Bea
29.05.2006, 14:49
Der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer bildet zusammen mit den Halligen das nördlichste von insgesamt 14 UNESCO-Biosphärenreservaten in Deutschland. Weltweit hat die UNESCO, die Bildungsorganisation der Vereinten Nationen, über 450 Biosphärenreservate anerkannt. Es sind Modellregionen mit besonders schützenswerten Kultur- und Naturlandschaften, in denen das Zusammenleben von Mensch und Natur beispielhaft entwickelt und erprobt wird.
Die fünf großen Halligen haben sich im Jahr 2005 freiwillig dazu entschlossen, sich als Entwicklungszone dem Biosphärenreservat Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und Halligen anzuschließen. Ziel ist es, die einzigartige Natur zu schützen und gleichzeitig den Menschen eine lebenswerte Zukunft in ihrer Heimat zu bieten. Es soll also eine nachhaltige Entwicklung gefördert werden. Dazu wurden bereits einige Projekte in den Bereichen Landwirtschaft und Fischerei sowie Verkehr und Tourismus initiiert und durchgeführt.
Der offizielle Begriff "Biosphärenreservat" wird von einigen Halligbewohnern jedoch als nicht so ganz passend gefunden. "Reservat" ist eher negativ besetzt und erinnert auch ein bisschen an Museum. Die Halligbewohner leben jedoch nicht im Museum und sind keine Ausstellungsstücke. Sie leben und arbeiten vielmehr im Einklang mit der Natur, die besonders geschützt ist. Daher sprechen sie lieber vom "Biosphärengebiet" oder ganz einfach von der "Biosphäre Halligen".
Eine breite Palette von sehr ansprechenden Informations- und Anschauungsmaterialien zur Biosphäre Halligen wurde von den Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften der Halligschulen im Rahmen eines insgesamt einjährigen Projektes erarbeitet. Dazu gehören u.a. ein Faltblatt, in dem die Halligschüler typische Fragen zu ihrem Leben auf den Halligen beantworten, ein Halligquiz und das Gesellschaftsspiel Bio's Fähre. Die Materialien sind zu beziehen über das Nationalparkamt in Tönning (info@nationalparkamt.de). Infos findet man auch unter www.wattenmeer-nationalpark.de und www.halligen.de .
Die fünf großen Halligen haben sich im Jahr 2005 freiwillig dazu entschlossen, sich als Entwicklungszone dem Biosphärenreservat Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und Halligen anzuschließen. Ziel ist es, die einzigartige Natur zu schützen und gleichzeitig den Menschen eine lebenswerte Zukunft in ihrer Heimat zu bieten. Es soll also eine nachhaltige Entwicklung gefördert werden. Dazu wurden bereits einige Projekte in den Bereichen Landwirtschaft und Fischerei sowie Verkehr und Tourismus initiiert und durchgeführt.
Der offizielle Begriff "Biosphärenreservat" wird von einigen Halligbewohnern jedoch als nicht so ganz passend gefunden. "Reservat" ist eher negativ besetzt und erinnert auch ein bisschen an Museum. Die Halligbewohner leben jedoch nicht im Museum und sind keine Ausstellungsstücke. Sie leben und arbeiten vielmehr im Einklang mit der Natur, die besonders geschützt ist. Daher sprechen sie lieber vom "Biosphärengebiet" oder ganz einfach von der "Biosphäre Halligen".
Eine breite Palette von sehr ansprechenden Informations- und Anschauungsmaterialien zur Biosphäre Halligen wurde von den Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften der Halligschulen im Rahmen eines insgesamt einjährigen Projektes erarbeitet. Dazu gehören u.a. ein Faltblatt, in dem die Halligschüler typische Fragen zu ihrem Leben auf den Halligen beantworten, ein Halligquiz und das Gesellschaftsspiel Bio's Fähre. Die Materialien sind zu beziehen über das Nationalparkamt in Tönning (info@nationalparkamt.de). Infos findet man auch unter www.wattenmeer-nationalpark.de und www.halligen.de .