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#1
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Hallig Süderoog-neue Bewohner
Zitat:
Manchmal möchte man eine komplette Auswechslung (der Politiker ) auch in einigen Gemeinden machen… Ein Schelm, der Böses dabei denkt! ![]()
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Grüße von luf aus dem schönen Büsum, dem Tor zum UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer. Geändert von luf (30.04.2013 um 20:05 Uhr). |
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#2
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Moin zusammen!
Nun ist es also soweit, die Matthiesens verlassen ihre Hallig. Sie haben sich ja, wie in einem TV-Beitrag mal berichtet wurde, in den letzten Jahren ein altes Reetdachhaus auf Pellworm schön renoviert als neues Zuhause. Ich wünsche den Matthiesens alles Gute für den neuen Lebensabschnitt. Den neuen Bewohnern von Süderoog wünsche ich einen guten Start auf der Hallig. Das wird schon eine Umstellung. Aber die beiden wissen sicherlich, auf was sie sich einlassen. Vielleicht bleiben sie ja auch 22 Jahre wie die Matthiesens. Die beiden neuen Bewohner von Süderoog sind übrigens auch die einzigen Personen, die dauerhaft und ganzjährig im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer wohnen (die fünf "großen" Halligen sind nicht Bestandteil des Nationalparks, die kleinen wie z.B. Süderoog jedoch schon). Gruß Bea |
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#3
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Hallig Süderoog Die beiden neuen Hallig-Bewohner Holger Spreer und Silke Wree sollen als Wasserbauwerker beim Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) angestellt sein. Außerdem sind sie Nationalparkwarte und Pächter der Hallig. Die beiden Alt-Einwohner Hermann und Gudrun Matthiesen verlassen die Hallig in wenigen Monaten. Wie Bea auch meint, 22 Jahre sind eine lange Zeit auf einer Hallig. Dazu muss man geboren sein. Einsamkeit und Ruhe pur neben den vielen Wattbewohnern und "vielen" Touristen. Den alten und neuen Hallig-Bewohnern für die Zukunft alles Gute! Hier mehr über Hermann und Gudrun Matthiesen im TV, wie Bea bereits erwähnte: www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordstory175.ht http://www.ndr.de/fernsehen/epg/epg1...1195899.htmlml
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Grüße von luf aus dem schönen Büsum, dem Tor zum UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer. Geändert von luf (02.05.2013 um 05:00 Uhr). |
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lilakuki (02.05.2013) | ||
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#4
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Moin zusammen!
Nun ja, es macht schon noch einen Unterschied, ob man auf einer der "großen" Halligen lebt oder alleine mit seinem Partner/seiner Partnerin auf der kleinen Hallig Süderoog. Es gibt viele Leute, die schon länger als 22 Jahre auf einer Hallig leben und sich dort auch wohl fühlen, aber sie leben dort eben nicht ganz so einsam und auf sich alleine gestellt wie die Matthiesens auf Süderoog. Auf den "großen" Halligen gibt es eine dörfliche Infrastruktur mit Vereinen, Gasthaus, Einkaufsmöglichkeiten. Man kann andere Bewohner treffen und sich mit ihnen austauschen, kann sich auch für das Gemeinwesen engagieren. All das gibt es auf Süderoog nicht. Ebenso ist es auf den "großen" Halligen einfacher, mal weg zu kommen, etwa für einen Ausflug aufs Festland, auch um dort Erledigungen zu machen. Das bedarf auf Süderoog viel mehr Planung. Ich stimme luf zu, dass man besondere Eigenschaften haben muss, vielleicht auch dazu geboren sein muss, um für längere Zeit zufrieden auf einer Hallig zu leben. Ich könnte mir das für mich sehr gut vorstellen. Doch für lange Jahre auf Süderoog zu leben, das ist noch einmal was ganz anderes. Und ich glaube, dass das nicht all zu viele Leute könnten. Gruß Bea |
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4Campis (03.05.2013), KatzemitHut (03.05.2013), lilakuki (02.05.2013), LittleGrisu (03.05.2013), luf (02.05.2013) | ||
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#5
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Moin zusammen!
Auch auf T-Online ist heute über den Wechsel auf Hallig Süderog zu lesen, siehe hier: http://www.t-online.de/regionales/id...-bewohner.html. Es wird auch erwähnt, dass bis Ende September beide Paare, also die alten und die neuen Bewohner Süderoogs, gemeinsam auf der Hallig leben. Genug Zeit also, damit "die Neuen" in ihre vielfältigen Aufgaben eingearbeitet werden können. Wie luf schon geschrieben hat, sind die (ab September dann wieder wie gewohnt) zwei Bewohner Süderoogs als Wasserbauwerker für den Erhalt der Halligbefestigung zuständig. Weiterhin sind sie Nationalparkwart. In dieser Eigenschaft müssen sie z.B. Brutvogelzählungen oder Wattkartierungen vornehmen, aber auch die Halligbesucher betreuen, die in den Sommermonaten im Rahmen von geführten Wattwanderungen in limitierter Anzahl für wenige Stunden nach Süderoog kommen. Zur Besucherbetreuung gehören Vorträge über Flora und Fauna sowie die Geschichte der Hallig, aber auch die Bewirtung. Bei Matthiesens gab es Erbseneintopf sowie Kuchen, alles natürlich selbstgemacht. Außerdem sind die Bewohner Süderoogs auch Pächter der Hallig und betreiben ökologische Landwirtschaft. Und die Haushaltsführung ist auf Süderoog auch ein wenig aufwändiger als anderswo. Es bedarf zum Beispiel einer guten Einkaufsplanung und Vorratshaltung, denn man kann nicht so ohne weiteres Nachschub besorgen, und elektrischen Strom gibt es nur stundenweise, produziert von einem Generator. Der NDR berichtet ausführlicher und mit schönen Fotos über den Generationswechsel auf Süderoog, siehe hier: http://www.ndr.de/regional/schleswig...deroog117.html. Diesem Beitrag ist auch zu entnehmen, dass es 30 Bewerbungen für die Nachfolge der Matthiesens gab. Mit dem Paar Nele Wree und Holger Spreer wurden wohl tatsächlich deren Wunschkandidaten ausgewählt. Gruß Bea |
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#6
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Moin noch mal!
Die Neu-Süderooger sind heute wohl in ihrem neuen Zuhause angekommen. Ich habe noch einen weiteren aktuellen, sehr ausführlichen Artikel zum Thema gefunden, siehe hier: http://www.shz.de/nachrichten/top-th...uf-hallig.html. Da ist u.a. zu lesen, dass Hermann Matthiesen seinem Nachfolger einige gutgemeinte Ratschläge für das Zusammenleben mit seiner Partnerin auf der einsamen Hallig mitgibt. Zitat:
Bea |