Trocadero
14.08.2008, 08:25
Hallo,
wie angekündigt, der Bericht unseres Sommerurlaubs. Wie bereits mitgeteilt, war dies unser 1. Aufenthalt auf der Insel im Hochsommer. Sonst sind/waren wir immer zu den kälteren Jahreszeiten dort, zu Weihnachten/Silvester, Biike, im Oktober zum Worldcup etc. Für uns war der Sommerurlaub auf Sylt deshalb eine "Premiere".
Das Wetter war leider nicht so wie erwartet - hochsommerlich -, wir waren die Woche im Anschluß an die kurze Hitzeperiode da, vom 02. - 09. August. Sonne und Regen wechselten sich ab, es war zum Teil sehr windig, die Temperaturen lagen um die 18 - 20 Grad. Das hört sich zwar nicht gut an, hat uns aber nicht sonderlich gestört. Im Oktober hatten wir häufig besseres Wetter, so ist dies nun einmal an der Nordsee.
Der Urlaub war wie gehabt erholsam, wir hatten Fahrräder gemietet, was wir sonst nicht machen, und somit die Insel auf andere Art und Weise erkundet. Das hat uns wirklich neue Eindrücke verschafft, obwohl wir schon unzählige Male auf der Insel waren und eigentlich glaubten, "alles" zu kennen.
Zwei Dinge sind uns zu unseren sonstigen Aufenthalten negativ aufgefallen:
Klar, zum einen die Menschenmassen. Dachte ich bisher, die Zeit um Silvester sei hinsichtlich der Menschenmassen nicht mehr zu toppen, bin ich nun eines besseren belehrt. Mein Gott, wie voll - furchtbar. Plätze in Cafes, Restaurants etc. müssen sich regelrecht erkämpft werden und sind wie ein Sechser im Lotto. Nein, dieses Gedränge hat uns überhaupt nicht gefallen. Radfahren ist bei den Massen teilweise lebensgefährlich, wir waren Zeuge von mehreren Unfällen.
Zum anderen ist im Sommer wirklich ein anderer Menschenschlag auf der Insel unterwegs. Okay, wir haben zwischen Munkmarsch und Keitum Günter Netzer getroffen und mit diesem kurz geplaudert (sehr nett!!!), aber ansonsten finden sich ja wirklich viele Schnösel, Yuppies und Möchtegernprominente ein, dies haben wir zu den sonstigen Jahreszeiten noch nie so empfunden. Außerdem sind auch die "Normalos" anders, als zu den sonstigen Jahreszeiten. Die lockere, unverkrampfte Atmosphäre - wie sonst - haben wir schmerzlich vermißt, dies gilt auch bei Gosch nach einigen Wein. Bei den Strandkorbnutzern und Strandburgenbauern handelt es sich ganz offenkundig um ein anderes "Volkchen", als bei den Leuten, die zur kalten Jahreszeit die Insel bevölkern.
Alles in allem werden wir zukünftig Sylt im Hochsommer meiden, wir sind doch eher der "Wintertyp", aber jedem das seine...
wie angekündigt, der Bericht unseres Sommerurlaubs. Wie bereits mitgeteilt, war dies unser 1. Aufenthalt auf der Insel im Hochsommer. Sonst sind/waren wir immer zu den kälteren Jahreszeiten dort, zu Weihnachten/Silvester, Biike, im Oktober zum Worldcup etc. Für uns war der Sommerurlaub auf Sylt deshalb eine "Premiere".
Das Wetter war leider nicht so wie erwartet - hochsommerlich -, wir waren die Woche im Anschluß an die kurze Hitzeperiode da, vom 02. - 09. August. Sonne und Regen wechselten sich ab, es war zum Teil sehr windig, die Temperaturen lagen um die 18 - 20 Grad. Das hört sich zwar nicht gut an, hat uns aber nicht sonderlich gestört. Im Oktober hatten wir häufig besseres Wetter, so ist dies nun einmal an der Nordsee.
Der Urlaub war wie gehabt erholsam, wir hatten Fahrräder gemietet, was wir sonst nicht machen, und somit die Insel auf andere Art und Weise erkundet. Das hat uns wirklich neue Eindrücke verschafft, obwohl wir schon unzählige Male auf der Insel waren und eigentlich glaubten, "alles" zu kennen.
Zwei Dinge sind uns zu unseren sonstigen Aufenthalten negativ aufgefallen:
Klar, zum einen die Menschenmassen. Dachte ich bisher, die Zeit um Silvester sei hinsichtlich der Menschenmassen nicht mehr zu toppen, bin ich nun eines besseren belehrt. Mein Gott, wie voll - furchtbar. Plätze in Cafes, Restaurants etc. müssen sich regelrecht erkämpft werden und sind wie ein Sechser im Lotto. Nein, dieses Gedränge hat uns überhaupt nicht gefallen. Radfahren ist bei den Massen teilweise lebensgefährlich, wir waren Zeuge von mehreren Unfällen.
Zum anderen ist im Sommer wirklich ein anderer Menschenschlag auf der Insel unterwegs. Okay, wir haben zwischen Munkmarsch und Keitum Günter Netzer getroffen und mit diesem kurz geplaudert (sehr nett!!!), aber ansonsten finden sich ja wirklich viele Schnösel, Yuppies und Möchtegernprominente ein, dies haben wir zu den sonstigen Jahreszeiten noch nie so empfunden. Außerdem sind auch die "Normalos" anders, als zu den sonstigen Jahreszeiten. Die lockere, unverkrampfte Atmosphäre - wie sonst - haben wir schmerzlich vermißt, dies gilt auch bei Gosch nach einigen Wein. Bei den Strandkorbnutzern und Strandburgenbauern handelt es sich ganz offenkundig um ein anderes "Volkchen", als bei den Leuten, die zur kalten Jahreszeit die Insel bevölkern.
Alles in allem werden wir zukünftig Sylt im Hochsommer meiden, wir sind doch eher der "Wintertyp", aber jedem das seine...