Der größte touristische Anziehungspunkt..

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frische Luft
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Der größte touristische Anziehungspunkt..

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ist der Dünenfriedhof auf Langeoog...

Teil-KOPIE:https://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCne ... f_Langeoog

Der Dünenfriedhof Langeoog befindet sich nordöstlich des Inseldorfs unmittelbar neben dem Sonnenhof am Fuße der Heerenhusdünen. Die Friedhofsanlage entstand 1944 nach Plänen eines Worpsweder Gartenarchitekten.
Ab 1960 erhielt sie durch Jürgen Baron von Schilling ihr heutiges Aussehen.
Die ebenfalls im Dünenfriedhof befindliche Grabstätte der 1972 verstorbenen Sängerin Lale Andersen ist der wohl größte touristische Anziehungspunkt dieser Örtlichkeit.
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LALE ANDERSEN

"Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Lale_Andersen

Lale Andersen, eigentlich Liese-Lotte Helene Berta Bunnenberg, verehelichte Beul (* 23. März 1905 in Lehe (heute Bremerhaven); † 29. August 1972 in Wien) war eine deutsche Sängerin und Schauspielerin.
Weltberühmt wurde sie durch das Lied Lili Marleen. Unter dem Pseudonym Nicola Wilke schrieb sie auch selbst Liedtexte, u. a. für ihren Nachkriegsschlager Blaue Nacht am Hafen.
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Ihr Leben:
Als Tochter eines Schiffsstewards kam Lale Andersen in Lehe, das damals noch nicht zu Bremerhaven gehörte, zur Welt und wuchs dort auch auf.[2] Bereits mit 17 Jahren heiratete sie den Maler Paul Ernst Wilke († 1971).
Zwischen 1924 und 1929 bekam das Paar drei Kinder: Björn, Carmen-Litta und Michael Wilke.
Die junge Mutter nahm Schauspiel- und Gesangsunterricht und verließ schließlich ihre Familie, um nach Berlin zu gehen. 1931 wurde die Ehe geschieden. Die Kinder wuchsen bei Verwandten und in Heimen auf. Im selben Jahr trat sie (noch unter dem Namen Liese-Lotte Wilke) erstmals am Deutschen Künstlertheater Berlin auf.
Es folgten weitere Engagements an verschiedenen Berliner Theatern. 1933 erhielt sie ein Engagement am Schauspielhaus Zürich, wo sie den Schweizer Komponisten (und späteren Intendanten) Rolf Liebermann kennen und lieben lernte. Es folgten Engagements unter anderem an den Münchner Kammerspielen. Daneben stand sie mit Volksliedern, Chansons und Schlagern auf Kleinkunst- und Kabarettbühnen (Ping-Pong, Simpl, Kabarett der Komiker, Groschenkeller), damals bereits unter ihrem Künstlernamen Lale Andersen.

1937 lernte sie in Heidelberg den Pianisten und Kapellmeister Carl Friedrich Pasche kennen, der von 1937 bis 1943 ihr Klavierbegleiter auf allen Tourneen und bei allen Schallplattenaufnahmen war oder diese leitete.
1943 zur Wehrmacht eingezogen, musste Pasche sich von Lale trennen. Nach dem Krieg fand sie andere Klavierbegleiter.
1939 nahm sie das von Hans Leip bereits 1915 getextete und von Norbert Schultze vertonte Lied Lili Marleen unter dem Titel Lied eines jungen Wachtpostens (Electrola EG 6993) auf.
Im Zweiten Weltkrieg wurde Lili Marleen über den Soldatensender Belgrad europaweit verbreitet und auf beiden Seiten der Fronten gehört, später jedoch vom deutschen NS-Regime wegen des „morbiden und depressiven“ Textes sowie seiner „wehrkraftzersetzenden Wirkung“ vorübergehend verboten.
Es wurde auf den Frontsendern jeweils vor Sendeschluss um 22 Uhr gesendet. Die hohe Popularität brachte alleine der deutschen Originalfassung des Soldatenliedes einen Umsatz von rund zwei Millionen Platten; das Lied avancierte damit zum ersten Millionenseller der deutschen Schallplattengeschichte.

1942 trat Lale Andersen in dem UFA-Kinofilm GPU unter der Regie von Karl Ritter als Sängerin des schwedischen Liedes Svarte Rudolf auf. Im selben Jahr sang sie für die Truppenbetreuung unter Begleitung von Heinz Wehner und seiner Kapelle in Oslo. Ende September 1942, nachdem der Erfolg des Liedes Lili Marleen der Reichskulturkammer und dem Propagandaministerium verdächtig geworden war, fiel auch Lale Andersen selbst bei den politischen Machthabern in Ungnade: Sie hatte die Teilnahme an einer Besichtigung des Warschauer Ghettos abgelehnt, und ihre Privatbriefe an Emigranten in der Schweiz waren bekannt geworden. Am 16. September wurde sie mit sofortiger Wirkung aus der Reichskulturkammer ausgeschlossen, ihre Schallplattenaufnahmen durften nicht mehr im Rundfunk gesendet werden und sollten bis auf die „Urplatte“ von Lili Marleen aus dem Archiv entfernt werden.
Aufgrund dieser erzwungenen Inaktivität entstand die Falschmeldung der BBC, Andersen sei in ein Konzentrationslager eingewiesen worden. Hierdurch sahen sich die Nationalsozialisten zu einem heftigen Dementi genötigt und ließen Andersen öffentlich auftreten. Ihr wurde jedoch untersagt, Lili Marleen je wieder zu singen. Im Mai 1943 wurde ihr Auftrittsverbot zwar teilweise gelockert; doch blieb es ihr strikt verboten, vor Soldaten zu singen oder sich in irgendeiner Weise mit ihrem Erfolgslied in Verbindung zu bringen. Stattdessen hatte sie sich laut Anordnung der Reichskulturkammer jederzeit für das Propagandaministerium bereitzuhalten, um für die Rundfunkpolitische Abteilung englische Schallplatten („Propagandajazz“) einzusingen.
Sie zog sich auf eine Einladung hin auf die Insel Langeoog zurück und verblieb dort bis zur Übernahme der Insel durch die kanadische Armee.

Als Interpretin von Chansons und Seemannsliedern ging sie nach dem Krieg auf erfolgreiche internationale Tourneen. Charakteristika blieben stets ihr herbes Timbre und die ungekünstelte Art ihres Vortrags.
1949 heiratete sie den Schweizer Liederkomponisten Artur Beul und blieb bis zu ihrem Tod mit ihm verbunden.
Beul schrieb für sie rund zwanzig Lieder, darunter He, hast du Feuer, Seemann?, Lieselott aus Bremerhaven, Die Fischer von Langeoog, Mit zwei Augen wie den deinen und das gospelartige Lied Moses, Moses.

Die Fischer von Langeoog:
https://www.youtube.com/watch?v=hrhLL53bYVA


1956 sang sie in dem Film … Wie einst, Lili Marleen (Regie Paul Verhoeven) die Lieder Lili Marleen und Südseenacht. Ebenso die Lili bei einem internationalen Veteranentreffen vor 16.000 Teilnehmern des Afrikakriegs.
1958 nahm sie erfolglos an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil.
1961 trat sie mit dem Lied Einmal sehen wir uns wieder erneut in der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest an, gewann und vertrat Deutschland beim Eurovision Song Contest in Cannes. Sie erreichte den Platz 13 unter 16 Teilnehmern. 1968 schaffte es Lale Andersen einmalig, in eine Schlagerparade zu kommen: mit Ketten aus Bernstein für mehrere Wochen beim Schlagerderby vom Deutschlandfunk, moderiert von Carl-Ludwig Wolff. Diese Single erschien auf dem Columbia-Label (C 23 753).

Neben den genannten Filmen trat Lale Andersen mit ihren Liedern und Schlagern bis 1970 in zahlreichen Fernsehsendungen und großen Shows auf (neunmal in der beliebten Haifischbar). Der Regisseur Truck Branss drehte mit ihr 1964 ein Porträt in Musik. 1968 spielte sie im Fernsehkrimi Einer fehlt beim Kurkonzert unter der Regie von Jürgen Roland die mutmaßliche Täterin. 1969 wirkte sie in Peter Zadeks Der Pott mit und sang das eigenwillige Antikriegslied Tragt sie sanft (Die Kugel). 1970 drehte wiederum Truck Branss ein musikalisches Porträt ihrer Wahlheimat Langeoog mit ihr, während der sie plattdeutsche Lieder sang.
1972 veröffentlichte Lale Andersen die Autobiografie Der Himmel hat viele Farben, die in der Spiegel-Bestsellerliste geführt wurde.
Kurz darauf starb sie im Alter von 67 Jahren in Wien an einem Leberkrebsleiden. Sie wurde in Wien eingeäschert, die Urne auf dem Dünenfriedhof Langeoog beigesetzt.


LILI MARLEN:
Lilli_Marlene_1939.jpg
Lilli_Marlene_1939.jpg (13.7 KiB) 923 mal betrachtet
Original Aufnahme aus dem Jahr 1938 !
https://www.youtube.com/watch?v=8btnYYDbkqQ

Das oben beschriebene Lied: "Die blaue Nacht am Hafen", wird gesungen von "LALE ANDERSEN":
https://www.youtube.com/watch?v=Ijw-Wm1OFWo
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