Bea
19.06.2006, 20:10
Moin zusammen!
Die folgende Meldung habe ich gerade in den weiten des Internets gefunden:
Schiffsbergung "JULE" (Samstag, 17.06.06)
In der Nacht von Freitag auf Samstag ist am Tönninger Hafen an der Eiderkaje ein Fischereifahrzeug (Krabbenkutter) gesunken. Am Samstagmorgen war der Schrecken groß, als der Schiffseigner den Fang vom Vorabend aus dem Kühlraum seines Kutters holen wollte. Über Nacht war sein Schiff gesunken. Das Technische Hilfswerk wurde durch den Schiffseigner angefordert, um bei der Bergung zu unterstützen. Nach einer ersten Erkundung wurde durch das THW die freiwillige Feuerwehr Tönning mit einer Ölsperre nachalarmiert, da Kraftstoff aus dem Maschinenraum auszulaufen drohte. Gemeinsam wurde die Ölsperre dann in Betrieb genommen. Um das Schiff etwas aus der Wasser herauszuheben wurden mit Hilfe eines Tauchers starke Tragegurte unter dem Schiff befestigt. Das Schiff wurden dann mit zwei großen Kränen (150 und 200 Tonnen Tragkraft) eines Bergungsunternehmens angehoben bis das Deck des Schiffes leicht oberhalb der Wasseroberfläche war. Mit Tauchpumpen hat das THW das Wasser aus dem Inneren des Schiffes herauspumpen können. Das Öl, das sich mittlerweile angesammelt hatte, wurde durch die Ölsperre eingedämmt und durch spezielles Vliesmaterial aufgenommen und der Entsorgung zugeführt. Nachdem das Wasser aus dem Schiffsinneren gepumpt war, konnte das Schiff sich aus eigener Kraft über Wasser halten. Die flüssigen Gefahrstoffe an Bord wurden durch eine Entsorgungsfirma abgepumpt, unter anderem befanden sich knapp 4000 Liter Dieselöl im Kraftstofftank. Eine defekte Rohrleitung war der Auslöser.
Weitere Details zur Bergung sowie Fotos sind unter http://www.thw-toenning.de/Einsaetze/2006/jule/Bootsbergung.htm zu finden.
Gruß
Bea
Die folgende Meldung habe ich gerade in den weiten des Internets gefunden:
Schiffsbergung "JULE" (Samstag, 17.06.06)
In der Nacht von Freitag auf Samstag ist am Tönninger Hafen an der Eiderkaje ein Fischereifahrzeug (Krabbenkutter) gesunken. Am Samstagmorgen war der Schrecken groß, als der Schiffseigner den Fang vom Vorabend aus dem Kühlraum seines Kutters holen wollte. Über Nacht war sein Schiff gesunken. Das Technische Hilfswerk wurde durch den Schiffseigner angefordert, um bei der Bergung zu unterstützen. Nach einer ersten Erkundung wurde durch das THW die freiwillige Feuerwehr Tönning mit einer Ölsperre nachalarmiert, da Kraftstoff aus dem Maschinenraum auszulaufen drohte. Gemeinsam wurde die Ölsperre dann in Betrieb genommen. Um das Schiff etwas aus der Wasser herauszuheben wurden mit Hilfe eines Tauchers starke Tragegurte unter dem Schiff befestigt. Das Schiff wurden dann mit zwei großen Kränen (150 und 200 Tonnen Tragkraft) eines Bergungsunternehmens angehoben bis das Deck des Schiffes leicht oberhalb der Wasseroberfläche war. Mit Tauchpumpen hat das THW das Wasser aus dem Inneren des Schiffes herauspumpen können. Das Öl, das sich mittlerweile angesammelt hatte, wurde durch die Ölsperre eingedämmt und durch spezielles Vliesmaterial aufgenommen und der Entsorgung zugeführt. Nachdem das Wasser aus dem Schiffsinneren gepumpt war, konnte das Schiff sich aus eigener Kraft über Wasser halten. Die flüssigen Gefahrstoffe an Bord wurden durch eine Entsorgungsfirma abgepumpt, unter anderem befanden sich knapp 4000 Liter Dieselöl im Kraftstofftank. Eine defekte Rohrleitung war der Auslöser.
Weitere Details zur Bergung sowie Fotos sind unter http://www.thw-toenning.de/Einsaetze/2006/jule/Bootsbergung.htm zu finden.
Gruß
Bea