Vollständige Version anzeigen : Das erste Mal auf Amrum
Moin, Moin,
Amrum, wollte ich immer schon einmal besuchen. Diesen Wunsch habe ich vorige Woche umgesetzt. Am Dienstagmorgen hatte ich dann die Fähre per Telefon gebucht, damit das Auto mit konnte. Ohne telefonische Reservierung keine Überfahrt mit dem Auto. Für Fahrräder ist dieses nicht notwendig. Unter www.faehre.de kann man auch per Internet buchen.
Da meine Fähre erst am späten Nachmittag losfuhr, hatte ich noch genug Zeit mich in Dagebüll und Umgebung umzusehen. Endlich war es soweit, ich durfte auf den Fähranleger hinauffahren. Ein Platzanweiser sorgte dafür, dass man sich in die richtige Spur einordnete und ganz nah auf den Vordermann auffuhr. Danach ging es auf das Oberdeck, leider war das Wetter jetzt ziemlich bewölkt. Die Überfahrt in Richtung Föhr begann. Ein großes Restaurant auf der Fähre versorgte mich mit Kaffee und Käsebrötchen. Ganz langsam kam Föhr in Sicht und auf der anderen Seite die Halligen. Zwischendurch immer wieder zum Oberdeck und die Aussicht genossen.
Ankunft auf Wyk/Föhr, hier verließen die ersten Mitfahrer die Fähre und wir hatten einen Aufenthalt von 15 Minuten. Also ging ich kurz von Bord, um eine Zigarette zurauchen, da auf der Fähre überall Rauchverbot herrschte. Ich sah dem Treiben vom ein- und ausladen zu und wie weitere Gäste auf der Fähre eincheckten. Endlich ging es weiter. Weitere 30 Minuten sollte die Fahrt noch dauern. Wir umschifften Föhr und nun sah man die Schwesterinsel Amrum. Leicht im Dunst des Abends tauchte sie auf, mein Herz schlug schneller und langsam setzte die Aufregung ein. Vorbei ging die Fahrt an kleinen Kuttern und vielen Möwen, der Leuchtturm von Amrum wurde immer größer und lächelte mich an. Angekommen in Amrum ging es schnell von Bord und auf die Suche nach dem gebuchten Hotel in Wittdün. Nach etwas herumirren fand ich das Hotel und ich wurde auch schon erwartet. Schnell die Taschen abgestellt und gleich los, um die ersten Entdeckungen auf Amrum zu starten.
Teil 2 folgt….:)
Das Hotel lag nur wenige Meter von der Strandpromenade entfernt und so konnte ich in aller Ruhe um die Südspitze herumspazieren und den herrlichen Anblick auf die Halligen in mich aufnehmen. Langsam bekam ich Hunger und so suchte ich mir ein Restaurant. Gelandet bin ich dann im „Zum Steuerrad“. Dort wird bis Mitternacht jeder hungrige Gast freundlich bedient. Abgefüttert und in der Dunkelheit zurück, der Gang zum Hotel. Dort lockte das Bett und so schlief ich ermüdet und überglücklich ein.
Der nächste Morgen erwachte und so ging ich gut gelaunt zum Frühstück. Das Buffett war reichlich und viel zu lecker. So gestärkt wollte ich zu Fuß in den Ort Wittdün und um erst einmal ein paar Kleinigkeiten einzukaufen. Dann noch schnell der Gang in einem Souvenirladen, dort stand „Internetcafe“ im Schaufenster. Also nix wie rein und die Frage nach dem PC. Die Verkäuferin war zwar sehr nett und der Gang in den Keller nicht so prickelnd. Na ja, das hat man davon, wenn man seine Emails abholen muss. Der PC-Platz zwischen Elektro-Artikeln war nicht einladend und der Preis genauso wenig. Für 15 Minuten musste man 1,50 € berappen. Danach zurück zum Hotel alles ausgeladen und jetzt musste das Auto ran.
Die Fahrt ging in Richtung Nebel ein kleiner verträumter Reetdachhaus-Ort. Als ich endlich eine Möglichkeit zum Parken gefunden hatte, schlenderte ich die vielen Strassen entlang und genoss den Anblick wunderschöner Reetdachhäuser. Teilweise so liebevoll in die Natur eingebunden und mit schön angelegten Gärten. Danach zurück zum Auto, das Wetter wurde immer besser und mich reizte jetzt der Leuchtturm von Amrum.
Angekommen beim Leuchtturm, war auch hier die Parkplatzsuche ein Problem. Auf der anderen Straßenseite wurde ich dann fündig. Der Weg zum Leuchtturm war lang und als ich ihn das erste Mal in den Dünen erblickte, war ich einen Moment sprachlos. Er stand dort so Stolz und Erhaben, inmitten seiner Dünen umschmeichelt von Wolken und blauen Himmel. Jetzt kam mein Fotografenherz zum Zuge. Ich folgte dem Dünenweg und konnte es kaum erwarten an den Strand zukommen, der Weg nach oben in die Dünenhöhe war anstrengend, sehr sandig und die Fototasche schwer. Doch dann oben angekommen, was für ein Ausblick. Hinter mir der Leuchtturm und ich in einer riesigen Dünenlandschaft und vor mir Sand und Strand wie im Märchen. Mit dem Denken hatte ich aufgehört, die Kamera fing alles ein, ich war fast ganz allein am Strand. Meine Motive brauchte ich nicht suchen, ein langer weich zulaufender Kniepsand, die Dünen, der Leuchtturm und die Nordsee, es war absolut phantastisch. Dazu diese Weite, die Ruhe und die Harmonie von einer Insel, die ich mir nicht so schön vorgestellt hatte. Nach einer langen Zeit des Genießens ging ich den Weg wieder zurück und fuhr in Richtung Hotel Wittdün. Dort wurden viele, viele Fotos gesichtet und auf dem Lappy gespeichert.
Jetzt merkte ich, was für einen Hunger und Durst ich hatte und zog los, um in einem feinen Restaurant diesen zustillen. Nicht weit vom Hotel war ein Restaurant mit Namen „Strandvoigt“ und dort kehrte ich ein. Es gab ein leckeres Amrumer Fischgericht: Rotbarsch mit Bratkartoffeln und gebratenen Krabben und Miesmuscheln. Als Krönung zum Nachttisch Erdbeeren mit Vanilleeis und Sahne und eine Tasse Kaffee. Ja so ging ich richtig voll gefuttert ins Hotel um mich für den Abend vorzubereiten.
Teil 3 folgt....:)
Aber hier könnt Ihr auch schon ein paar Fotos sehen:
http://www.kuestenforum.de/forum2/showthread.php?t=416
oder hier:
http://www.kuestenforum.de/forum2/showthread.php?t=413
Moin Manu, toller Bericht. Ich bin in Gedanken "mitgefahren" !!! Meeeeeehr !!!!!
Was macht man am Abend in Amrum? Nun ich hatte von einigen Einheimischen erfahren, dass die „Blaue Maus“ ein Geheimtipp wäre. Also brachte ich meine Garderobe in Schwung und etwas Betonung für die Augen, ab zum Telefon, damit mich ein Taxi abholen konnte.
Schließlich wollte ich von den erzählten Cocktails probieren und der Weg war zu Fuß etwas weit. Die „Blaue Maus“ (http://www.blauemaus-amrum.de) liegt ein ganzes Stück abseits von Wittdün. Der Taxifahrer kam pünktlich und so konnte es losgehen.
Angekommen in der „Blauen Maus“ betrat ich ein altes Reetdachhaus mit vielen lustigen Anbauten. Es war schon ganz gut besucht und so fand ich nur mit Mühe einen kleinen leeren Tisch. Die Bedienung war schnell und kurz darauf schlürfte ich an einer leckeren Pina Colada. Der Tresen war rappelvoll und ich wusste, wenn ein Plätzchen frei werden würde, wäre das Meiner. Die Musik war genau wie der Wirt, aus einer anderen Zeit. Im Hintergrund düldelte Musik aus den 50-ern und 60-ern Jahren. Bei einigen Stücken spürte man, dass der Wirt sie sehr gerne mochte. Die Deko an der Decke erzählte Geschichten, von Plastikautos, Nummernschildern, maritime Schiffsutensilien, angenagelte Stühle, irgendwie alles Chaotisch, aber doch sehr witzig. Endlich verließen drei Herren den Tresen und schwupps, war ich auf einen der drei Barhocker gelandet.
Die Stimmung war gut und es wurde immer voller, jetzt konnte ich auf die Regale schauen und erblickte ungefähr 100 verschiedene Sorten Whisky. Am meisten machte es Spaß, dem Wirt mit Namen „Jan“ zuzuschauen. Er wirbelte mit den Gläsern und ab und zu warf er dir ein paar Sätze zu wie, ich bin kein Nordfriese, sondern Däne. Dann küsste er das Foto von der dänischen Königin und lachte. So verging die Zeit im Flug und man unterhielt sich mit rechts und links sitzenden Seemännern – Seefrauen. Aus irgendeinem Anlass kam die Sprache auf ein Getränk mit Namen „Strandhafer“ und plopp hatte ich ein Glas vor mir stehen. Ich roch daran und konnte das Getränk nicht definieren. Aber jeder meinte, man müsse es mit einem Schluck austrinken. Nach dem Prost, setzten alle an und auweia, ich dachte mein Hals wurde verätzt. Die Tränen liefen aus den Augen und meine Zunge brannte, das ging ja gar nicht, was war das Zeug ekelig. Ich brauchte eine gewisse Zeit, bis der Schmerz nachließ und wusste, davon nehme ich mir eine ganze Flasche mit. Für besondere Anlässe!!! Nach über 3 Stunden und genug Alkohol im Blut holte mich mein Taxi wieder ab und zurück ins Hotel. Mein Bett fand ich mit Müh und Not. :)
Egal, war ja schließlich ein Kurzurlaub und man macht es ja nicht jeden Abend. Der nächste Morgen kam und mein Kopf war nicht synchron mit dem Rest des Körpers. So brauchte ich doch etwas mehr Kaffee und danach noch einen Kurzbummel in die Stadt, um den Restkater wieder loszuwerden. In einem kleinen T-Com-Laden fand ich einen erneuten PC-Platz, die Preise waren auch etwas besser und so bezahlte ich für 30 Minuten im www surfen, 2,00 €.
Auf Amrum gab es ja noch zuviel zu entdecken. Also zurück zum Hotel und die Fototasche geholt und ab zum Auto.
Teil 4....folgt! :)
Dann fuhr ich mit dem Auto in Richtung Nebel und wollte unbedingt die alte Mühle fotografieren. Da das Licht zu dieser Zeit sehr schlecht war beschloss ich, die Mühle, welches Heute ein Heimatmuseum beherbergt von innen zu besichtigen. Also Ticket gekauft und los ging es. Viele alte Gerätschaften waren hier zu finden aus Landwirtschaft, Seefahrt und alter Tradition. Ich kletterte die Leiter zum Mühlenwerk hinauf und sah riesige Zahnräder aus Holz und einen großen alten Mühlenstein. Anschließend betrachtete ich noch im Nebenraum der Mühle eine kleine Aquarellausstellung, leider habe ich mir den Künstlernamen nicht behalten.
Als dann verließ ich die Mühle und siehe da, die Sonne lugte hervor, also schnell die Fotos unter Dach und Fach gebracht und überlegt was man jetzt noch anstellen könne. Ich hörte in Nebel sollte es einen tollen Badestrand geben. Also einmal durch den ganzen Ort und noch einmal die vielen hübschen Reetdachhäuser genossen und in Richtung Strand. Der Parkplatz war wenig besucht und so ging es einen langen Holz-Bohlenweg zum Strand entlang. Der Strand war genauso riesig, wie der beim Leuchtturm. Egal wo das Auge hinsah, eine Weite ohne Ende und ganz wenige Menschen. Jetzt schaltete ich den Verstand aus und ließ mich treiben vom Gefühl der Freiheit und machte Fotos von einzigartigen Momenten. Die Füße liefen von allein und plötzlich fand ich mich am Wasser wieder. Tausende Muscheln in vielen Farben und Variationen, das Rauschen der Nordsee, das Schreien der Möwen, das alles nahm ich in mich auf. Ein Blick zurück in Richtung Dünen und da war er wieder, mein großer, starker Begleiter, der Leuchtturm. So vergingen die Stunden und man verlor das Gefühl für Raum und Zeit. Aber mein Magen erinnerte mich, dass es Abend wurde.
Da das Wetter mit Sonnenschein und Wolken weiter anhielt, konnte ich doch ein bisschen hoffen, dass ich heute Abend einen Sonnenuntergang zusehen bekam. Also zurück zum Hotel, um die Akkus der Kamera neu aufzuladen und die gemachten Fotos zu sichten. Weil es mir, im Restaurant „Strandvoigt“ so gut gefiel und nicht weit weg vom Hotel war, beschloss ich dort wieder zuspeisen. Gesagt, getan und man hat mich dort mit Schollenfilet und frischen Krabben verwöhnt, danach Vanilleeis mit heißen Himbeeren. So gestärkt, konnte ich zur Strandpromenade laufen, um jetzt dem Sonnenuntergang entgegen zugehen. Auch hier war ich fast allein und war doch schon erstaunt, dass es keinen interessierte, wie die Sonne mit dem Leuchtturm kokettierte. Wow, schön, einzigartige Momente von Lichtspielen und der Natur, unwiederbringlich, niemals auch nur ähnlich. Die Sonne neigte sich immer tiefer und der Leuchtturm warf sein weites Licht, einsam in das Meer hinaus, als Hoffnungsschimmer für die Seeleute, für mich wie ein alter Freund. Die Minuten rasten und die Zeit blieb leider nicht stehen, es wurde Nacht und so ging ich mit einem tollen Erlebnis zurück zum Hotel.
Der nächste Tag, war der Tag der Abreise, nichts Weltbewegendes, ich bin noch einmal die Insel abgefahren, umso viele Erinnerungen wie möglich aufzunehmen, ich wusste, es wird kein Abschied für immer. Ich habe Amrum sehr genossen, eine Liebe zu Amrum entdeckt. Als Fazit bleibt allgemein zu schreiben:
Die Insel ist sehr zu empfehlen. Viel Weite, große gepflegte Strände, einzigartige Natur in Form von Dünen, Wäldern und Rad- und Wanderwegen. Die Amrumer sind sehr freundlich und hilfsbereit. Gute Cocktails, gibt es nur in der „Blauen Maus“, alle anderen Restaurants bieten Fertigteile an, die nicht schmecken. Essen war gut und preislich in Ordnung, also in den von mir getesteten Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten gab es mehr als genug. Beim Internet haben die Amrumer noch Hilfestellung nötig, Wireless-Lan hat sich noch nicht rum gesprochen. Ich hoffe, ich konnte euch etwas von Amrum hierüber bringen, auch wenn ich nicht der große Poet bin. :)
Wenn man den ausführlichen Bericht von manu liest, meint man fast, man wäre selbst dabei gewesen.
Das meiste kommt mir sehr bekannt vor, auch wenn ich bisher nur ein mal für einen Tagesausflug auf Amrum war. Ich habe damals die Insel mit dem Fahrrad erkundet, das hat Spaß gemacht. Leider konnte ich den Leuchtturm nicht besichtigen, eine Viertel Stunde bevor ich dort war, wurde geschlossen. Aber auch von der Aussichtsplattform in den Dünen war der Blick auf Amrum und auf die umliegenden Inseln u. Halligen wahnsinning toll.
Ein Ausflug nach Amrum lohnt sich auf jeden Fall.
Gruß
Bea
@Manu
Kompliment: ein toller Bericht - ich fühle mich, als hätte ich´s selbst miterlebt..
Es freut mich sehr, daß Amrum im "neuen" Forum dabei ist!
Die Fotos schaue ich mir mittlerweile mehrmals am Tag an:) :)
Kleine Anmerkung von mir zum Thema "Auto auf Amrum":
Am besten erkundet man diese wunderschöne Insel mit dem Rad oder zu Fuß
(besonders zu empfehlen: eine Wanderung um die "Amrumer Odde" im Norden der Insel bei Norddorf, und natürlich am Kniepsand entlang von Norddorf bis Wittdün (oder umgekehrt..) - mehr Natur und Ruhe und Entspannung gibt es nicht.
Wer also nicht mit kleinen Kindern oder/und übermäßig viel Gepäck anreist, kommt auf Amrum sehr gut ohne Auto zurecht. Direkt am Fähranleger ist eine Bushaltestelle und es gibt viele Haltestellen in allen Orten der Insel.
Wer nach einem langen Wandertag nicht mehr kann, hat immer noch die Möglichkeit, die letzten (Kilo)Meter mit dem Bus zurückzulegen..
Ich glaube, es ist allerhöchste Zeit, mal wieder nach Amrum zu fahren!
Moin,
war ganz begeistert von dem Film "Die Pferdeinsel", der auf Amrum gedreht wurde.
Ist mein erster Kontakt mit der Insel gewesen und hat mein Interesse geweckt.
Doch ganz so einsam und beschaulich, wie im Film dargestellt, ist es sicher nicht, oder?
Gruß
tammy43
seelilie
26.08.2006, 17:31
Moin,moin,
war dieses Jahr zum ersten Mal auf Amrum,leider nur für ein paar Stunden, bin von dieser Insel auch total begeistert,vorallem was man an Eindrücken so mitnehmen kann.Eine Bus Fahrt,falls man nicht gut zu Fuß oder nicht mit dem F.-rad oder Auto da ist,kann ich sehr gut empfehlen,gerade wenn man nur ein paar Std. auf der Insel ist.Mein Mann u.ich waren von dieser Fahrt sehr begeistert,da uns der Busfahrer(Insulaner)sehr viel, über die Natur, den Geflogenheiten der Insulaner,den Sehnswürdigkeiten erzählen konnte.:top:An Manu ,toller Bericht,mir war so ,als ob ich genauso lange auf der Insel war.:cool:
sonnenblumemaus
27.08.2006, 08:51
Hallo Manu!
Vielen Dank für diesen tollen Bericht. Ich hab jetzt auch volle Lust bekommen, meinen Urlaub mal auf Amrum zuverbringen. Auch Deine Bilder sind einfach nur super!!! Vielen Vielen Dank!!!
Liebe Grüße Sonnenblumemaus
Moin, Moin,
ja Amrum....*schwärmimmernoch*, werde es wohl im September wiedersehen und natürlich auch Föhr. Hoffentlich macht das Wetter mit.
@tammy43,
doch die Insel ist sehr beschaulich, am Strand hast du eine unendliche Weite....und du kannst laufen bis dir die Füsse wehtun. Einfach mal hinfahren und selber erleben! :top:
Bienenvater
27.08.2006, 14:07
Hallo Manu,
ich wollte ich könnte so anschaulich schildern wie Du. Amrum hat etwas eigenes, genau wie Helgoland - entweder man verliebt sich in die Insel bis über beide Ohren, oder man verabscheut sie, is dschah üüberhaupt nix los.
Auf Amrum war ich schon viele Jahre nicht mehr, dennoch auf Deinen Bildern habe ich alles wiedergefunden, was mir die Insel liebenswert machte und sie haben die Sehnsucht neu geweckt.
Donnerstag geht es noch einmal für zwei Wochen nach Helgoland und danach muß ich mich von den finanziellen Anstrengungen des Reisens erholen, zwischendurch waren wir nämlich noch zwei Wochen mit Enkelin und Kanu in Brandenburg, und zwar auf dem C-Platz Stendenitz am Zermützelsee, der Teil der Ruppiner Seenplatte und Ausgangspunkt vieler schöner Kanutagestouren ist. Ostdeutschland ist für uns nicht mehr unbekanntes Land, es lohnt sich durchaus bereist zu werden, trotz gegenteiliger Gerüchte.
Tschüß Horst
Stephanie
18.08.2009, 06:44
Hallo
Wir waren dieses Jahr im Juli/ Aug.in Wyk auf Föhr verbracht. Das habe ich aber schon in einem anderen Bericht hier im forum geschrieben.
Wir sind für einen Tag nach Amrum gefahren. Amrum war wunderschön. Eine richtig schöne Insel. Wir haben zuerst den Leuchtturm besichtigt und danach haben wir eine Inselrundfahrt mit dem Inselbahn "Insel-Paule" gemacht. Wir haben jede Menge interessante Dinge über Insel und Menschen erfahren. Die Insel gefällt uns richtig gut. Wirklich klasse.
Stephanie
27.08.2009, 15:30
Ich habe hier noch mal Amrum von Oben. Und natürlich den schönen Leuchtturm.
http://www2.pic-upload.de/27.08.09/yz3nhp53yf1n.jpg
http://www2.pic-upload.de/27.08.09/orlk6yui9ooe.jpg
http://www2.pic-upload.de/27.08.09/le6juf5ppb4e.jpg
http://www2.pic-upload.de/27.08.09/aw2wb7gis6u.jpg
Sehr schöne Fotos, Stephanie.
Auf den Amrumer Leuchtturm möchte ich auch gerne mal rauf. Aber leider hat es sich bei meinen bisherigen Amrum-Besuchen (Tagesbesuche) nicht ergeben, da er ja nur am Vormittag geöffnet ist. Aber vielleicht klappt es ja irgendwann noch mal.
Gruß
Bea
Bienenvater
27.08.2009, 22:15
Danke für die Fotos Stephanie. Wenn das dritte Bild eine Sicht auf den DFK-Campingplatz ist, dann möchte ichda auch mal hin.
Gruß aus Hamburg, Horst
Stephanie
28.08.2009, 05:26
Hallo Bea,
Du solltest bei einer Tagestour nach Amrum versuchen, so früh wie möglich da zu sein. Am Besten mit dem ersten Schiff. Am Schiffsanleger stehen die Linienbusse und damit fährst du zum Leuchtturm. Die Haltestelle heißt auch so und man ist in 5 Minuten da. Der Leuchtturm hat leider immer nur bis 12:00 geöffnet. Das ist wirklich schade. Aber man hat von oben eine super Aussicht.
Es lohnt sich wirklich, den Leuchtturm zu besteigen. :)
Stephanie
28.08.2009, 05:29
Hallo Horst,
das ist der DFK-Campingplatz!!!Eine sehr schöne Lage, wie ich finde. Vor Allem ist man (oder Frau) unter sich...