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#1
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Moin
Habe gestern einen interessanten Bericht, über den Büsumer Hafen, bei shz.de gelesen. Zitat:
Am interessantesten fand ich diese Zahlen- 120 Krabben- und Fischkutter, bringen die ihren Fang nach Büsum ,17 Fischkuttern kommen nur aus Büsum. Gruß Robbe
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Ik leev min Sleswig-Holsteen! |
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#2
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Ehrlich gesagt seh ich diese Entwicklung etwas kritisch. Gerade die Krabbenkutter fahren ja nicht sooo weit raus, sondern bleiben vergleichsweise nahe an der Küste. Wenn die also alle von Büsum aus auslaufen, dann bedeutet das doch auch, daß die sich in einem vergleichsweise kleinen Seegebiet auf Fangfahrt begeben, oder? Birgt das nicht die Gefahr in sich, daß bei einer gegebenen Bestandsgröße in diesem Gebiet der Fang je Kutter tendenziell kleiner wird? Und bringt es für diese Region nicht auch die Gefahr der Überfischung mit sich?
Sicher, früher gingen auch die deutschen Hochseefischer primär von CUX, BHV (und für die DRR HRO) raus, aber die verteilten sich dann beispielsweise auf viel größere Fangebiete, insofern ist diese Situation nicht vergleichbar. Alexander
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Hitzlöper (04.02.2010) | ||
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#3
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Hallo @, schöne Grüsse vom Bodensee, allen ein schönes Wochenende
Die Situation ist so, BÜSUM ist ein Fischerei- und Schutzhafen der von der EU verwaltet wird, das bedeutet, jedem Schiff ist Einkehr zu gewähren, und das ist auch richtig so, denn die Kutter egal woher, zahlen Liegegebühr, machen Umsatz mit Tanken, Proviant und die Leute lassen auch noch Geld in der Gastronomie, die Wege zum Krabbenverarbeitungsbetrieb sind kurz, würden sie z. B. in DK löschen, müssten die Krabben mit dem LKW nach Büsum gebracht werden, denn jeder Kutter hat Verträge mit seinem Abnehmer.Und das Meer ist immer noch gross genug, stellt euch mal vor, vor 50 Jahren gab es 350 Kutter an der Küste, also loyal denken, Platz ist für alle da, Gruss Udo ![]()
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Mit Liv un Seel bün un bliv ik BüsumerJung! |
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Lisa (05.02.2010) | ||
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#4
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Zitat:
Mal ganz realistisch gesehen, dwarslöper, wieviel Prozent der Krabben werden denn wirklich in Büsum verarbeitet? Worauf ich hinaus will ist folgendes: abgesehen von ein paar kleineren Betrieben in und um Büsum sind die größten Abnehmer für die in Büsum angelandeten Krabben die beiden großen niederländischen Unternehmen Heiploeg und Klaas Puul. Und die lassen den Großteil ihrer Krabben doch nicht in Büsum und Umgebung puhlen und verarbeiten, sondern in Marokko, Polen oder anderswo. Und die Weiterverarbeitung erfolgt dann wieder irgendwo anders. Insofern zieht das Argument, daß die Krabben dann per LKW nach Büsum gebracht werden müssen, eher nicht, denn tatsächlich wird der Großteil der in Büsum angelandeten Krabben ja per LKW von Büsum weggebracht, um ein paar Hundert bis Tausend Kilometer weiter weg gepuhlt zu werden, ehe sie dann als "frische Nordseekrabben" (mit ordentlich Konservierungsstoffen dran) in den deutschen Supermärkten landen. Alexander
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#5
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Moin Alexander, unser Thema war die Anzahl der Kutter in Büsum, und da ist es gut wenn mehr Schiffe den Hafen anlaufen, denn die Behörden : WSP, Zoll,
Hafenmeisterei, WSA ,Amt für ländliche Räume usw. sind alle vertreten, zum Teil nur noch als Nebenstellen, aber müssen besetzt sein, und bei 11 Büs. Kuttern ( weiss nicht ob das stimmt) aber gehen wir mal davon aus, währe es zu teuer, die Dienstellen zu unterhalten. Das die Krabben woanders gepult werden ,liegt daran das es keiner in D mehr machen will, und die Krabbenpulmaschinen noch nicht genug schaffen, der Preis die Krabben im Ausland zu Pulen, immer noch billiger ist. Les mal mein Thema im Forum, wie es bis vor 40 Jahren in Büsum gemacht wurde, jede Familie hat gepult. Wegen mir brauch das nicht so gemacht werden ich schäle 10 Pfund in gut 2 1/2 Stunden, und dann weiss ich wo die herkommen! Datt beste an de Kraut is, vun de Hand glicks inne Mund Gruss Udo, bin in 8 Tagen da und werde wieder KRABBEN pulen ![]()
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