Bea
14.01.2010, 08:03
Moin zusammen!
Wer kennt ihn nicht, den kleinen Prinzen von Antoine de Saint Exupery? Jetzt sind zwei Friesische Übersetzungen des weltweit beliebten französischen Klassikers erschienen, und zwar beim kleinen Verlag "Edition Tintenfaß", der sich auf Minderheiten- und bedrohte Sprachen spezialisiert hat.
Friesisich ist eine eigene Sprache, die jedoch nur noch von wenigen Menschen gesprochen wird. Von der Unesco wird die friesische Sprache als "ernsthaft gefährdet" eingestuft. Es gibt zwar mancherorts in Nordfriesland in den Schulen freiwilligen Friesisch-Unterricht, aber der erreicht nicht all zu viele Schüler. Vielleicht kann ja jetzt "Der kleine Prinz" auf Friesisch einen kleinen Beitrag zum Erhalt der Sprache leisten.
Es gibt im Friesischen zahlreiche Dialekte. So haben z.B. die Inseln jeweils einen eigenen Dialekt und auch auf dem Festland gibt es verschiedene Dialekte oder Mundarten. Daher sind auch gleich zwei friesische Ausgaben erschienen, eine Version in Fering, dem Dialekt der Insel Föhr, und eine Version im Mooringer Frasch, der am weitesten verbreiteten Mundart des Festland-Friesisch.
"De letj prens" (Fering), übersetzt von Antje Arfsten, ISBN 978-3-937467-67-2, "Di latje prins" (Mooringer Frasch), übersetzt von Ingo Laabs, ISBN 978-3-937467-66-5.
Gefunden habe ich die Informationen hier: http://www.shz.de/nachrichten/lokales/husumer-nachrichten/artikeldetails/article/805/der-kleine-prinz-auf-friesisch.html.
Für mich ist die Friesische Sprache immer wieder ein faszinierendes Thema. Ich finde es ganz toll, dass es Institutionen wie z.B. das "Nordfriisk Institit" oder auch den genannten Verlag gibt, die sich für den Erhalt dieser bedrohten Sprache einsetzt. Erst kürzlich habe ich auch wieder mehrere aktuelle Texte in verschiedenen Friesischen Dialekten gesehen, und zwar im neuen Jahrbuch für Nordfriesland. Während ich die plattdeutschen Beiträge darin ganz gut verstehe, gleichen die friesischen eher einem Buch mit sieben Siegeln. Es ist eben eine eigene Sprache.
Gruß
Bea
Wer kennt ihn nicht, den kleinen Prinzen von Antoine de Saint Exupery? Jetzt sind zwei Friesische Übersetzungen des weltweit beliebten französischen Klassikers erschienen, und zwar beim kleinen Verlag "Edition Tintenfaß", der sich auf Minderheiten- und bedrohte Sprachen spezialisiert hat.
Friesisich ist eine eigene Sprache, die jedoch nur noch von wenigen Menschen gesprochen wird. Von der Unesco wird die friesische Sprache als "ernsthaft gefährdet" eingestuft. Es gibt zwar mancherorts in Nordfriesland in den Schulen freiwilligen Friesisch-Unterricht, aber der erreicht nicht all zu viele Schüler. Vielleicht kann ja jetzt "Der kleine Prinz" auf Friesisch einen kleinen Beitrag zum Erhalt der Sprache leisten.
Es gibt im Friesischen zahlreiche Dialekte. So haben z.B. die Inseln jeweils einen eigenen Dialekt und auch auf dem Festland gibt es verschiedene Dialekte oder Mundarten. Daher sind auch gleich zwei friesische Ausgaben erschienen, eine Version in Fering, dem Dialekt der Insel Föhr, und eine Version im Mooringer Frasch, der am weitesten verbreiteten Mundart des Festland-Friesisch.
"De letj prens" (Fering), übersetzt von Antje Arfsten, ISBN 978-3-937467-67-2, "Di latje prins" (Mooringer Frasch), übersetzt von Ingo Laabs, ISBN 978-3-937467-66-5.
Gefunden habe ich die Informationen hier: http://www.shz.de/nachrichten/lokales/husumer-nachrichten/artikeldetails/article/805/der-kleine-prinz-auf-friesisch.html.
Für mich ist die Friesische Sprache immer wieder ein faszinierendes Thema. Ich finde es ganz toll, dass es Institutionen wie z.B. das "Nordfriisk Institit" oder auch den genannten Verlag gibt, die sich für den Erhalt dieser bedrohten Sprache einsetzt. Erst kürzlich habe ich auch wieder mehrere aktuelle Texte in verschiedenen Friesischen Dialekten gesehen, und zwar im neuen Jahrbuch für Nordfriesland. Während ich die plattdeutschen Beiträge darin ganz gut verstehe, gleichen die friesischen eher einem Buch mit sieben Siegeln. Es ist eben eine eigene Sprache.
Gruß
Bea