir haben dieses seit gut drei Wochen aufgebaut, damit auch die kleinsten Besucher sehen und erleben können, was dort passiert“, sagte die Leiterin.
Familienfreundlicher gestaltet wurden auch die sanitären Anlagen. Seit kurzem gibt es Kindersitze auf einigen Toiletten, außerdem stellt der Blanke Hans kostenlos Feuchttücher und Windeln für Kleinkinder zur Verfügung. Ferner wird in der Sturmflutenwelt künftig eine Lesebrille verliehen. „Damit können wir Gästen helfen, die ihre Brille zu Hause vergessen haben“, sagte Schukat. Zur Verfügung gestellt wurden die Brillen in der Stärke von +1,5 bis +3,0 Dioptrien von Optik Lütje. „Diese Mmaßnahmen sind zwar nur kleine Veränderungen, die aber bei den Gästen oftmals zu Problemen führen“, sagte Schukat.
Außerdem gibt es intern einige Veränderungen, die Sonja Schukat als frisch ausgebildeter Qualitätscoach umsetzen möchte. So sollen für die kommende Saison, die am 1. März beginnt, Kooperationen mit Tourist-Informationen aufgebaut werden, so dass Eintrittskarten nicht nur in Büsum, sondern auch in anderen Orten gekauft werden können. Mit welchen Gemeinden oder Städten der Blanke Hans eine Kooperation eingehen könnte, steht noch nicht fest. „Wir haben die Tourist-Informationen zuerst einmal angeschrieben, mehr möchte ich noch nicht sagen“, betont Schukat. Zudem werden die Mitarbeiter Fortbildungen zum Beispiel zum Thema Beschwerdemanagement, Kommunikation und Telefonverhalten oder auch Englisch für Touristiker besuchen.
Im kommenden Jahr soll sich ein Besuch auch wieder lohnen. „Wir werden einige neue Exponate, überwiegend Mitmach-Stationen, installieren“, verriet Schukat. Interessanteste Neuheit wird ein Tornado zum Anfassen sein, den die Besucher auch selbst ablenken können. Dieser wird das Themengebiet globaler Klimawandel ergänzen.
Mit diesen neuen Attraktionen sollen auch 2008 zahlreiche Gäste den Blanken Hans besuchen. In diesem Jahr war die Zahl der Besucher im Vergleich zum Vorjahr „leicht rückläufig“, wie Schukat sagte. Allerdings lag sie hinter der ursprünglichen Planung von 200 000 Besuchern deutlich zurück. Für das nächste Jahr sieht Schukat ein deutliches Potential bei den Schulklassen. In diesem Jahr kamen rund 220 aus ganz Schleswig-Holstein. „Wir haben einen guten Anteil, aber den möchten wir noch weiter ausbauen. Das Potential dazu gibt es auch in der Region“, sagte die Leiterin.
aus der Dithmarscher Landeszeitung vom 04.12.2007
Die Zertifizierungsinitiative haben das Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr sowie der Projektträger, der Dehoga, ins Leben gerufen und ist ein Teil einer Neuausrichtung im Tourismus.
Erfreut über diese hohe Auszeichnung ist die Leiterin des Blanken Hans, Sonja Schukat. „Wir waren nicht die einzige Kultur- und Freizeiteinrichtung, die mitgemacht hat. Allerdings sind wir die erste, die die Auszeichnung erhalten hat“, sagte sie stolz.
Im Mittelpunkt der Zertifizierung drehte sich alles rund um das Thema Service, der an ganz klaren Punkten festzustellen ist. Dabei geht es bei weitem nicht nur um das Lächeln der Mitarbeiter. „Es wurde auch ganz klar überprüft, was wir unseren Kunden bieten“, sagte Sonja Schukat. Dabei überzeugte das Konzept des Blanken Hans mit seiner Familienfreundlichkeit, die in den kommenden Wochen weiter verbessert werden soll.
Dabei unterteilen sich die Maßnahmen auf einen internen Bereich, der von den Besuchern nicht wahrgenommen wird, und Verbesserungen, die die Besucher spüren. Dazu gehört auch ein neues Podest direkt an der Kasse. „Wir haben dieses seit gut drei Wochen aufgebaut, damit auch die kleinsten Besucher sehen und erleben können, was dort passiert“, sagte die Leiterin.
Familienfreundlicher gestaltet wurden auch die sanitären Anlagen. Seit kurzem gibt es Kindersitze auf einigen Toiletten, außerdem stellt der Blanke Hans kostenlos Feuchttücher und Windeln für Kleinkinder zur Verfügung. Ferner wird in der Sturmflutenwelt künftig eine Lesebrille verliehen. „Damit können wir Gästen helfen, die ihre Brille zu Hause vergessen haben“, sagte Schukat. Zur Verfügung gestellt wurden die Brillen in der Stärke von +1,5 bis +3,0 Dioptrien von Optik Lütje. „Diese Mmaßnahmen sind zwar nur kleine Veränderungen, die aber bei den Gästen oftmals zu Problemen führen“, sagte Schukat.
Außerdem gibt es intern einige Veränderungen, die Sonja Schukat als frisch ausgebildeter Qualitätscoach umsetzen möchte. So sollen für die kommende Saison, die am 1. März beginnt, Kooperationen mit Tourist-Informationen aufgebaut werden, so dass Eintrittskarten nicht nur in Büsum, sondern auch in anderen Orten gekauft werden können. Mit welchen Gemeinden oder Städten der Blanke Hans eine Kooperation eingehen könnte, steht noch nicht fest. „Wir haben die Tourist-Informationen zuerst einmal angeschrieben, mehr möchte ich noch nicht sagen“, betont Schukat. Zudem werden die Mitarbeiter Fortbildungen zum Beispiel zum Thema Beschwerdemanagement, Kommunikation und Telefonverhalten oder auch Englisch für Touristiker besuchen.
Im kommenden Jahr soll sich ein Besuch auch wieder lohnen. „Wir werden einige neue Exponate, überwiegend Mitmach-Stationen, installieren“, verriet Schukat. Interessanteste Neuheit wird ein Tornado zum Anfassen sein, den die Besucher auch selbst ablenken können. Dieser wird das Themengebiet globaler Klimawandel ergänzen.
Mit diesen neuen Attraktionen sollen auch 2008 zahlreiche Gäste den Blanken Hans besuchen. In diesem Jahr war die Zahl der Besucher im Vergleich zum Vorjahr „leicht rückläufig“, wie Schukat sagte. Allerdings lag sie hinter der ursprünglichen Planung von 200 000 Besuchern deutlich zurück. Für das nächste Jahr sieht Schukat ein deutliches Potential bei den Schulklassen. In diesem Jahr kamen rund 220 aus ganz Schleswig-Holstein. „Wir haben einen guten Anteil, aber den möchten wir noch weiter ausbauen. Das Potential dazu gibt es auch in der Region“, sagte die Leiterin.
aus der Dithmarscher Landeszeitung vom 04.12.2007