Jochen
24.07.2006, 12:47
Der Leuchtturmwärter
Langsam, gemächlich steigt er die Treppe empor
Des Generators Summen dringt an sein Ohr
Die Zahl der Stufen ist im auswendig bekannt
Die unzähligen Male, die er hier schon stand
Tagein tagaus
Licht an Licht aus
Er wendelt sich aufwärts Schritt um Schritt
In seinem unnachahmlich wiegenden Tritt
Schon taucht er in den Schein des Lichts
Um ihn herum nur Meer - sonst nichts
Tagein tagaus
Licht an Licht aus
Hinter ihm die oszillierende Lampe erhellt
Wirft seinen Schatten hinaus in die Welt
Sagt ein jedem Schiff "Ich bin da,
Und schütze dich vor drohender Gefahr"
Tagein tagaus
Licht an Licht aus
Die Tage sind gezählt, in denen sie sich bewährten
Sie kennen sich gut, sind seit Jahrzehnten Gefährten
Der Turm und sein Wärter, beide zu alt
In diesem Zeitalter der digitalen Gewalt
Tagein tagaus
Licht an Licht aus
Sehnsüchtig schweifen die Blicke über die Gischt
Die des alten Mannes und das noch blinkende Licht
Der Abschied steht nahe, die Koffer bereit
Das ist das Ende der Zusammenarbeit
Tagein tagaus
Licht an Licht aus
In seinem Zimmer weit weg vom Gestade
Liegt er nun, starrt an die Decke, die fade
Und weit am Horizont, der leuchtende Pulsar
Dort will er hin zurück, wünschte er wäre schon da
Tagein tagaus
Licht an Licht aus
Die Decke über ihm wird langsam verschwommen
"Mein Turm, mein Leben" denkt er benommen
Blinke mir den Weg in der vertrauten Weise
Denn dieses ist meine letzte Reise
Tagein tagaus
Licht an Licht aus
Licht aus!
Gruß
Jochen
Langsam, gemächlich steigt er die Treppe empor
Des Generators Summen dringt an sein Ohr
Die Zahl der Stufen ist im auswendig bekannt
Die unzähligen Male, die er hier schon stand
Tagein tagaus
Licht an Licht aus
Er wendelt sich aufwärts Schritt um Schritt
In seinem unnachahmlich wiegenden Tritt
Schon taucht er in den Schein des Lichts
Um ihn herum nur Meer - sonst nichts
Tagein tagaus
Licht an Licht aus
Hinter ihm die oszillierende Lampe erhellt
Wirft seinen Schatten hinaus in die Welt
Sagt ein jedem Schiff "Ich bin da,
Und schütze dich vor drohender Gefahr"
Tagein tagaus
Licht an Licht aus
Die Tage sind gezählt, in denen sie sich bewährten
Sie kennen sich gut, sind seit Jahrzehnten Gefährten
Der Turm und sein Wärter, beide zu alt
In diesem Zeitalter der digitalen Gewalt
Tagein tagaus
Licht an Licht aus
Sehnsüchtig schweifen die Blicke über die Gischt
Die des alten Mannes und das noch blinkende Licht
Der Abschied steht nahe, die Koffer bereit
Das ist das Ende der Zusammenarbeit
Tagein tagaus
Licht an Licht aus
In seinem Zimmer weit weg vom Gestade
Liegt er nun, starrt an die Decke, die fade
Und weit am Horizont, der leuchtende Pulsar
Dort will er hin zurück, wünschte er wäre schon da
Tagein tagaus
Licht an Licht aus
Die Decke über ihm wird langsam verschwommen
"Mein Turm, mein Leben" denkt er benommen
Blinke mir den Weg in der vertrauten Weise
Denn dieses ist meine letzte Reise
Tagein tagaus
Licht an Licht aus
Licht aus!
Gruß
Jochen