Sieglinde
01.02.2008, 20:00
aus der SHZ (gefunden und gelesen am 01.Februar 2008 um 20.55 Uhr) :confused: Bericht datiert aber vom 2. Februar 2008 | Von gudo
http://www.shz.de/home/top-thema/article//resi-knickt-laternenmast-und-laesst-dachziegel-fliegen.html
Stürmische "Resi". So brav wie der Name klingt, gebärdete sich das Orkantief, das in Böen mit 120 Stundenkilometern über die Insel fegte, dann doch nicht. Auch wenn Sylt von größeren Schäden verschont blieb.
Sylt - Der Sylt-Shuttle nahm am Donnerstagabend mit den jeweils letzten Zügen wieder seinen Betrieb auf. "Wir haben unsere eigenen Messungen auf dem Hindenburgdamm", erklärte Sprecherin Kim Wiedemann. "Bei zwölf Windstärken, wie vorgestern, dürfen wir nicht mehr fahren. Jetzt haben wir das Schlimmste wohl hinter uns." Beeinträchtigungen im Schiffs- und Flugverkehr gab es keine.
In Westerland musste der Parkplatz am Neuen Kurzentrum an der Andreas-Dirks-Straße vorsorglich gesperrt werden, nachdem herunterfliegende Fassadenteile mehrere Autos beschädigt hatten. "Ansonsten", so Wehrführer Hauke Block, "blieb es relativ ruhig."
Ein Laternenmast an der Autobrücke in Tinnum wurde von "Resi" kurzerhand umgeweht. In der Bahnstraße und Kampende musste die Feuerwehr wegen lockerer Dachpfannen ausrücken.
Ziegel flogen auch von den Dächern des TUI-Hotels. Und das gleich reihenweise, wie ein Augenzeuge aus Rantum berichtet. Ansonsten hatte es die Feuerwehr nicht weit: An ihrem eignenen Gerätehaus hatte sich der Bauzaun selbstständig gemacht. Gestern mussten überdies einige Schächte am Raan-Hus leergepumpt werden, weil sonst die Keller übergelaufen wären.
Dr. Sylvin Müller-Navarra vom Bundesamt für Seeschiffahrt und Hydrographie gab trotz der bis zum Sonnabendnacht bestehenden Sturmflutwarnung eine günstige Prognose ab.
Für den gestrigen Freitag sollte, so die Vorhersage, das Abend-Hochwasser bzw. das Nacht-Hochwasser an der Sylter Küste noch bis maximal zwei Meter höher als das mittlere Hochwasser eintreten. Müller-Navarra: "Danach wird es sich deutlich abschwächen."
http://www.shz.de/home/top-thema/article//resi-knickt-laternenmast-und-laesst-dachziegel-fliegen.html
Stürmische "Resi". So brav wie der Name klingt, gebärdete sich das Orkantief, das in Böen mit 120 Stundenkilometern über die Insel fegte, dann doch nicht. Auch wenn Sylt von größeren Schäden verschont blieb.
Sylt - Der Sylt-Shuttle nahm am Donnerstagabend mit den jeweils letzten Zügen wieder seinen Betrieb auf. "Wir haben unsere eigenen Messungen auf dem Hindenburgdamm", erklärte Sprecherin Kim Wiedemann. "Bei zwölf Windstärken, wie vorgestern, dürfen wir nicht mehr fahren. Jetzt haben wir das Schlimmste wohl hinter uns." Beeinträchtigungen im Schiffs- und Flugverkehr gab es keine.
In Westerland musste der Parkplatz am Neuen Kurzentrum an der Andreas-Dirks-Straße vorsorglich gesperrt werden, nachdem herunterfliegende Fassadenteile mehrere Autos beschädigt hatten. "Ansonsten", so Wehrführer Hauke Block, "blieb es relativ ruhig."
Ein Laternenmast an der Autobrücke in Tinnum wurde von "Resi" kurzerhand umgeweht. In der Bahnstraße und Kampende musste die Feuerwehr wegen lockerer Dachpfannen ausrücken.
Ziegel flogen auch von den Dächern des TUI-Hotels. Und das gleich reihenweise, wie ein Augenzeuge aus Rantum berichtet. Ansonsten hatte es die Feuerwehr nicht weit: An ihrem eignenen Gerätehaus hatte sich der Bauzaun selbstständig gemacht. Gestern mussten überdies einige Schächte am Raan-Hus leergepumpt werden, weil sonst die Keller übergelaufen wären.
Dr. Sylvin Müller-Navarra vom Bundesamt für Seeschiffahrt und Hydrographie gab trotz der bis zum Sonnabendnacht bestehenden Sturmflutwarnung eine günstige Prognose ab.
Für den gestrigen Freitag sollte, so die Vorhersage, das Abend-Hochwasser bzw. das Nacht-Hochwasser an der Sylter Küste noch bis maximal zwei Meter höher als das mittlere Hochwasser eintreten. Müller-Navarra: "Danach wird es sich deutlich abschwächen."